Baupreise — Gemeinsam planen

Wir senden Ihnen keine Preis­liste und keinen Hauskat­a­log zu, um Sie anschließend tele­fonisch zu bedrän­gen für welch­es Haus Sie sich entsch­ieden haben. Haus­bau braucht Part­ner­schaft. Darum ist es wichtig, dass wir uns ken­nen ler­nen.

Hausbau braucht Partnerschaft

Sie haben einen Traum vom eige­nen Haus und wir wollen Ihnen helfen diesen Traum zu erfüllen. Lassen Sie uns auch über das Bud­get sprechen, damit wir nicht aneinan­der vor­bei pla­nen und rech­nen.

 

Was kostet mein Haus bei Ihnen?

Die Frage „Was kostet ein Haus bei Ihnen?„ ist nicht richtig for­muliert. Bess­er wäre:

Was kostet mein Haus bei Ihnen?

So sind wir auf dem richti­gen Weg zur Beant­wor­tung. Sie haben schon darüber nachgedacht was ihnen wichtig ist, wie Ihr Haus ausse­hen sollte, was muss sein und was darf sein.

Vielle­icht möcht­en Sie Eigen­leis­tung ein­brin­gen oder haben Handw­erk­er in der Fam­i­lie. Erst nach Besich­ti­gung des Bau­platzes und der Vor­lage ein­er skizzen­haften Grun­driss­lö­sung kön­nen wir gemein­sam einen verbindlich­er Preis erar­beit­en.

Und wenn Ihnen unsere Pla­nung gefällt, das Ange­bot im Rah­men Ihrer Preisvorstel­lung liegt, kann es los­ge­hen. Auf der Grund­lage der großen Zahl von errichteten Gebäu­den sind wir in der Lage, die Preise nach Ihren Ausstat­tungsvor­gaben sehr schnell zu ermit­teln.

Für Sie sind die Gesamtkosten wichtig, keine bösen Über­raschun­gen und keine Über­schätzung bei den möglichen Eigen­leis­tun­gen.

 

Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit

Für über 200 Bauher­ren, von der Jun­gen Fam­i­lie über die allein­erziehende Kranken­schwest­er bis zu dem Rent­nere­hep­aar, das Ihr großes Haus an die näch­ste Gen­er­a­tion weit­ergegeben hat, haben wir den eige­nen Traum real­isiert.

Für unseren Best­seller haben wir eine kleine Kostenüber­sicht zusam­mengestellt.  Einige Fra­gen zu Tech­nik und  Ausstat­tung  ste­hen immer im Raum, bevor  der Ver­tragspreis fest­gelegt wer­den kann. Zu den Detail­preisen und all­ge­meinen Kosten stöbern Sie doch bitte in unserem Blog.

K120 Juni

Typische Fragen

Hier find­en Sie bere­its eine Über­sicht viel­er wichtiger Fra­gen und Infor­ma­tio­nen, die wir von unseren Kun­den bekom­men. Sollte mal ein Frage nicht dabei sein, zögern Sie nicht uns zu kon­tak­tieren.

Baukosten & Preis

Außen­wände

Außenwände

Außen­wände schützen vor Wit­terung­se­in­flüssen, sind als tra­gende Bauteile in den ver­schieden­sten Mate­ri­alien und Schicht­en aufge­baut. Klas­sisch war das ein­schalige Mauer­w­erk mit Außen- und Innen­putz. Als Baustoff wer­den Mauerziegel, Wärmedäm­mziegel, Kalk­sand­steine, Poren­be­ton­steine oder Lehmziegel einge­set­zt. Die aktuelle Energieeinsparungsverord­nung EnEV erfordert in vie­len Fällen eine zusät­zliche Däm­mung. Diese wird in Form eines Wärmedämm-Ver­bund-Sys­tems aufge­bracht (WDVS). Wird der Wit­terungss­chutz nicht nur durch ein Putzsys­tem gewährleis­tet, kommt eine zusät­zliche Schale zum Ein­satz (Zweis­chaliges Mauer­w­erk). Die vorge­set­zte Fas­sade kann als Verblend­mauer­w­erk mit den ver­schieden­sten Klink­ern erstellt wer­den. In der Fer­tighaus­branche, speziell im Holzbau/Holzrahmenbau wird die Wand aus ver­schiede­nen Schicht­en mit eigen­er Funk­tion aufge­baut. Instal­la­tion­sebene / Tragschicht / Fas­sade Als tra­gen­des Ele­ment kommt eine Holz-Rah­­men-Kon­struk­­tion in Frage. Die äussere Schicht schützt vor den direk­ten Wit­terung­se­in­flüssen. Hier kann ein Putzsys­tem auf ein­er Putzträger­plat­te auch einen Anteil zum Wärmeschutz beitra­gen. Eine hin­ter­lüftete Holz­fas­sade hat keine Däm­meigen­schaften schützt aber vor Regen, Wind und Sonne. Eine dritte Schicht, die Instal­la­tion­sebene, soll im Inneren die Dampf­sperre vor Beschädi­gung schützen und trägt als Däm­mebene auch zum Wärmeschutz bei. Während die Holzkon­struk­tion durch getrock­netes, geho­beltes Kon­struk­tionsvoll­holz gebildet wird, wer­den OSB-Plat­ten oder Holzw­erk­stoff­plat­ten zur Aus­bil­dung von tra­gen­den Wand­scheiben ver­baut. Den Abschluss nach innen bilden in der Regel Gip­skar­­ton- oder Fer­ma­cellplat­ten.

Die unter­schiedlichen Schicht­en kön­nen durch unter­schiedliche Mate­ri­alien getren­nt wer­den. So kann die Dampf­sperre auch durch eine OSB-Plat­te gebildet wer­den. Die Wind­schutz­folie, als äußere Schicht der Tragschicht, kann durch eine Holzwe­ich­faser­plat­te erset­zt wer­den.
Die unter­schiedlichen Her­steller haben ihre eige­nen Mate­ri­alien und Dimen­sio­nen.

Betra­chtet man die Kosten des Wan­dauf­baus so zeigt sich fol­gende Rei­hen­folge (A ger­ing­ste; B höch­ste Kosten):

A.   ger­ing­ster Wand­quer­schnitt nach Sta­tik ? 17,5 cm Mauer­w­erk + WDVS nach Berech­nung des Wärmeschutzes
B.   36,5 cm Mauer­w­erk mit Wärmedäm­mziegel ver­putzt
C.   Holzrah­men­bau mit WDVS ohne Instal­la­tion­sebene
D.   Holzrah­men­bau mit Holz­fas­sade und Instal­la­tion­sebene

Eine Fas­sade aus Fas­saden­klink­ern ist die halt­barste und kosten­in­ten­sivste Aus­führung des Wet­ter­schutzes eines Haus­es.

Die Kosten in der angegebe­nen Rei­hen­folge liegen zwis­chen 180 €/m² und 210 €/m² für die fer­tige Wand (außen und innen ver­putzt oder maler­fer­tig). Stellt man die m²-Preise für Fen­ster­flächen von 250 €/m² bis 350 €/m² gegenüber kann man die Koste­nun­ter­schiede von Häusern mit großen und kleinen Fen­ster­flächen richtig beurteilen.

Boden­be­lagsar­beit­en

9.5 Bodenbelagsarbeiten

Hier soll einiges über die Auswahl von Boden­belä­gen (außer Fliesen) aufgezeigt wer­den. Der Fuß­bo­de­nauf­bau ist wichtig für die Aus­führungs­pla­nung, die Sta­tik, den Bauablauf und die Kosten. Warum? Ein klas­sis­ch­er Fuß­bo­de­nauf­bau kann fol­gen­der­maßen ausse­hen:

  •  Dielung, Par­kett, Lam­i­nat, Tep­pich­bo­den, Kork­plat­ten, Linoleum, Kautschuk­beläge
  •  Zwis­chen­lage (Trennschicht)
  •  Estrich (Nasses­trich / Trock­en­estrich)
  •  Trennlage
  •  Trittschalldäm­mung oder Wärmedäm­mung, Fuß­bo­den­heizung
  •  Trennlage oder Dampf­sperre auf Boden­plat­te, Kellerdecke oder Geschoss­decke

Die Art und die Qual­ität des Belages bes­tim­men die Kosten. Die unter­schiedliche Estrichart hat unter­schiedlich­es Gewicht (Trockenestrich/ Nasses­trich) und auch unter­schiedliche Trock­nungszeit­en. Bei Trock­en­strich kön­nen die Arbeit­en nach der Ver­legung fort­ge­führt wer­den. Bei Nasses­trich tritt eine Wartezeit bis zur Bele­greife (ca. 1 Woche je 1 cm Estrich­stärke) ein. Bei Fuß­bo­den­heizung muss auf die Zulas­sung des Belages für diese Heizungsart geachtet wer­den. Bei der Kosten­er­mit­tlung ist auf die Voll­ständigkeit der Arbeit­en zu acht­en. Zum Leis­tung­sum­fang des Boden­legers gehört auch der Aus­gle­ich von Uneben­heit­en im Tol­er­anzbere­ich der Estri­chober­fläche und das Messen der Rest­feuchte im Estrich (beheizt 1,8 CM-% Zementestrich). Sock­elleis­ten sind nicht zum Null-Tarif zu haben und auch Dehnungs- und Über­gang­spro­file sind nicht kosten­frei. Die Verkle­bung von Par­kett oder Lam­i­nat ist ein zusät­zlich­er Arbeits­gang mit kosten­in­ten­sivem Kle­ber. Als Beispiel sind hier fol­gende Preise aufge­führt:

Belagskosten                                                   Ein Raum mit den Maßen 4 x 4 m kann dem­nach 1.100 € für eine Kom­plettver­legung eines hochw­er­ti­gen Eichen­par­kett kosten. Wird ein ein­fach­es Lam­i­nat gewählt, so kommt man schon mit 600 € aus. Bei der Vorauswahl des Belages hil­ft das world wide web zum Beispiel unter http://www.kahrs.com/de. Wer es genauer wis­sen möchte der schaue unter „Anforderun­gen an Unter­bö­den / Fuß­bo­den­heizung“ der Fir­ma Kährs nach. Hier wird vieles über das Ver­legen von Boden­blä­gen erk­lärt. Auf­grund der großen Auswahlmöglichkeit von Boden­belä­gen in Form von:

  •  Tep­pich­bo­den
  •  PVC Belag
  •  hochw­er­tiges Linoleum
  •  Lam­i­nat
  •  Kork
  •  Fer­tig­par­kett mit unter­schiedlichen Deckschicht­en
  •  Mas­sivholzdie­len
  •  Hobeldie­len

und zusät­zlich der Möglichkeit der Ober­flächen­be­hand­lung von Holz als naturbe­lassen, geölt, lack­iert oder ver­siegelt, wer­den unsere Bauher­ren an den örtlichen Fach­markt  Bsp Holz Rentsch in Dres­den  /Fachhandwerker ver­wiesen. Die Qual der Wahl zu über­winden gehört zu den klas­sis­chen Bauher­re­nauf­gaben.

Für das Bud­get wird ein Raum­buch erar­beit­et und nach Bemusterung der Mate­ri­alien (Belag und Sock­elleiste) kön­nen die Kosten des Gew­erks fest­gelegt wer­den.

Boden­plat­te

7.1 Bodenplatte

Immer mehr Bauher­ren verzicht­en auf einen Keller­bau. Die Grün­dung des Haus­es wird auf ein­er Boden­plat­te aus­ge­führt. Die tra­di­tionelle Grün­dungs­form waren und sind Streifen­fun­da­mente.

 

Detail 1

 

Diese sind eine ein­fache und kostengün­stige Lösung, die vor­wiegend unter den Wän­den genutzt wer­den, wenn eine lin­ien­ar­tige Belas­tung vor­liegt. Die Streifen­fun­da­mente übernehmen neben der Lastab­tra­gung auch die Funk­tion der „Frostschürze“.

Wird die Lastab­tra­gung über die gesamte Fläche der Boden­plat­te real­isiert, spricht man auch von ein­er Fun­da­ment­plat­te. Sie kommt heute am häu­fig­sten vor. Die Frost­sicherung wird durch ein entsprechen­des Grün­dungspol­ster oder durch eine Däm­mung unter und neben der Plat­te über­nom­men. Wird die Däm­mung unter der Boden­plat­te ange­ord­net und die Fuß­bo­den­heizung direkt in der Plat­te instal­liert spricht man von ein­er Ther­mo­bo­den­plat­te. Der Ein­satz von druck­fester Däm­mung erhöht den Wärmewider­stand und die Kosten der Boden­plat­te. Die Frost­sicher­heit der Grün­dung wird durch die Ausar­beitung eines starken Grün­dungspol­sters gesichert. Für eine Ableitung von Grund­wass­er ist bei Bedarf zu sor­gen (Drainage DIN 4095).

Detail 2

Trotz dem Ein­satz von wasserdichtem Beton (WU — Beton) ist die Boden­plat­te gegen Feuchtigkeit abzu­dicht­en (DIN 18195).

Die  detail­lierten Kosten für eine Boden­plat­te kön­nen erst nach Vor­lage des Bau­grundgutacht­ens  und der fer­ti­gen  Sta­tik ermit­telt wer­den. Auss­chlaggebend sind die Kosten für die Vor­bere­itung des Bau­grun­des und der Stahlanteil der Plat­te.

Bodenplatte Standard

Als Kalku­la­tion­s­grund­lage kann man von / ab  130 €/m² inkl. Mehrw­ert­s­teuer für die Stan­dar­d­aus­führung aus­ge­hen.

Bei  Ther­mo­grund­plat­ten ent­fällt der spätere Ein­bau von Fuß­bo­den­heizung und Estrich. Die Kosten liegen auf­grund der speziellen Däm­mung und des größeren Arbeit­saufwan­des etwas höher.

Kellerbau

Über die Keller­baukosten  kur­sieren die unter­schiedlich­sten Ansicht­en.  Fol­gt man den Verkäufern, so kostet dieses Bauw­erk fast nichts. Um eine Aus­sage tre­f­fen zu kön­nen soll­ten die Rah­menbe­din­gun­gen bekan­nt sein:

  • Bau­grund­ver­hält­nisse
  • Grund­wasser­stand und Grund­wasserqual­ität
  • Nutzungsart des Kellers (Abstell­raum, Hob­by oder Wohn­raumqual­ität)
  • Aushub und Ver­fül­lung (Deponiekosten, Kosten für Ver­füll­ma­te­r­i­al)
  • gewün­schter ener­getis­ch­er Stan­dard

Es ist ein sehr großer Unter­schied zwis­chen einem Betonkeller,  ungedämmt mit ein­er licht­en Raumhöhe von 2,20 m als Abstell­raum und einem Wohn­raum mit Belich­tung, Beheizung und ein­er Raumhöhe von 2,40 m.

 

Dach

Dach

Die Dachfor­men lassen sich sehr gut in fol­gen­der Graphik able­sen oder unter www.dach.de her­aus­find­en.

dachformen

Im tra­di­tionellen Haus­bau für ein Haus mit Sat­tel­dach kommt ein Dachstuhl mit einem Abbund vom Zim­mer­mann zum Ein­satz.
Die Spar­ren wer­den durch einen Kehlbalken ver­bun­den und jew­eils auf eine Fußschwelle aufge­set­zt.
In der Holzrah­men­bauweise nutzt man häu­fig die Binderkon­struk­tion, um den Vor­fer­ti­gungs­grad zu erhöhen.

Studiobinder    takstol_1

Dabei wird der Unter­gurt des Stu­diobinders als Teil der Holzbalk­endecke genutzt. Der Binder­ab­stand wird im Bere­ich der Geschoss­decke durch das Ein­brin­gen von Zwis­chen­balken ver­ringert, um die höheren Nut­zlas­ten aufnehmen zu kön­nen.

Durch den hohen Vor­fer­ti­gungs­grad und die schnelle Mon­tage ist diese Dachform eine kostengün­stige Lösung. Es wer­den damit keine Häuser mit Knie­stock kon­stru­iert. Die Abseit­en rück­en etwas in den Innen­raum und wer­den zwis­chen 1,00 m und 1,40 m Höhe aus­ge­bildet.

Die Dachfläche zwis­chen den Bindern wird mit Däm­m­ma­te­r­i­al aus­gedämmt (Zwis­chenspar­rendäm­mung) und von innen mit ein­er Dampf­sperre (Folie) vor Ein­drin­gen von Feuchtigkeit (Kon­den­sat) geschützt. Die von außen aufge­brachte Unter­spannbahn ist Teil der Dachein­deck­ung und schützt vor Nässe und Treib­schnee.
Es fol­gen Kon­ter­lat­ten, Dachlat­ten und die Ein­deck­ung mit Dachsteinen.

Soll die Dachkon­struk­tion sicht­bar bleiben ist der tra­di­tionelle Dachstuhl mit geho­bel­ten Spar­ren aus Kon­struk­tionsvoll­holz (KVH) und Sichtschalung auszu­bilden. Die Däm­mung ist dann als eine „Auf­s­par­rendäm­mung“ zu gestal­ten. Hier gibt es ver­schieden Sys­teme und Mate­ri­alien der ver­schiede­nen Her­steller.

Wird der Ein­bau eines Schorn­steines gewün­scht, so sind die dafür notwendi­gen Dachan­schlüsse und Son­der­bauteile (Wech­sel, Ausstiegs­fen­ster, Trittstufen, Stan­droste, Trit­tleit­ern) im Gew­erk Dach und Dachdeck­er zu beacht­en. Die Kosten für einen fer­ti­gen Schorn­stein mit Freiga­be durch den Schorn­ste­in­feger belaufen sich auf 3.650,- € (bis 9,0 m)

Aus der Vielzahl von Dachkon­struk­tio­nen und den Dämm- und Ein­deck­ungsvari­anten muss man zur Preis­bes­tim­mung das konkrete Kon­struk­tions­beispiel für Dachkon­struk­tion und -ein­deck­ung auswählen.

 

 

Elek­troin­stal­la­tion

Elektroinstallation

bei der Pla­nung der Elek­troin­stal­la­tion und der Auswahl der Objek­te kann man sich von der HEA  (Fachge­mein­schaft für effiziente Energiean­wen­dung e.V.) leit­en lassen.

Ein fer­tiger Elek­tro­plan (mit Küchen­plan)  sollte Grund­lage für eine ver­tragliche Bindung sein.

Reser­ven soll­ten für die Auße­nan­la­gen (Außen­beleuch­tung, Garage, Car­port, Regen­wasserzis­terne, Tors­teuerung) einge­plant wer­den.

Die Stan­dard­instal­la­tio­nen  sind  in der Auswahl der unten genan­nten Fir­men  fast preis­gle­ich.

 

D 1                                      D 2 D 4

 

Fol­gende Instal­la­tio­nen gehören zur Grun­dausstat­tung

  • Die Anzahl der Schal­ter und Steck­dosen ist nach HEA zu bemessen
  • Die Lokalisierung richtet sich nach tech­nis­chen Erfordernissen und Ihren Wün­schen (Möblierungs­plan)
  • Klin­ge­lan­lage, Tele­fon sind zu bemustern
  • TV-Verk­a­­belung
  • Car­por­tan­schluss
  • Außen­beleuch­tung
  • Tors­teuerung, Schließan­la­gen
  • Brand­melder
  • Fun­da­men­ter­der

Zur Ausstat­tung des Haus­es gehört eine TV-Verk­a­­belung, ohne Kabelan­schluss ist die Notwendigkeit ein­er Sat-TV-Anlage gegeben
Ohne spezielle Son­der­wün­sche liegt der Preis für die Instal­la­tion eines Eigen­heims mit ein­er Wohnein­heit  zwis­chen  ca.  5.400 € und 6.200 €.

Eine Blitzschutzan­lage ist für ein Eigen­heim nicht zwin­gend erforder­lich. Spielt man mit dem Gedanken eine solche Anlage zu instal­lieren, sollte das aus Kosten­grün­den vor Fer­tig­stel­lung des Fun­da­mentes bei der Instal­la­tion des Fun­da­men­ter­ders Berück­sich­ti­gung find­en.

Wer über ein BUS -Sys­tem (Bina­ry Unit Sys­tem) nach­denkt, sollte mit Kosten ab 20.000 € rech­nen. Neben dem Serv­er, der Soft­ware, der Verk­a­belung und der Instal­la­tion sollte es etwas geben, was sich steuern lässt. Elek­trische Rol­l­lä­den, überwachte Fen­ster und eine umfan­gre­iche Beleuch­tungsan­lage eignen sich für den Anschluss.

 

 

www.busch-jaeger.de                                             www.jung.de                                                      www.gira.de

Estrich­bau

 Estrichbau

Das Gew­erk Estrichver­legung inter­essiert kaum einen Bauher­ren. Inter­es­sant wird es nur, wenn es um die Kosten geht oder wenn der Boden Uneben­heit­en aufweist und die Belagsar­beit­en in Eigen­leis­tung erbracht wer­den.

Nasses­trich“ kann als Zementestrich, als Flieses­trich- Anhy­dritestrich einge­bracht wer­den.

In den Niedrig­sten­ergiehäusern wird fast zwangsläu­fig eine Fuß­bo­den­heizung einge­baut. Hier ste­ht das Sys­tem Heizung — Estrich in den Sys­te­men „Nass“ und „Trock­en“ zur Auswahl.

Fuß­bo­den­heizungssys­teme und Estrichart

Im Sys­tem „Nass“ wird eine Träger­plat­te aus­gelegt und die Heizrohre auf diese Plat­ten „aufge­tack­ert“. Die Rohre wer­den dann in den Estrich einge­bet­tet. Als Träger kön­nen auch Nop­pen­plat­ten einge­set­zt wer­den.

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Vorteile: gerin­gere Kosten zum Trock­en­estrich­sys­tem,
„Auflast“ mit besserem Schallschutz im Fer­tighaus bei Holzbalk­endeck­en
Nachteil: Trocken­zeit von 4 – 6 Wochen bis zur Bele­greife
Der Feuchtege­halt des Estrichs sollte vor den Belagsar­beit­en bei 2 % Rest­feuchte liegen. Die Mes­sung wird jed­er Fliesen- oder Fuß­bo­den­leger durch­führen.

Das Sys­tem „Trock­en­estrich“ hat den Vorteil, dass keine Feuchtigkeit in das Gebäude einge­bracht wer­den muss und die Abbinde- und Trocken­zeit des Estrichs ent­fällt.

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Als Nachteil sind hier nur die höheren Kosten anzuführen.

Der Preisun­ter­schied zwis­chen Fuß­bo­den­heizung im Naßestrich­sys­tem und Fuß­bo­den­heizung im Trock­en­estrich­sys­tem kann je nach Objek­t­größe ca. 45 €/m² zu ver­legende Fläche betra­gen (Heizungs­fläche und Estrich).

Bei 140 m² wer­den schnell 6.300 € und mehr fäl­lig.

Der Zementestrich wird mit­tels Estrich­pumpe einge­bracht. Für die Trocken­zeit gilt die Faus­tregel 1 Woche je 1 cm Stärke. Im Zusam­men­hang mit ein­er Fuß­bo­den­heizung muss die Aufheizphase von ca. 21 Tagen berück­sichtigt wer­den.
Als Trock­en­estrich wer­den spezielle Estrich­plat­ten ver­legt, verklebt und ver­schraubt. Die Aus­bauar­beit­en kön­nen unmit­tel­bar nach Ver­lege­ab­schluss fort­ge­set­zt wer­den.

www.xella.de                                                          www.knauf.de                                    www.rigips.de

Fen­ster Haustüren

7.4 Fenster Außentüren

Woran denken Sie beim The­ma Fen­ster?   Putzen?; Stre­ichen?

Will man neue Fen­ster betra­cht­en, so kom­men als erstes die Auf­gaben zur Sprache.

  1. a) Belich­tung der Räume
  2. b) Belüf­tung der Räume
  3. c) Schutz vor Wind, Lärm, Nässe, Kälte, Hitze und Ein­bruch

Diese Kri­te­rien wer­den bei der fach­lichen Beurteilung im Einzel­nen aufge­lis­tet.

Welche ver­schiede­nen Stufen der Qual­ität­san­forderun­gen an Fen­ster gibt es?

Für Fen­ster beste­hen ver­schiedene Qual­ität­sniveaus. Diese reichen von ein­er all­ge­meinen Her­stellerangabe bis hin zu ein­er extern überwacht­en Qual­ität.

Fenster Kategorien Beurteilung

Das Bild zeigt die ver­schiede­nen Stufen der Qual­ität­san­forderun­gen.

- DIN EN 14351–1 mit CE-Kennze­ich­­nung (mit ca. 25 Kat­e­gorien und vie­len Kenn­zahlen)

Mit dem CE-Zeichen wer­den vom Her­steller Angaben zu den Leis­tung­seigen­schaften des Pro­duk­tes zu bau­rechtlich rel­e­van­ten Anforderun­gen gefordert. Nicht mit dem CE-Zeichen behan­delt ist die Fremdüberwachung der Pro­duk­tion sowie gütebes­tim­mende mate­ri­al­spez­i­fis­che Merk­male. Es wer­den keine Min­destanforderun­gen an die Leis­tungsmerk­male gestellt. D.h. des CE-Zeichen ist kein Qual­ität­sze­ichen.

— ift-Pro­­duk­t­­pass/Kon­­for­mität­sz­er­ti­­fikat gemäß DIN EN 14351–1

Zusät­zlich zum CE-Zeichen wird bei der ift-Zer­ti­­fizierung eine regelmäßige Fremdüberwachung der Fer­ti­gung sowie eine zusam­men­fassende Bew­er­tung der Leis­tung­seigen­schaften gefordert, welche durch das ift Rosen­heim erfol­gt.

RAL Gütesicherung

Zusät­zlich zum CE-Zeichen und der ift-Zer­ti­­fizierung stellt das RAL-Güteze­ichen erhöhte Anforderun­gen an mate­ri­al­spez­i­fis­che, gütebes­tim­mende Eigen­schaften sowie Min­destanforderun­gen an die Leis­tung­seigen­schaften. Mit den Zusätzen “Umwelt” und “Energie” wird die Nach­haltigkeit von Baupro­duk­ten auch bei der RAL-Gütesicherun­­gen berück­sichtigt.

Wollen Sie den Preis beurteilen, soll­ten Sie etwas von den Qual­itätsvor­gaben wis­sen. Jede Qual­ität­süberwachung kostet Geld und find­et sich im End­preis wieder.

Auch sind die Preise vom Mate­r­i­al abhängig. Kun­st­stoff­fen­ster sind unter Umstän­den preiswert­er als Holzfen­ster bzw. als Holz-Alu­mini­um-Fen­ster.

Sprossen im Fen­ster stellen eine einen Zusatz dar und haben Ihren Preis. Sie kön­nen aufgek­lickt, aufgek­lebt, im Scheinen­zwis­chen­raum oder als glasteilende Sprossen aus­ge­führt wer­den.

Wer sich mehr für die tech­nis­chen Details inter­essiert sei an das ift Rosen­heim, Insti­tut für Fen­stertech­nik e.V. ver­wiesen. Auch das ifz — Infor­ma­tion­szen­trum für Fen­ster und Fas­saden, Türen und Tore, Glas und Baustoffe e.V. liefert eine Vielzahl von Infor­ma­tio­nen.

Eine kleine Auswahl von Fach­be­grif­f­en und Def­i­n­i­tio­nen (Uw-Wert; g-Wert, Schalldämmwert,Einbruchhemmung) ist im Glos­sar zu find­en.

Fen­ster­mon­tage

Im “Leit­faden zur Mon­tage” her­aus­gegeben von den RAL-Gütege­mein­schaften Fen­ster und Haustüren, wird der Stand der Tech­nik bezüglich der Fen­ster­mon­tage dargestellt. Dieser Leit­faden sollte bei jed­er Fen­ster­mon­tage Beach­tung find­en.

Haustüren

Die kleine Slideshow zeigt einige Haustüren der Fir­ma Bor Dör­ren und eine Rei­he “Alter Meis­ter”.

[sim­plere­spon­sives­lid­er]

Fliesen­legerar­beit­en

Fliesenlegerarbeiten

Wer keinen Fliesen­leger im Fre­un­des- oder Fam­i­lienkreis hat wird sich eines Fach­mannes bedi­enen.
Als erstes wer­den die Räume fest­gelegt, die mit einem Fliesen­be­lag (Wand­fliesen, Boden­fliesen, Sock­elfliesen, Bor­düren, Orna­mente) aus­ges­tat­tet wer­den sollen. Danach wer­den die Fliesen, die Fuge­nart, die Fugen­farbe, die Ver­lege­höhen (Sock­el­höhe, raumhoch, türhoch) und die Ver­legeart­en (ortog­o­nal, diag­o­nal, Ver­band) fest­gelegt.

Fol­gende Arbeit­en des Gew­erkes wer­den möglicher­weise notwendig:

  • Unter­grund reini­gen                                                                                                    €/m²
  • Aus­gle­ichs­masse aus­brin­gen                                                                                    €/m²
  • Haft­grund stre­ichen                                                                                                      €/m²
  • Stre­ichisolierung auf­brin­gen                                                                                     €/m²
  • Abdich­tung an Wand- und Bode­nan­schluss                                                        €/m
  • Boden­fliesen ver­legen                                                                                                  €/m²
  • Sock­elfliesen ver­legen                                                                                                  €/m
  • Sock­elfliesen Eck­aus­bil­dung                                                                                       €/Stck
  • Wand­fliesen ver­legen                                                                                                    €/m²
  • Wand­fliesen für Küchen­spiegel                                                                                 €/m²
  • Zulage Klein- oder Groß­for­mat                                                                                  €/m²
  • Zulage Diag­o­nalver­legung                                                                                           €/m²
  • Zulage Schachbrettver­legung                                                                                    €/m²
  • Zulage Ver­band­ver­legung                                                                                           €/m²
  • Zulage Bor­düren­ver­legung                                                                                          €/m²
  • Zulage Deko­r­fliesen­ver­legung                                                                                    €/Stck
  • Zulage Duschtassene­in­fliesen                                                                                     €/Stck
  • Zulage Wannene­in­fliesen Bade­wanne                                                                      €/Stck
  • Zulage Jol­­ly-Schienen (Abschlusspro­fil für Wan­dauße­neck­en)                   €/m
  • Zulage Bewe­gungsfu­gen                                                                                                 €/m
  • Dauere­lastis­che Verfugung innen                                                                              €/m

Neben der fach­lich kor­rek­ten Aus­führung kann der Fach­mann auch über die gestal­ter­ischen Möglichkeit­en informieren und berat­en.

Tren­nwände und Abla­gen lassen sich z.Bsp. aus Wedi-Bau­­plat­ten her­stellen.
Abschlusspro­file, die LED Licht­bän­der aufnehmen, ermöglichen die Gestal­tung ein­er speziellen Rau­mat­mo­sphäre.

Eine Fes­tle­gung der Kosten ohne die Kennnisse Ihrer Wün­sche und Vorstel­lun­gen ist mit dem berühmten Blick in die Glaskugel gle­ichzuset­zen.
Für die Finanzierung kön­nen Sie sich sel­ber ein Bud­get vorgeben. Fra­gen Sie den Fliesen­legermeis­ter in Ihrer Nähe über die pauschalierten Ver­legepreise und leg­en Sie sel­ber den Quadrat­meter­preis Ihrer Fliesen fest.

www.wedi.de                                                     www.schlueter.de                                                  www.dural.de

Heizung Lüf­tung Kli­mat­e­ch­nik

8.2 Heizungsbau Lüftung Klimatechnik

8.2.1 Heizung Lüf­tung

Heute beste­ht der Trend zu immer weniger Gebäudeen­ergie­ver­brauch. Das set­zt ein umfassendes Energiekonzept und eine weitre­ichende Pla­nung voraus.

Wofür wird Energie benötigt, wo geht Energie ver­loren?

Heizung, Küh­lung
Warmwass­er
Strom

Ver­luste über die bauliche Hülle bei einem Haus gebaut nach EnEV 2014 bei:
Wän­den                                                   ca. 10 % bis 20 %
Fen­ster, Haustüren                                    20 % bis 30%
Lüf­tung                                                                       bis 40 %

Das zeigt, dass Lüf­tungswärmev­er­luste im Neubaubere­ich immer mehr Beach­tung find­en soll­ten.

Eine kon­trol­lierte Woh­nungslüf­tung schafft ein behaglich­es und hygien­is­ches Raumk­li­ma.

  • entsorgt Gerüche, Feuchte, andere Aus­dün­stun­gen z.B. von Reini­gungsmit­teln
  • ver­mei­det Hausstaubal­lergien und hil­ft bei Pol­lenal­lergien
  • ver­ringert Lärm­be­las­tung
  • die Wärmerück­gewin­nung schont die Umwelt und ver­ringert den CO2 -Ausstoß

Viel Erfahrun­gen haben wir mit Anla­gen der Fir­ma Nibe gemacht. Die Kom­pak­tan­lage für Heizung, Warmwasser­bere­itung und kon­trol­lierte Belüf­tung Nibe F 750 ist platzs­parend und effek­tiv.
Nibe Luft

dezen­trale Belüf­tung über Außen­wand­ven­tile

Ver­gle­icht man die Inves­tion­skosten für Heizungsan­la­gen (ohne Heizkör­p­er oder Fuß­bo­den­heizung) kann man in der Rei­hen­folge der steigen­den Investi­tio­nen wählen:

(Beispiele:)

1. Buderus Gas­bren­nwert­tech­nik mit solar­er Warmwasser­bere­itung 10.000,- €*
2. VIESSMANN Vito­cal 200 S Split­gerät Luft-Wass­er-Wärmepumpe 12.000,- €*
3. Nibe Fight­er 750 p, Kon­trol­lierte Belüf­tung mit Wärmerück­gewin­nung 17.900,- €*
4. Stiebel Eltron Abluftwärmepumpe mit zen­traler Be- und Entlüf­tung 16.800,- €*
5. Erd­wärmepumpe VIESSMANN Vito­cal 333-G (ohne Tiefen­son­den) 14.000,- €*
Anla­gen­preise errichteter Anla­gen inkl. MwSt. Mon­tage und Inbe­trieb­nahme, ohne Fb- Heizung oder Heizkör­p­er (2014)

Für die Bohrar­beit­en ist mit ca. 50 €/m Tiefe zu rechen. Hinzu kom­men Schacht- und Anschlus­sar­beit­en

Erd­wärme­heizun­gen sind eine Option für die Zukun­ft. Heute etwas mehr investiert schafft Unab­hängigkeit. All­ge­meine Infor­ma­tio­nen find­en Sie z.B. in der Broschüre “Erd­wärmeson­den” des Lan­desamtes für Umwelt,Landwirtschaft und Geolo­gie des Freis­taates Sach­sen
Ein weit­er­er Vorteil ein­er Erwärmepumpe in Verbindung mit ein­er Fuß­bo­den­heizung ist die Möglichkeit der Raumküh­lung im Som­mer. Es kann Wärme an die Sole abgegeben wer­den und so wird ein Küh­lef­fekt erre­icht.

Die Kosten für die Instal­la­tion im Haus wer­den erst nach Fes­tle­gung der Ausstat­tung ermit­telt. Der Ein­bau von Plat­ten­heizkör­pern ist bei kleineren Häusern über 40 % gün­stiger als die Ver­legung von Fuß­bo­den­heizung (Flächen­heizung).

Jedes Haus wird indi­vidu­ell betra­chtet und die Heizungsauswahl sollte nach Vor­lage der Berech­nung des Heizwärmebe­darfs des Gebäudes getrof­fen wer­den.

 

 

Nibe F750

arbeit­et mit einem leis­tungsstarken, invert­erges­teuerten Verdichter und kann Gebäude mit ein­er Hei­zlast von bis zu 9 kW ver­sor­gen. Neben der Gebäude­be­heizung und Warmwasser­bere­itung wird eben­falls die kon­trol­lierte Woh­nungslüf­tung abgedeckt.

Ein aus­ge­sprochen wirtschaftlich­er Betrieb und eine bis zu dreimal höhere Leis­tungsab­gabe – gegenüber kon­ven­tionellen Abluftwärmepumpen – wird auf­grund der Invert­ertech­nolo­gie sowie des hohen Wärmeentzugs aus der Abluft (Abküh­lung auf bis zu -15 °C) erre­icht.
Regelung­stech­nisch vere­int F750 die Vorzüge unser­er neuen Wärmepumpen­gener­a­tion. Es kön­nen Heizung, Brauch­wass­er und Lüf­tung über Zeit­pro­gramme auf den jew­eili­gen Bedarf angepasst wer­den. Ein weit­er­er Baustein für einen äußerst energieef­fizien­ten Betrieb.
 Empfehlung für Gebäude­hei­zlas­ten bis zu 9 kW
• TFT-Far­b­dis­­­play mit Sym­bol­en und intu­itiv­er Menüführung
• Zeit­pro­gramme für Heizung, Brauch­wass­er und Lüf­tung
• Regelung weit­er­er Zusatzkom­po­nen­ten
• Unter­stützt bis zu vier Heizkreise
• VIR-Sys­tem (automa­tis­che Fehlerindika­tion und -kor­rek­tur)
• Update oder Daten­er­fas­sung über USB-Schnittstelle
• Fernbedienung/Überwachung via Mobil­tele­fon (Zube­hör)
• Ein­fache Fil­ter­reini­gung mit Überwachungs­funk­tion
• Umwälzpumpe Heizkreis der Energieef­fizien­zk­lasse A
• Energies­paren­der DC-Gle­ich­stromven­ti­la­­tor
• Inte­gri­ert­er Brauch­wasser­spe­ich­er mit 180 Litern
NIBE Solarpakete kom­binier­bar (Zube­hör)
• Erweiterung des Brauch­wasser­vol­u­mens in Kom­bi­na­tion
• mit den Spe­ich­ern VPB(S) möglich       

 

              Nibe 750                                       Papgei

 

www.nibe.de                                                                 www.viessmann.de                                      www.buderus.de

Innen­putz

9.1 Innenputz

Die DIN 18550 enthält die handw­erk­lichen Aus­führungsregeln der Tech­nik für das Ver­putzen. Für die Pla­nung und Aus­führung von Putzarbeit­en wur­den auch europäis­che Nor­men erar­beit­et DIN EN 13914–2 (für Innen­putz).
Min­er­alis­che Putze sind lösungsmit­tel­frei und nicht brennbar. Als Bindemit­tel­ba­sis wird Kalk, Zement oder Kalkze­ment einge­set­zt.
Wird der Innen­putz zweilagig einge­bracht, so ist auf die Standzeit (1 Tag je mm Putzstärke) der ersten Lage zu acht­en.
Weit­er­führende Infor­ma­tio­nen sind beim z.B. beim Indus­trie­ver­band Werk­Mör­tel e.V. unter www.iwm.de/downloads/broschueren zu erhal­ten.

Beim Putz sind Schat­ten­seit­en erwün­scht. Denn seine Struk­turen kom­men durch Licht und Schat­ten­wurf erst richtig zur Gel­tung. Wech­sel des Blick­winkels, des Lichte­in­falls und der Licht­stärke verän­dern immer von Neuem sein optis­ches Erschei­n­ungs­bild. Eine Wirkung, die der Innen­raumgestal­tung mit Putz durch Kratz-, Rillen- oder Mod­el­lier­struk­turen sowie unter­schiedlichen Kör­nun­gen zahlre­iche indi­vidu­elle Vari­a­tio­nen eröffnet. Hinzu kom­men die außergewöhn­lich vielfälti­gen Kom­bi­na­tion­s­möglichkeit­en mit Innen­far­ben und Kreativbeschich­tun­gen.*
*siehe “Innen­putz” unter  www.iwm.de

Spezielle Lehm­putze kom­men oft im Holzbau, in der Sanierung oder im ökol­o­gis­chen Haus­bau zum Ein­satz.
Für die Kalku­la­tion eines zweilagi­gen Kalkze­ment Innen­putzes ist zu beacht­en, dass in Vor­bere­itung Bauteile, wie Fen­ster, zu schützen sind. In Abschnit­ten (bei Mate­ri­alübergän­gen) ist der Putz zu bewehren. Wand­durch­brüche und Schlitze sind zu schließen, Lai­bun­gen sind zu ver­putzen und ggf. Eckschutzschienen zu set­zen.

Für die Bud­geter­mit­tlung kann mit 22 €/m² bis 25 €/m² gerech­net wer­den.
Wird eine feinere Ober­fläche gewün­scht, kann ein Glättputz aus­ge­führt wer­den.

Innen­türen

9.7 Innentüren

Innen­türen bes­tim­men ganz wesentlich den Charak­ter der Räume und wer­den immer passend zum Stil des Haus­es gewählt. Das Ange­bot an Türen ist sehr groß. Das bezieht sich auf Form und Größe wie auf Stil­rich­tung und Mate­ri­alauswahl. Tür­maße Innen­türen Türenmaße Türen müssen den unter­schiedlich­sten Anforderun­gen genü­gen. In der RAL-Gütege­mein­schaft wur­den Türen nach Gebrauch­squal­ität klas­si­fiziert.

  •  Klima­belas­tungskat­e­gorien 1 und 2
  •  mech­a­nis­che Beanspruchungsstufen N nor­male, M mit­tlere, S starke Beanspruchung
  •  Schallschutz ( nach DIN 4109 – bew­ertetes Schalldäm­maß Rw)

Im Ein­fam­i­lien­haus wer­den in der Regel keine erhöht­en Anforderun­gen gestellt. Hier unter­schei­den sich die Tür­preise nach der Qual­ität der Aus­führung und des Mate­ri­als. Wer es sehr genau wis­sen möchte, der schaut unter Tueren­hand­buch nach. Hier ist unter „Basiswis­sen“ einiges zu lesen. In der Schweiz fehlen die Angaben zu Waben­zellen, der ein­fach­sten Tür­fül­lung. Wenn es um Kosten und Preise geht, so wen­den Sie sich mit Ihren Bau­plä­nen an einen Fach­händler in Ihrer Nähe. Hier kön­nen Sie sich die Türen anse­hen, die Tür­blät­ter und-zargen, die passenden Drück­er­gar­ni­turen auswählen und sich ein verbindlich­es Ange­bot unter­bre­it­en lassen. Neben der Liefer­ung frei Baustelle ste­ht die Mon­tage an. Mon­tage­fir­men oder örtliche Tis­chler sind die richti­gen Fach­leute für diese Arbeit. Hier einige Türen­her­steller:

herholzgarantgrauthoffjeldwen

Zu Türen gehören auch Drück­er­gar­ni­turen. Zu den führen­den Her­stellern gehört die Fir­ma Hoppe

hoppe

Aus dem aktuellen Kat­a­log kann man die schön­sten Ele­mente auswählen. Die Preise liegen zwis­chen 20 €/Garnitur bis ….…

Wenn Sie sehr großen Wert auf Design leg­en, dann schauen Sie sich unter der Marke fsb (Franz Schnei­der Brakel) Ihre zukün­fti­gen Gar­ni­turen in 3-D an.

Bei ein­er Innen­tür müssen Sie ab 300,- € für die Liefer­ung und Mon­tage rech­nen. Ein 1/3 Lich­tauss­chnitt schlägt unter Umstän­den mit 300,- € Mehrkosten zu buche.

In der Ver­gan­gen­heit wur­den sehr viele Türen der Marke Kils­gaard ver­baut.

Kosten

6 Kosten

6.1 Kostenübersicht

In der Anlage befind­et sich eine Gesamtkostenüber­sicht (6). Jedes Finanzierungsin­sti­tut hat eine eigene Anzahl von Check­lis­ten und Vor­druck­en. Anhand der beiliegen­den Liste lassen sich die ver­schiede­nen Posi­tio­nen im Einzel­nen erfassen. Diese wer­den in diesem Blog erläutert. Die DIN 276 regelt die Kosten­er­mit­tlung durch den Architek­ten.  Wird der Architekt entsprechend beauf­tragt und vergütet kann der Bauherr zu jed­er Posi­tion eine verbindliche Aus­sage erwarten.

6.2 Grundstückskosten

Die Grund­stück­skosten wer­den unter der Kosten­gruppe 100 erfasst.

100 Grund­stück
110 Grund­stück­swert
120 Grund­stück­snebenkosten (Kosten im Zusam­men­hang mit dem Erwerb eines Grund­stücks)
130 Freimachen (Kosten, die aufzuwen­den sind, um ein Grund­stück von Belas­tun­gen frei zumachen)

Die Kosten­gruppe wird weit­er unter­gliedert:

120 Grund­stück­snebenkosten
121 Ver­mes­sungs­ge­bühren
122 Gerichts­ge­bühren
123 Notari­ats­ge­bühren
124 Mak­ler­pro­vi­sion
125 Grun­der­werb­ss­teuer
126 Wert­er­mit­tlung
127 Genehmi­gungs­ge­bühren
128 Bode­nord­nung und Gren­zreg­ulierung
129 Grund­stück­skosten, son­stiges

200 Her­richt­en und Erschließen
210 Her­richt­en
211 Sicherungs­maß­nah­men
212 Abbruch­maß­nah­men
213 Alt­las­tenbe­sei­t­i­gung
214 Her­richt­en der Gelän­deober­fläche
219 Her­richt­en, son­stiges
220 öffen­liche Erschließung
221 Abwasser­entsorgung
222 Wasserver­sorgung
223 Gasver­sorgung
224 Fer­n­wärmev­er­sorgung
225 Stromver­sorgung
226 Telekom­mu­nika­tion
227 Verkehrser­schließung
228 Abfal­l­entsorgung
229 öffentliche Erschließung, son­stiges
230 nichtöf­fen­liche Erschließung

Die Auf­gabe des Architek­ten / des Plan­ers ist die Recherche zu jedem dieser Punk­te, um die speziellen Kosten zu ermit­teln. Als Bauherr sollte man von diesen Posi­tio­nen schon gehört und ggf. die zutr­e­f­fend­en Kosten erfasst haben.
Der Inhalt der Posi­tio­nen der Grund­stück­skosten ist recht klar zu erfassen.

6.3 Baunebenkosten

Die Posi­tio­nen der Baunebenkosten nach DIN 276 kön­nten einiger Erk­lärun­gen bedür­fen.

700 Baunebenkosten
710 Bauher­re­nauf­gaben
720 Vor­bere­itung der Objek­t­pla­nung
730 Architek­ten- und Inge­nieurleis­tun­gen
740 Gutacht­en und Beratung
750 Kun­st
760 Finanzierung
770 All­ge­meine Baunebenkosten
771 Prü­fun­gen, Genehmi­gun­gen, Abnah­men
-
774 Betrieb­skosten während der Bauzeit
775 Ver­sicherun­gen
-
790 Son­stige Baunebenkosten
Die vorste­hende Über­sicht ist weit­er unter­gliedert.

Für den Bau eines Eigen­heimes sind nicht alle Kosten­er­mit­tlun­gen in vollem Umfang erforder­lich, zumal der Erwer­ber eines fer­ti­gen Pro­jek­tes oft nicht bere­it ist, die Architek­ten­hono­rare nach HOAI für diese Leis­tung zu bezahlen.

(Finanzierungskosten, Kosten für die Beschaf­fung der Dauer­­fi­­nanzierungs- mit­tel, die Bere­it­stel­lung des Fremd­kap­i­tals, die Beschaf­fung der Zwis­chenkred­ite, Zin­sen vor Nutzungs­be­ginn.)
(Kosten im Zusam­men­hang mit Prü­fun­gen, Genehmi­gun­gen und Abnah­men, z. B. Prü­fung der Trag­w­erk­s­pla­nung, Ver­mes­sungs­ge­bühren für das Liegen­schaft­skataster, Bewirtschaf­tungskosten, Baustel­len­be­wachung, Nutzungsent- schädi­gun­gen während der Bauzeit; Bemusterungskosten Mod­el­lver­suche, Muster­stücke, Eig­nungsver­suche, Kosten für den vor­läu­fi­gen Betrieb der Tech­nis­chen Anla­gen bis zur Inbe­trieb­nahme. All­ge­meine Baunebenkosten, son­stiges Kosten für Vervielfäl­ti­gung und Doku­men­ta­tion, Post- und Fer­n­sprech- gebühren, Kosten für Grund­stein­le­gung und Richt­fest)

 

 

 

Maler­ar­beit­en

 Malerarbeiten      Spachtelarbeiten

Wie Sie aus der Beschrei­bung der Innen- und Außen­wände ent­nehmen kön­nen, wer­den im Fer­tighaus  alle Innen­wand- und -deck­en­flächen mit Gip­skar­ton­plat­ten verklei­det.
Diese Flächen müssen für den Maler vor­bere­it­et, ges­pachtelt wer­den. Hier gibt es zwei Möglichkeit­en die Qual­itätsstufen vorzugeben.
Q2 — hier wer­den alle Stöße und Fugen mit Fugen­masse und Bewehrungs­band geschlossen. Die Flächen wer­den geschlif­f­en und soll­ten danach grundiert und mit Rau­faser­tapete tapeziert wer­den.

Q2        Q2                                                           Q2 Rauh­fas­er   Rauhfaser

 

Q3- die näch­sthöhere Qual­itätsstufe ist dann erforder­lich, wenn keine Tapete gewün­scht wird. Es wer­den zusät­zliche Arbeits­gänge erforder­lich und die Fugen wer­den großflächiger ges­pachtelt und geschlif­f­en.

Vor dem Anstrich sind die Grundierung und das Auf­brin­gen von Malervlies erforder­lich.

Q3    Q3                                                           Q3 Malervlies    Malervlies

 

Jedes Bauw­erk, speziell ein Holzhaus, bewegt sich ger­ingfügig durch Set­zung der Fun­da­mente, durch Wind- und Schnee­be­las­tung und durch ther­mis­che Belas­tung. Deshalb rat­en wir von der Beschich­tung der Innen­flächen mit star­ren Edelputzen ab. Den gle­ichen Effekt kön­nen Sie durch Wand- und Deck­enbeschich­tung mit Aquazell erre­ichen, einem Natur­baustoff auf Cel­lu­lose­ba­sis.

Maler- und Spachte­lar­beit­en sind bevorzugte Gew­erke der Eigen­leis­tung. Als kleine Kalku­la­tion­s­grund­lage hier die Kosten je m² brut­to als Beispiel. Die aktuellen Kosten sind abhängig von der Jahreszeit und der Baukon­junk­tur.

Malerkosten

Ein Beispiel­raum mit den Maßen 4,00 m x 4,00 m mit ein­er licht­en Raumhöhe von 2,50 m kostet dem­nach 1.000 € fer­tig ges­pachtelt, tapeziert und gestrichen. Die Kalku­la­tion­s­grund­la­gen bilden Ange­bote von Fach­handw­erk­ern, die alle Abgaben an Finan­zamt, Sozialka­ssen, Handw­erk­skam­mer und Berufsver­bände entricht­en.

Für fach­lich Inter­essierte wer­den ver­schiedene Merk­blät­ter unter www.gips.de bere­it­gestellt.

Für die Maler­ar­beit­en bieten die Farb­her­steller ein bre­ites Spek­trum an Wis­senswertem.

Bsp. www.farbe.de

 

Farbenfirmen

San­itärtech­nik

Waschtis­che “Ren­o­va ” von Kera­m­ag

Im Stan­dard wer­den Waschtis­che “Ren­o­va Nr. 1” ange­boten. Sie haben eine runde Form, einen Röhren­siphon und sind für eine Ein­hebelmis­chbat­terie vorge­se­hen.
Die Waschtis­che wer­den in unter­schiedlichen Bre­it­en hergestellt.
Infor­ma­tio­nen unter www.keramag.de

Ein­hebelmis­chbat­te­rien von Gro­he www.grohe.de

Die Mis­chbat­te­rien vom Typ Eurosmart oder Eurostyle sind Teil der Stan­dar­tausstat­tung.

Bade­wan­nen­ar­ma­turen sind in Ihrer Vielzahl kaum zu erfassen. Als klas­sisch sind die Auf­putz-Arma­­turen vom Typ Eurodisc zu nen­nen.

Duschar­ma­turen wer­den passend zum Pro­duk­t­typ Eurodisc ange­boten.

Duschwan­nen von Durav­it www.duravit.de

Alle Ausstat­tungs­ge­gen­stände wer­den im Detail bemustert und aus­geschrieben. Jed­er Instal­la­teurbe­trieb hat seinen langjähri­gen Liefer­an­ten
und damit auch bei einem bes­timmten Her­steller die besten Kon­di­tio­nen. Oft liegen Wel­ten zwis­chen den Stan­dard­preisen und den “Mehrkosten” bei ein­er nachträglichen Bemusterung.
Deshalb ist es rat­sam vor Ver­tragsab­schluss das Stan­dar­d­an­ge­bot und das Ange­bot nach indi­vidu­ellen Wün­schen (nach Bemusterung) in den Hän­den zu hal­ten.
WC Anla­gen
Immer mehr im Trend sind spül­rand­lose WC Beck­en. Unter www.duravit.de sind die Eigen­schaften eines rim­less WC aufge­lis­tet.
Das Inter­net ist für die Pre­is­find­ung der San­itärin­stal­la­tion nicht immer hil­fre­ich. Kaum eine Heizungs- und San­itär-Instal­la­­tion­s­­fir­­ma kalkuliert unter 36 €/h brut­to und verzichtet auf einen kleinen Unternehmensgewinn.
Wer denkt seine San­itärob­jek­te sel­ber bestellen zu kön­nen, muss diese sel­ber ein­bauen und verzichtet auf die Gewährleis­tung.

Für ein Ein­fam­i­lien­haus mit zwei Geschossen, einem Gäste WC und einem Bad mit:

2 WC Anla­gen in Vor­wand­mon­tage und Hänge WC
2 Waschtis­che in Vor­wand­mon­tage
1 Kör­per­formwanne 1700 mm x 750 mm mit Auf­putz Mis­chbat­terie
1 Stan­­dard-Dusche 900 mm x 900 mm und Dusch­ab­tren­nung Kun­st­glas

kann mit Kosten in Höhe von 6.500,- € gerech­net wer­den.

Soll eine boden­gle­iche Dusche mit echt­glas Dusch­ab­tren­nung instal­liert wer­den kön­nen die Mehrkosten leicht 2.000,- € betra­gen.

Preisüber­sicht für San­itärob­jek­te der Stan­dar­d­aus­führung ohne Vor­wan­dele­mente und Rohin­stal­la­tion 1/2015

WC Stan­dard                                                                                                            260,-€
Wandtief­spül WC
Abdeck­plat­te weiss
WC Sitz

Waschtisch Stan­dard                                                                                            240,-€
Waschtisch 600 mm
Ein­hand Waschtis­chbat­terie
Waschtisch Röhren­si­fon 1 /1/4 ” ver­cr.
2 Eck­ven­tile 1/2 ” m. Schubrosette

Kör­per­­form-Bade­wanne                                                                                       850,-€
Bade­wanne Stahl 170 — 75
Wan­nen­träger Prosan- EBW
Exz,. Ab u. Über­lauf­gar­ni­tur
Ein­hand AP Bade­bat­terie
Brausegar­ni­tur m. Schlauch 1,60 m
Eck­dusche Stan­dard                                                                                             1.150,-€
Brause­wanne 90 x 90 x 6,5
Brause­wan­nen­träger
Rohbauset für Brause­wanne
Fein­bauset für Brause­wanne
Brausegar­ni­tur m. 1,6 m Schlauch
Eck­e­in­stieg Kun­st­glas

Trep­pen

9.6 Treppen

Die Kun­st des Mas­­sivholz-Trep­pen­baus blickt auf eine lange Tra­di­tion zurück und gehört zu den anspruchsvoll­sten handw­erk­lichen Tätigkeit­en.
Pla­nungs­grund­sätze / Begriffe:

Trep­pen­lauf­bre­ite

  •  nutzbare Trep­pen­lauf­bre­ite
  •  Gelän­der / Hand­lauf
  •  Gelän­der­fül­lung (Sprossen, Gurte, Glas)
  •  Antritt, Aus­tritt
  •  Trittstufe
  •  Set­zstufe
  •  Durch­gang­shöhe

Für Woh­nungstrep­pen im Ein- und Zweifam­i­lien­haus­bau gel­ten fol­gende Maße nach DIN 18065
Die nutzbare Trep­pen­lauf­bre­ite soll 80 cm (bess­er 90 cm bis 100 cm) betra­gen. Für die ide­ale Form
gilt die Formel 2s + a = 63 (59 bis 65).
Bei ein­er licht­en Raumhöhe von 250 cm und ein­er Deck­en­stärke von ca. 40 cm ist durch die Treppe eine Höhe von 290 cm zu über­brück­en. Bei 15 Stei­gun­gen (s) kom­men 19,33 cm und die Auftritts­fläche (a) von 26,40 cm den Ideal­maßen für eine viertel­gewen­delte Treppe recht nahe. Die lichte Durch­gang­shöhe soll min­destens 200 cm betra­gen.

Trep­pen­for­men
sind unter www.treppen-abc.com umfassend
beschrieben und doku­men­tiert.

Treppenform

Quelle: Trep­pen-abc

Die bei uns am häu­fig­sten gekauften Trep­pen sind:

1. ¼ gewen­delte Holzwan­gen­trep­pen in Kiefer, klar lack­iert mit geschwun­genen Wan­gen und geschwun­genen Hand­lauf , 1m Bre­ite 15 Stei­gun­gen, ohne Set­zstufen, Trep­pe­nauge verklei­det, geliefert und mon­tiert:

3.650 €

2. ¼ gewen­delte Holzwan­gen­trep­pen Buche, Wan­gen, Set­zstufen und Gelän­der­stäbe weiß lack­iert, Trittstufen und Hand­lauf am Gelän­der Buche natur gebeizt:

4.200 €

 

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Holzwan­gen­treppe mit Set­zstufen

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Im Eigen­heim unverzicht­bar die Boden­treppe.

Die Stan­dard­maße für lichte Raumhöhen von 220 cm bis 287 cm liegen bei 120 cm x 70 cm. (Kas­ten­höhe 24 cm). Für schlanke Bauher­ren gibt es das Kas­ten­maß 120 x 60 cm und wer es etwas großzügiger haben möchte greift auf 140 cm x 70 cm Kas­ten­maß zurück. Daneben gibt es auch Maßan­fer­ti­gun­gen. Die Preise liegen ab 350,- € / Treppe im unteren Wärmeschutzbere­ich bis zu ca. 800,- € für ein ein­baufer­tiges Bauele­ment für ein Pas­sivhaus.

wellhöfer                                                                  roto
Die bekan­ntesten Her­steller sind „Roto“ der „Colum­bus Trep­pen GmbH“

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