Baupreise — Gemeinsam planen

Wir senden Ihnen keine Preis­liste und keinen Hauskat­a­log zu, um Sie anschließend tele­fonisch zu bedrän­gen für welch­es Haus Sie sich entsch­ieden haben. Haus­bau braucht Part­ner­schaft. Darum ist es wichtig, dass wir uns ken­nen ler­nen.

Hausbau braucht Partnerschaft

Sie haben einen Traum vom eige­nen Haus und wir wollen Ihnen helfen diesen Traum zu erfüllen. Lassen Sie uns auch über das Bud­get sprechen, damit wir nicht aneinan­der vor­bei pla­nen und rech­nen.

 

Was kostet mein Haus bei Ihnen?

Die Frage „Was kostet ein Haus bei Ihnen?„ ist nicht richtig for­muliert. Bess­er wäre:

Was kostet mein Haus bei Ihnen?

So sind wir auf dem richti­gen Weg zur Beant­wor­tung. Sie haben schon darüber nachgedacht was ihnen wichtig ist, wie Ihr Haus ausse­hen sollte, was muss sein und was darf sein.

Vielle­icht möcht­en Sie Eigen­leis­tung ein­brin­gen oder haben Handw­erk­er in der Fam­i­lie. Erst nach Besich­ti­gung des Bau­platzes und der Vor­lage ein­er skizzen­haften Grun­driss­lö­sung kön­nen wir gemein­sam einen verbindlich­er Preis erar­beit­en.

Und wenn Ihnen unsere Pla­nung gefällt, das Ange­bot im Rah­men Ihrer Preisvorstel­lung liegt, kann es los­ge­hen. Auf der Grund­lage der großen Zahl von errichteten Gebäu­den sind wir in der Lage, die Preise nach Ihren Ausstat­tungsvor­gaben sehr schnell zu ermit­teln.

Für Sie sind die Gesamtkosten wichtig, keine bösen Über­raschun­gen und keine Über­schätzung bei den möglichen Eigen­leis­tun­gen.

 

Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit

Für über 200 Bauher­ren, von der Jun­gen Fam­i­lie über die allein­erziehende Kranken­schwest­er bis zu dem Rent­nere­hep­aar, das Ihr großes Haus an die näch­ste Gen­er­a­tion weit­ergegeben hat, haben wir den eige­nen Traum real­isiert.

Für unseren Best­seller haben wir eine kleine Kostenüber­sicht zusam­mengestellt.  Einige Fra­gen zu Tech­nik und  Ausstat­tung  ste­hen immer im Raum, bevor  der Ver­tragspreis fest­gelegt wer­den kann. Zu den Detail­preisen und all­ge­meinen Kosten stöbern Sie doch bitte in unserem Blog.

K120 Juni

Typische Fragen

Hier find­en Sie bere­its eine Über­sicht viel­er wichtiger Fra­gen und Infor­ma­tio­nen, die wir von unseren Kun­den bekom­men. Sollte mal ein Frage nicht dabei sein, zögern Sie nicht uns zu kon­tak­tieren.

Baukosten & Preis

Was gehört alles zur Elek­troin­stal­la­tion?

 

D 1                                      D 2 D 4

 

Was gilt grundsätzlich für Elektroinstallationen?

 

Bei der Pla­nung der Elek­troin­stal­la­tion und der Auswahl der Objek­te kann man sich von der HEA  (Fachge­mein­schaft für effiziente Energiean­wen­dung e.V.) leit­en lassen.

Als Grund­lage für eine ver­tragliche Bindung ist ein fer­tiger Elek­tro­plan (mit Küchen­plan) empfehlenswert.

Reser­ven soll­ten für die Auße­nan­la­gen (Außen­beleuch­tung, Garage, Car­port, Regen­wasserzis­terne, Tors­teuerung) einge­plant wer­den.

Die Stan­dard­instal­la­tio­nen  sind  in der Auswahl fol­gen­der Fir­men  fast preis­gle­ich:

 

www.busch-jaeger.de                                 www.jung.de                                            www.gira.de

 

 

Welche Installationen gehören zur Grundausstattung?

 

Eine Grun­dausstat­tung bein­hal­tet fol­gende Punk­te:

  • Schal­ter und Steck­dosen (deren Anzahl nach HEA zu bemessen ist und deren Lokalisierung sich nach indi­vidu­ellen Erfordernissen und Wün­schen wie dem Möblierungs­plan richtet)
  • Klin­ge­lan­lage, Tele­fon (die zu bemustern sind)
  • TV-Verk­a­­belung (ohne die eine Sat-TV-Anlage benötigt wird)
  • Car­por­tan­schluss
  • Außen­beleuch­tung
  • Tors­teuerung, Schließan­la­gen
  • Brand­melder
  • Fun­da­men­ter­der

 

Eine Blitzschutzan­lage ist für ein Eigen­heim nicht zwin­gend erforder­lich. Spielt man mit dem Gedanken eine solche Anlage zu instal­lieren, sollte das aus Kosten­grün­den vor Fer­tig­stel­lung des Fun­da­mentes bei der Instal­la­tion des Fun­da­men­ter­ders Berück­sich­ti­gung find­en.

Im Falle ein­er Entschei­dung für ein BUS-Sys­tem (Bina­ry Unit Sys­tem) zur Smart Home Steuerung müssen mit weit­ere hohe Kosten einkalkuliert wer­den.

 

Was gibt es für ver­schiedene Boden­beläge?

Wie ist erst einmal ein Fußboden aufgebaut?

Ein Fuß­bo­de­nauf­bau, der übri­gens wichtig für die Aus­führungs­pla­nung, die Sta­tik, den Bauablauf und die Kosten ist, kann klas­sicher­weise zum Beispiel fol­gen­der­maßen ausse­hen:

              •  Boden­be­lag, z.B. Dielung, Par­kett, Lam­i­nat, Tep­pich­bo­den, Kork­plat­ten, Linoleum, Kautschuk­beläge
            •  Zwis­chen­lage (Trennschicht)
          •  Estrich (Nasses­trich / Trock­en­estrich)
        •  Trennlage
      •  Trittschalldäm­mung oder Wärmedäm­mung, Fuß­bo­den­heizung
    •  Trennlage oder Dampf­sperre auf Boden­plat­te, Kellerdecke oder Geschoss­decke

 

Was ist dabei zu berücksichtigen?

Die unter­schiedliche Estrichart hat unter­schiedlich­es Gewicht (Trockenestrich/ Nasses­trich) und auch unter­schiedliche Trock­nungszeit­en. Bei Trock­en­estrich kön­nen die Arbeit­en nach der Ver­legung fort­ge­führt wer­den. Bei Nasses­trich tritt eine Wartezeit bis zur Bele­greife (ca. 1 Woche je 1 cm Estrich­stärke) ein.

Bei der Kosten­er­mit­tlung ist auf die Voll­ständigkeit der Arbeit­en zu acht­en. Zum Leis­tung­sum­fang des Boden­legers oder der Boden­legerin gehört auch der Aus­gle­ich von Uneben­heit­en im Tol­er­anzbere­ich der Estri­chober­fläche und das Messen der Rest­feuchte im Estrich (beheizt 1,8 CM-% Zementestrich).

Bei Fuß­bo­den­heizung muss auf die Zulas­sung des Belages für diese Heizungsart geachtet wer­den.

 

Welche Arten von Bodenbelägen gibt es?

Die Auswahl Boden­belä­gen gehört zu den klas­sis­chen Auf­gaben des Bauh­herrs oder der Bauher­rin, die sich durch den Umfang an Möglichkeit­en anspruchsvoll, aber auch lohnenswert gestal­tet.

Für die Recherche gibt es zahlre­iche Möglichkeit­en. Eine, die an dieser Stelle nahegelegt sein soll, ist die Inter­net­seite der Fir­ma Kährs, wo unter anderem  vieles über das Ver­legen von Boden­belä­gen erk­lärt wird.

 

Boden­beläge gibt es in Form von:

  •  Tep­pich­bo­den
  •  PVC Belag
  •  hochw­er­tigem Linoleum
  •  Lam­i­nat
  •  Kork
  •  Fer­tig­par­kett mit unter­schiedlichen Deckschicht­en
  •  Mas­sivholzdie­len
  •  Hobeldie­len

 

Bei Holz gibt es zusät­zlich ver­schiedene Möglichkeit­en der Ober­flächen­be­hand­lung als naturbe­lassen, geölt, lack­iert oder ver­siegelt. Für dahinge­hende Infor­ma­tio­nen ist es sin­nvoll, sich direkt an den örtlichen Fach­markt zu wen­den, in Dres­den zum Beispiel Holz Rentsch.

 

Was kostet ein Bodenbelag?

Generell bes­tim­men natür­lich die Art und Qual­ität des Boden­be­lags dessen Preis. Zusät­zlich müssen die Kosten für Sock­elleis­ten und eventuelle Dehungs- oder Über­gang­spro­file einkalkuliert wer­den. Wir sich für Par­kett oder Lam­i­nat entsch­ieden, kom­men die Kosten für Kle­ber sowie einen zusät­zlichen Arbeits­gang hinzu.

Für das Bud­get wird ein Raum­buch erar­beit­et und nach Bemusterung der Mate­ri­alien  kön­nen die Kosten des Gew­erks fest­gelegt wer­den.

Was gibt es Wis­senswertes über Fen­ster?

Was haben Fenster eigentlich alles für Aufgaben?

Fen­ster erfüllen im Wesentlichen drei Auf­gaben, die fach­lich einzeln beurteilt wer­den:

  • Belich­tung der Räume
  • Belüf­tung der Räume
  • Schutz vor Wind, Nässe, Kälte, Nässe, Hitze und Ein­bruch

Welche verschiedenen Stufen der Qualitätsanforderungen an Fenster gibt es?

Für Fen­ster beste­hen ver­schiedene Qual­ität­sniveaus, die in der fol­gen­den Abbil­dung zusam­menge­fasst sind. Sie reichen von ein­er all­ge­meinen Her­stellerangabe bis hin zu ein­er extern überwacht­en Qual­ität.

Fenster Kategorien Beurteilung

 

Was bedeutet die CE-Kennzeichnung?

Mit dem CE-Zeichen erk­lärt der Her­steller, dass seine Pro­duk­te bau­rechtlich rel­e­van­ten Leis­tungsan­forderun­gen genü­gen. Diese Anforderun­gen entsprechen DIN EN 14351–1 und umfassen 25 Kat­e­gorien sowie viele Kenn­zahlen.                          Das CE-Zeichen sagt jedoch nichts über eine externe Überwachung der Pro­duk­tion oder die Güte mate­ri­al­spez­i­fis­ch­er Merk­male aus. Es ist also kein Qual­ität­sze­ichen.

 

Was ist der ift-Produktpass?

Der ift-Pro­­duk­t­­pass wird vom Insti­tut für Fen­stertech­nik vergeben, wenn die Leis­tun­gen DIN EN 14351–1 entsprechen und außer­dem eine regelmäßige Fremdüberwachung sowie eine zusam­men­fassende Bew­er­tung der Leis­tung­seigen­schaften vorgewiesen wer­den.  

 

Was ist die RAL-Gütesicherung?

Zusät­zlich zum CE-Zeichen und der ift-Zer­ti­­fizierung stellt das RAL-Güteze­ichen vom Deutschen Insti­tut für Gütesicherung und Kennze­ich­nung erhöhte Anforderun­gen an mate­ri­al­spez­i­fis­che, gütebes­tim­mende Eigen­schaften sowie Min­destanforderun­gen an die Leis­tung­seigen­schaften. Mit den Zusätzen “Umwelt” und “Energie” wird auch die Nach­haltigkeit von Baupro­duk­ten bei der RAL-Gütesicherun­­gen berück­sichtigt.

 

 

Wie ermittelt sich der Preis eines Fensters?

Bei der Beurteilung des Fes­ter­preis­es spie­len Qual­itätsvor­gaben eine große Rolle, da jede Qual­ität­süberwachung einen einzel­nen Kosten­punkt darstellt. Abge­se­hen von der Qual­ität sind die Kosten natür­lich auch vom Mate­r­i­al abhängig. So sind  Kun­st­stof­fen­ster unter Umstän­den preiswert­er als Holzfen­ster bzw. Holz-Alu­mini­um-Fen­ster.

Auch Fen­ster­sprossen, insofern sie gewün­scht wer­den, kosten extra. Sie kön­nen aufgek­lickt, aufgek­lebt, im Scheinen­zwis­chen­raum oder als glasteilende Sprossen aus­ge­führt wer­den.

 

Wo gibt es noch detailliertere Informationen?

Wer sich mehr für die tech­nis­chen Details inter­essiert, sei an das ift Rosen­heim, Insti­tut für Fen­stertech­nik e.V. ver­wiesen. Auch das ifz — Infor­ma­tion­szen­trum für Fen­ster und Fas­saden, Türen und Tore, Glas und Baustoffe e.V. liefert eine Vielzahl von Infor­ma­tio­nen.

Eine kleine Auswahl von Fach­be­grif­f­en und Def­i­n­i­tio­nen (Uw-Wert; g‑Wert, Schalldämmwert,Einbruchhemmung) ist im Glos­sar zu find­en.

 

Was ist bei der Fenstermontage zu beachten?

Im “Leit­faden zur Mon­tage”, her­aus­gegeben von den RAL-Gütege­mein­schaften Fen­ster und Haustüren, wird der Stand der Tech­nik bezüglich der Fen­ster­mon­tage dargestellt. Dieser Leit­faden sollte bei jed­er Fen­ster­mon­tage Beach­tung find­en.

Was ist beim Innen­putz zu beacht­en?

Welche Vorschriften gibt es für die Anfertigung von Innenverputz?

 

Die handw­erk­lichen Aus­führungsregeln der Tech­nik fürs Ver­putzen sind in der DIN 18550 fest­gelegt. Für die Pla­nung und Aus­führung von Putzarbeit­en wur­den außer­dem europäis­che Nor­men erar­beit­et, die in der DIN EN 13914–2 (für Innen­putz) zu find­en sind.

 

Was gibt es für verschiedene Putzarten und was sind ihre jeweiligen Eigenschaften?

 

Für die meis­ten Häuser wer­den min­er­alis­che Putze ver­wen­det. Sie sind lösungsmit­tel­frei und nicht brennbar. Als Bindemit­tel­ba­sis wird Kalk, Zement oder Kalkze­ment einge­set­zt.
Wird der Innen­putz zweilagig einge­bracht, so ist auf die Standzeit (1 Tag je mm Putzstärke) der ersten Lage zu acht­en.
Weit­er­führende Infor­ma­tio­nen sind beim z.B. beim Indus­trie­ver­band Werk­Mör­tel e.V. unter www.iwm.de/downloads/broschueren zu erhal­ten.

Beim Putz sind Schat­ten­seit­en erwün­scht. Denn seine Struk­turen kom­men durch Licht und Schat­ten­wurf erst richtig zur Gel­tung. Wech­sel des Blick­winkels, des Lichte­in­falls und der Licht­stärke verän­dern immer von Neuem sein optis­ches Erschei­n­ungs­bild. Eine Wirkung, die der Innen­raumgestal­tung mit Putz durch Kratz‑, Rillen- oder Mod­el­lier­struk­turen sowie unter­schiedlichen Kör­nun­gen zahlre­iche indi­vidu­elle Vari­a­tio­nen eröffnet. Hinzu kom­men die außergewöhn­lich vielfälti­gen Kom­bi­na­tion­s­möglichkeit­en mit Innen­far­ben und Kreativbeschich­tun­gen.*
*siehe “Innen­putz” unter  www.iwm.de

 

Spezielle Lehm­putze kom­men oft im Holzbau, in der Sanierung oder im ökol­o­gis­chen Haus­bau zum Ein­satz.
Für die Kalku­la­tion eines zweilagi­gen Kalkze­ment Innen­putzes ist zu beacht­en, dass in Vor­bere­itung Bauteile, wie Fen­ster, zu schützen sind. In Abschnit­ten (bei Mate­ri­alübergän­gen) ist der Putz zu bewehren. Wand­durch­brüche und Schlitze sind zu schließen, Lai­bun­gen sind zu ver­putzen und ggf. Eckschutzschienen zu set­zen.

Wird eine feinere Ober­fläche gewün­scht, kann ein Glättputz aus­ge­führt wer­den.

 

Mit welchen Kosten ist für Putz zu rechnen?

 

Für die Bud­geter­mit­tlung kann mit min­destens ca. 22€/m² gerech­net wer­den. Für genauere Aus­sagen kön­nen Sie uns gern unverbindlich kon­tak­tieren.

Was ist das Fun­da­ment des Haus­es?

Was ist eine Bodenplatte?

 

Immer mehr Bauherr*innen verzicht­en auf einen Keller­bau. In diesem Fall wird die Grün­dung des Haus­es auf ein­er Boden­plat­te aus­ge­führt. Die tra­di­tionelle Grün­dungs­form waren und sind Streifen­fun­da­mente. Diese sind eine ein­fache und kostengün­stige Lösung, die vor­wiegend unter den Wän­den genutzt wer­den, wenn eine lin­ien­ar­tige Belas­tung vor­liegt. Die Streifen­fun­da­mente übernehmen neben der Lastab­tra­gung auch die Funk­tion der „Frostschürze“.

 

Detail 1

 

Wird die Lastab­tra­gung über die gesamte Fläche der Boden­plat­te real­isiert, spricht man auch von ein­er Fun­da­ment­plat­te. Sie kommt heute am häu­fig­sten vor. Die Frost­sicherung wird durch ein entsprechen­des Grün­dungspol­ster oder durch eine Däm­mung unter und neben der Plat­te über­nom­men. Wird die Däm­mung unter der Boden­plat­te ange­ord­net und die Fuß­bo­den­heizung direkt in der Plat­te instal­liert, spricht man von ein­er Ther­mo­bo­den­plat­te. Der Ein­satz von druck­fester Däm­mung erhöht den Wärmewider­stand und die Kosten der Boden­plat­te. Die Frost­sicher­heit der Grün­dung wird durch die Ausar­beitung eines starken Grün­dungspol­sters gesichert. Für eine Ableitung von Grund­wass­er ist bei Bedarf zu sor­gen (Drainage DIN 4095).

 

Detail 2

 

Trotz des Ein­satzes von wasserdicht­en Betons (WU — Beton) ist die Boden­plat­te gegen Feuchtigkeit abzu­dicht­en (DIN 18195).

Die  detail­lierten Kosten für eine Boden­plat­te kön­nen erst nach Vor­lage des Bau­grundgutacht­ens  und der fer­ti­gen  Sta­tik ermit­telt wer­den. Auss­chlaggebend sind die Kosten für die Vor­bere­itung des Bau­grun­des und der Stahlanteil der Plat­te.

Bodenplatte Standard

 

Bei  Ther­mo­grund­plat­ten ent­fällt der spätere Ein­bau von Fuß­bo­den­heizung und Estrich. Die Kosten liegen auf­grund der speziellen Däm­mung und des größeren Arbeit­saufwan­des etwas höher.

 

Welche Kosten entstehen beim Kellerbau?

 

Fällt die Entschei­dung gegen eine Boden­plat­te und es wird ein Keller gebaut, müssen die Rah­menbe­din­gun­gen beachtet wer­den:

  • Bau­grund­ver­hält­nisse
  • Grund­wasser­stand und Grund­wasserqual­ität
  • Nutzungsart des Kellers (Abstell­raum, Hob­by oder Wohn­raumqual­ität)
  • Aushub und Ver­fül­lung (Deponiekosten, Kosten für Ver­füll­ma­te­r­i­al)
  • gewün­schter ener­getis­ch­er Stan­dard

Große Unter­schiede liegen zwis­chen einem Betonkeller,  ungedämmt mit ein­er licht­en Raumhöhe von 2,20 m als Abstell­raum und einem Wohn­raum mit Belich­tung, Beheizung und ein­er Raumhöhe von 2,40 m.

 

Was ist der Estrich­bau?

Der Esstrich­bau inter­essiert kaum einen Bauher­ren oder eine Bauher­rin. Inter­es­sant wird es nur, wenn es um die Kosten geht oder wenn der Boden Uneben­heit­en aufweist und die Belagsar­beit­en in Eigen­leis­tung erbracht wer­den.

„Nasses­trich“ kann als Zementestrich, als Flieses­trich- Anhy­dritestrich einge­bracht wer­den.

In den Niedrig­sten­ergiehäusern wird fast zwangsläu­fig eine Fuß­bo­den­heizung einge­baut. Hier ste­ht das Sys­tem Heizung — Estrich in den Sys­te­men „Nass“ und „Trock­en“ zur Auswahl.

 

Wie sehen die unterschiedlichen Systeme für Fußbodenheizung und Estrich aus?

 

Im Sys­tem „Nass“ wird eine Träger­plat­te aus­gelegt und die Heizrohre auf diese Plat­ten „aufge­tack­ert“. Die Rohre wer­den dann in den Estrich einge­bet­tet. Als Träger kön­nen auch Nop­pen­plat­ten einge­set­zt wer­den.

Fb Heizg roh

Vorteile: gerin­gere Kosten zum Trock­en­estrich­sys­tem,
„Auflast“ mit besserem Schallschutz im Fer­tighaus bei Holzbalk­endeck­en
Nachteil: Trocken­zeit von 4 – 6 Wochen bis zur Bele­greife
Der Feuchtege­halt des Estrichs sollte vor den Belagsar­beit­en bei 2 % Rest­feuchte liegen. Die Mes­sung wird jed­er Fliesen- oder Fuß­bo­den­leger durch­führen.

 

Das Sys­tem „Trock­en­estrich“ hat den Vorteil, dass keine Feuchtigkeit in das Gebäude einge­bracht wer­den muss und die Abbinde- und Trocken­zeit des Estrichs ent­fällt.

Fb H trocken

Als Nachteil sind hier nur die höheren Kosten anzuführen.

 

Welche Wartezeiten bringen verschiedene Estricharten mit sich?

Der Zementestrich wird mit­tels Estrich­pumpe einge­bracht. Für die Trocken­zeit gilt die Faus­tregel 1 Woche je 1 cm Stärke. Im Zusam­men­hang mit ein­er Fuß­bo­den­heizung muss die Aufheizphase von ca. 21 Tagen berück­sichtigt wer­den.
Als Trock­en­estrich wer­den spezielle Estrich­plat­ten ver­legt, verklebt und ver­schraubt. Die Aus­bauar­beit­en kön­nen unmit­tel­bar nach Ver­lege­ab­schluss fort­ge­set­zt wer­den

 

www.xella.de                                 www.knauf.de                       www.rigips.de

Was ist die Grund­lage für Maler­ar­beit­en?

Wie werden Wände für Malerarbeiten vorbereitet?

 

Wie in der Beschrei­bung der Innen- und Außen­wände erläutert, wer­den im Fer­tighaus  alle Innen­wand- und ‑deck­en­flächen mit Gip­skar­ton­plat­ten verklei­det.
Diese Flächen müssen für die Malerin oder den Maler vor­bere­it­et, also ges­pachtelt wer­den.

Dabei gibt es zwei Qual­itätsstufen:

Q2 — hier wer­den alle Stöße und Fugen mit Fugen­masse und Bewehrungs­band geschlossen. Die Flächen wer­den geschlif­f­en und soll­ten danach grundiert und mit Rau­faser­tapete tapeziert wer­den.

Q2        Q2                                                           Q2 Rauh­fas­er   Rauhfaser

 

Q3- die näch­sthöhere Qual­itätsstufe ist dann erforder­lich, wenn keine Tapete gewün­scht wird. Es wer­den zusät­zliche Arbeits­gänge erforder­lich und die Fugen wer­den großflächiger ges­pachtelt und geschlif­f­en.

Vor dem Anstrich sind die Grundierung und das Auf­brin­gen von Malervlies erforder­lich.

Q3    Q3                                                           Q3 Malervlies    Malervlies

 

 

Jedes Bauw­erk, speziell ein Holzhaus, bewegt sich ger­ingfügig durch Set­zung der Fun­da­mente, durch Wind- und Schnee­be­las­tung und durch ther­mis­che Belas­tung. Deshalb rat­en wir von der Beschich­tung der Innen­flächen mit star­ren Edelputzen ab. Der gle­iche Effekt kann durch Wand- und Deck­enbeschich­tung mit Aquazell, einem Natur­baustoff auf Cel­lu­lose­ba­sis, erre­icht wer­den.

 

 

Wie viel kosten Maler- und Spachtelarbeiten?

 

Maler- und Spachte­lar­beit­en sind bevorzugte Gew­erke der Eigen­leis­tung. Die aktuellen Kosten sind abhängig von der Jahreszeit und der Baukon­junk­tur.

Für konkrete Preise gel­ten die Ange­bote von Fach­handw­erk­ern. Gern helfen wir auf Anfrage mit Richtwerten weit­er.

 

 

Wo finden sich noch mehr Informationen?

 

Für fach­lich Inter­essierte wer­den ver­schiedene Merk­blät­ter unter www.gips.de bere­it­gestellt.

Für die Maler­ar­beit­en bieten die Farb­her­steller ein bre­ites Spek­trum an Wis­senswertem, zum Beispiel unter  www.farbe.de

 

Farbenfirmen

Was ist San­itärtech­nik, welche wird ver­wen­det und was kostet sie?

Was versteht man unter Sanitärtechnik?

 

San­itärtech­nik beschäftigt sich mit der Wasserver­sorgung und der Abwasser­entsorgung im Haus. Zu San­itärg­eräten gehören WC-Beck­­en, Duschen, Bade­wan­nen, Waschbeck­en und die jew­eils dazuge­höri­gen Arma­turen.

 

Welche Sanitärausstattung wird von uns angeboten?

 

Natür­lich haben Sie auch bei den San­itäran­la­gen die Möglichkeit, indi­vidu­ell nach Ihrem Geschmack zu pla­nen und Pro­duk­te auszuwählen. Gern kön­nen Sie jedoch auf unsere Basisausstat­tung zurück­greifen, die auf solid­er Qual­ität und langjähriger Bewährung fußt.

Für diese Basisausstat­tung ver­wen­den wir Mod­elle von fol­gen­den Fir­men:

  • Kera­m­ag (Waschtische/Waschbecken)                                            www.keramag.de
  • Gro­he (Mis­chbat­te­rien, Dusch- und Bade­wan­nen­ar­ma­turen)          www.grohe.de
  • Durav­it (Duschwan­nen)                                                                    www.duravit.de

 

Was muss bei der Preisfindung für die Sanitärinstallation beachtet werden?

 

Oft ist der Stan­dard­preis eines Her­stellers nicht aus­sagekräftig, da nach ein­er detail­lierten Bemusterung aller Ausstat­tungs­ge­gen­stände Mehrkosten entste­hen kön­nen, zu denen zusät­zlich hohe Instal­la­tion­skosten kom­men. So sollte im Falle ein­er indi­vidu­ellen Recherche sorgfältig vorge­gan­gen und das Ange­bot mit unserem Basisange­bot ver­glichen wer­den.

Auch ist darauf zu acht­en, dass wir keine Gewährleis­tung bieten kön­nen, wenn die Bestel­lung der San­itärob­jek­te unab­hängig von uns erfol­gt. Zudem muss dann auch der Ein­bau selb­st vorgenom­men wer­den. Eine Absprache über per­sön­liche Wün­sche ist also prinzip­iell empfehlenswert; auch im Hin­blick auf unsere langjährige Erfahrung in der Zusam­me­nar­beit mit Her­stellern und Instal­la­tions­fir­men.

 

Mit welchen Kosten kann gerechnet werden?

 

Für konkrete Aus­sagen zu den Kosten kön­nen Sie sich gern auf den Seit­en der oben aufge­führten Anbi­eter informieren oder uns eine unverbindliche Kon­tak­tan­frage zukom­men lassen.

Was spricht für ein Architek­ten­haus?

Wann wird beim Hausbau eine Architektin hinzugezogen?

 

Ist der Bauherr Eigen­tümer eines Bau­grund­stücks und möchte er sehr indi­vidu­elle Vorstel­lun­gen seines Eigen­heims ver­wirk­lichen, so wird er eine Architek­tin mit der Pla­nung und Real­isierung beauf­tra­gen. Die Gesamtkosten des Vorhabens müssen nicht zwangsläu­fig durch die Architek­tenkosten höher aus­fall­en als beim Kauf von ein­er Haus­bau­fir­ma. Da die Bauher­rin direk­te Ver­tragspart­ner­in mit allen am Bau beteiligten Fir­men wird, damit das Bauher­rin­nen­risiko also direkt bei ihr bleibt, ent­fällt der Auf­schlag der Haus­bau­fir­ma auf die einzel­nen Gew­erke.

 

Was kostet die Arbeit eines Architekts und wer wird noch hinzugezogen?

 

Die Kosten für die Architek­tin sind in der Hon­o­rarord­nung (HOAI) geregelt. Auch ist der sehr umfan­gre­iche Leis­tungskat­a­log in dieser Verord­nung beschrieben.

Es ist wichtig, auch die Beteili­gung der Fach­plan­er und Son­der­fach­leute zu erwäh­nen. Neben dem Sta­tik­er wer­den unter Umstän­den noch Planer­in­nen für die tech­nis­chen Gew­erke der Ausstat­tung, wie Elek­troin­stal­la­tion, Beleuch­tung, Sicher­heit, Heizung / San­itär / Lüf­tung / Bau­grundgutachter, benötigt.
Wird eine voll­ständi­ge Leis­tung gewün­scht, so sind Innenar­chitek­ten / Rau­mausstat­terin­nen, Land­schaft­s­plan­er und Garte­nar­chitek­tin­nen eben­falls an Pla­nung und Real­isierung zu beteili­gen.
Der Käufer hat, als Eigen­tümer des Bau­platzes, Bauher­ren­sta­tus und ist deshalb ver­ant­wortlich für:

  • die Bebaubarkeit des Grund­stücks
  • die Bau­grund­ver­hält­nisse
  • die Sicher­heit der Baustelle
  • den Umgang mit Entsorgungs­ma­te­r­i­al (bei Abbruch)
  • die Medi­en­an­schlüsse der Ver- und Entsorgung

 

 

Welche Vorteile hat die Planung durch eine Architektin?

 

Die Vorteile dieser Vorge­hensweise liegen in der Trans­parenz der Baubeschrei­bung und der Kosten. Jedes Gew­erk wird geplant, men­gen­seit­ig erfasst, genau beschrieben und die am Markt zu dem Zeit­punkt der geplanten Errich­tung möglichen Preise erfragt (Auss­chrei­bung).
Mit jedem Plan­er und jed­er Handw­erk­erin wer­den geson­derte Verträge besprochen und vere­in­bart. Die Koor­di­na­tion für Pla­nung und Real­isierung obliegt dem Architek­ten, wenn vere­in­bart.
Das Gelin­gen und die Preis­sicher­heit des Vorhabens als Architek­tin­nen­haus liegen in der Erfahrung und Durch­set­zungskraft des Architek­ten und im Ver­hal­ten der Bauher­rin in Bezug auf Entschei­dungs­freude und Entschei­dungstreue.

Welche Kosten fall­en beim Haus­bau an?

Wie bekomme ich einen Überblick über die Gesamtkosten?

 

Dabei, sich einen Überblick über alle Kosten eines Haus­baus zu ver­schaf­fen, helfen ver­schiedene Check­lis­ten und Vor­drucke, die von den unter­schiedlichen Finanzierungsin­sti­tuten bere­it­gestellt wer­den.

Die Kosten­er­mit­tlung durch den Architek­ten oder die Architek­tin ist durch die Norm DIN 276 geregelt. Wird die Architek­tin entsprechend beauf­tragt und vergütet, kann der Bauherr zu jed­er Posi­tion eine verbindliche Aus­sage erwarten.

 

Ins­ge­samt kön­nen die anfal­l­en­den Kosten­punk­te in Grund­stück­skosten und Baunebenkosten unter­gliedert wer­den.

 

Welche Kosten stecken im Grundstück?

 

Die Grund­stück­skosten wer­den unter der Kosten­gruppe 100 erfasst. Sie enthal­ten:

100 Grund­stück
110 Grund­stück­swert
120 Grund­stück­snebenkosten (Kosten im Zusam­men­hang mit dem Erwerb eines Grund­stücks)
130 Freimachen (Kosten, die aufzuwen­den sind, um ein Grund­stück von Belas­tun­gen frei zumachen)

 

Die Kosten­gruppe wird weit­er unter­gliedert:

120 Grund­stück­snebenkosten
121 Ver­mes­sungs­ge­bühren
122 Gerichts­ge­bühren
123 Notari­ats­ge­bühren
124 Mak­ler­pro­vi­sion
125 Grun­der­werb­ss­teuer
126 Wert­er­mit­tlung
127 Genehmi­gungs­ge­bühren
128 Bode­nord­nung und Gren­zreg­ulierung
129 Grund­stück­skosten, son­stiges

 

200 Her­richt­en und Erschließen
210 Her­richt­en
211 Sicherungs­maß­nah­men
212 Abbruch­maß­nah­men
213 Alt­las­tenbe­sei­t­i­gung
214 Her­richt­en der Gelän­deober­fläche
219 Her­richt­en, son­stiges
220 öffen­liche Erschließung
221 Abwasser­entsorgung
222 Wasserver­sorgung
223 Gasver­sorgung
224 Fer­n­wärmev­er­sorgung
225 Stromver­sorgung
226 Telekom­mu­nika­tion
227 Verkehrser­schließung
228 Abfal­l­entsorgung
229 öffentliche Erschließung, son­stiges
230 nichtöf­fen­liche Erschließung

 

Die Auf­gabe des Architekten/ der Planer­in ist die Recherche zu jedem dieser Punk­te, um die konkreten Kosten genau zu ermit­teln. Trotz­dem ist es sin­nvoll, sich schon vorher selb­st mit den Posi­tio­nen ver­traut zu machen, um die anfal­l­en­den Kosten unge­fähr ein­schätzen zu kön­nen. Der Inhalt der Posi­tio­nen der Grund­stück­skosten ist recht klar zu erfassen.

 

 

Welche Nebenkosten entstehen beim Bau?

 

Die Posi­tio­nen der Baunebenkosten nach DIN 276 kön­nten hinge­gen einiger Erk­lärun­gen bedür­fen. Sie bein­hal­ten:

700 Baunebenkosten
710 Bauher­rin­nenauf­gaben
720 Vor­bere­itung der Objek­t­pla­nung
730 Architek­ten- und Inge­nieurleis­tun­gen
740 Gutacht­en und Beratung
750 Kun­st
760 Finanzierung
770 All­ge­meine Baunebenkosten
771 Prü­fun­gen, Genehmi­gun­gen, Abnah­men
-
774 Betrieb­skosten während der Bauzeit
775 Ver­sicherun­gen
-
790 Son­stige Baunebenkosten

 

Sind all diese Kosten obligatorisch?

 

Nicht alle aufge­lis­teten Kosten fall­en in jedem Fall an. So zum Beispiel ent­fällt durch den Erwerb eines fer­ti­gen Pro­jek­tes das Architek­tin­nen­hono­rar nach HOAI. Auch andere Posi­tio­nen sind nicht zwin­gend.

 

 

Welche Vari­anten gibt es für Innen­türen?
Was beinflusst die Wahl der richtigen Innentüren?

Innen­türen bes­tim­men ganz wesentlich den Charak­ter der Räume und wer­den daher stets passend zum Stil des Haus­es gewählt. Das Ange­bot an Türen ist sehr groß. Die Vielfalt bezieht sich dabei neben der Stil­rich­tung auch auf Form, Größe und Mate­r­i­al.

 

Was muss bei den Türmaßen beachtet werden?

In fol­gen­der Tabelle sind einige Beispiel­größen aufge­lis­tet, wobei aufgezeigt wird, wie sich die einzel­nen Maße in der Rohbauöff­nung, der fer­ti­gen Türöff­nung und dem Tür­blatt unter­schei­den:

Türenmaße

 

Welche Anforderungen werden an Innentüren gestellt?

Türen müssen den unter­schiedlich­sten Anforderun­gen genü­gen. In der RAL-Gütege­mein­schaft wur­den Türen nach Gebrauch­squal­ität klas­si­fiziert. Dabei kön­nen sie fol­gen­den Kat­e­gorien zuge­ord­net wer­den:

  •  Klima­belas­tungskat­e­gorien 1 und 2
  •  mech­a­nis­che Beanspruchungsstufen N nor­male, M mit­tlere, S starke Beanspruchung
  •  Schallschutz ( nach DIN 4109 – bew­ertetes Schalldäm­maß Rw)

 

Wie ermittelt sich der Preis für Innentüren?

An Türen in einem Ein­fam­i­lien­haus wer­den in der Regel keine erhöht­en Anforderun­gen gestellt. Hier unter­schei­den sich die Tür­preise nach der Qual­ität der Aus­führung und des Mate­ri­als. Genaue Infor­ma­tio­nen gibt es im Türen­hand­buch. Wenn es um Infor­ma­tio­nen über Kosten und Preise geht, ist es sin­nvoll, sich mit den Bau­plä­nen an eine Fach­händ­lerin oder einen Fach­händler in der Nähe zu wen­den. Dort kön­nen sich die Türen, Tür­blät­ter- und zargen ange­se­hen, die passenden Drück­er­gar­ni­turen aus­gewählt und ein verbindlich­es Ange­bot einge­holt wer­den.

Einige Türen­her­steller sind hier aufge­lis­tet:

herholzgarantgrauthoffjeldwen

Bish­er viel gewählt für Schwe­den­häuser sind Türen der Marke  Kils­gaard.

Zu beacht­en ist, dass mit der Auswahl der Türen dir Arbeit und die Kosten noch kein Ende haben, son­dern als näch­ster Schritt die Mon­tage fol­gt, die durch Mon­tage­fir­men oder örtliche Tis­chler vorgenom­men wird.

 

Was muss zusätzlich zur Tür ausgewählt werden?

Zu Türen gehören auch Drück­er­gar­ni­turen. Zu den führen­den Her­stellern gehört die Fir­ma Hoppe.  Beson­ders exk­lu­sive und demzu­folge kosten­in­ten­sive Mod­elle bietet die Marke Franz Schnei­der Brakel.

Wie gestal­ten sich Fliesen­legerar­beit­en?

Wie werden Fliesenlegerarbeiten geplant?

 

Wer nicht zufäl­lig eine*n im Fre­un­des- oder Fam­i­lienkreis hat, wird sich auch beim Fliesen­le­gen eines Fach­mannes oder ein­er Fach­frau bedi­enen.

Als erstes wer­den die Räume fest­gelegt, die mit einem Fliesen­be­lag aus­ges­tat­tet wer­den sollen. Der Begriff Fliesen­be­lag umfasst dabei Wand­fliesen, Boden­fliesen, Sock­elfliesen, Bor­düren und Orna­mente.

Wen fest­ste­ht, wo über­all Fliesen liegen sollen, wer­den die Fliesen, die Fuge­nart, die Fugen­farbe, die Ver­lege­höhen (Sock­el­höhe, raumhoch, türhoch) und die Ver­legeart­en (ortog­o­nal, diag­o­nal, Ver­band) fest­gelegt.

Die Fach­frau führt dabei nicht nur die erforder­lichen Arbeit­en kor­rekt aus, son­dern berät und informiert auch im Vor­feld über die gestal­ter­ischen Möglichkeit­en.

 

 

Was gehört alles zur Arbeit des Fliesenlegers?

 

Fol­gende einzel­nen Tätigkeit­en kön­nen erforder­lich sein:

  • Unter­grund reini­gen
  • Aus­gle­ichs­masse aus­brin­gen
  • Haft­grund stre­ichen
  • Stre­ichisolierung auf­brin­gen
  • Abdich­tung an Wand- und Bode­nan­schluss
  • Boden­fliesen ver­legen
  • Sock­elfliesen ver­legen
  • Sock­elfliesen Eck­aus­bil­dung
  • Wand­fliesen ver­legen
  • Wand­fliesen für Küchen­spiegel
  • Dauere­lastis­che Verfugung innen

 

 

Wofür gibt es extra Zulagen?

 

Fol­gende Punk­te kön­nen beim Fliesen­le­gen zusät­zliche Kosten verur­sachen:

  • Zulage Klein- oder Groß­for­mat
  • Zulage Diag­o­nalver­legung
  • Zulage Schachbrettver­legung
  • Zulage Ver­band­ver­legung
  • Zulage Bor­düren­ver­legung
  • Zulage Deko­r­fliesen­ver­legung
  • Zulage Duschtassene­in­fliesen
  • Zulage Wannene­in­fliesen Bade­wanne
  • Zulage Jol­­ly-Schienen (Abschlusspro­fil für Wan­dauße­neck­en)
  • Zulage Bewe­gungsfu­gen
  • Dauere­lastis­che Verfugung innen
  • Abschlusspro­file, die LED Licht­bän­der aufnehmen, ermöglichen die Gestal­tung ein­er speziellen Rau­mat­mo­sphäre

 

Wie teuer ist Fliesenlegen?

 

Wie an anderen Stellen kön­nen auch hier die Kosten sehr unter­schiedlich aus­fall­en und ermit­teln sich anhand indi­vidu­eller Wün­sche und Vorstel­lun­gen. Empfehlenswert ist das Set­zen eines eige­nen Bud­getrah­mens. Der Quadrat­meter­preis der Fliesen kann so selb­st gewählt und die pauschalierten Ver­legepreise bei regionalen Fliesenlegermeister*innen erfragt wer­den.

Für die weit­ere Recherche eignen sich unter anderem:

www.wedi.de                         www.schlueter.de                           www.dural.de

Wie kann ein Dach ausse­hen?

Welche Form kann ein Dach haben?

In der fol­gen­den Grafik wer­den ver­schiedene Dachfor­men vorgestellt. Mehr Inspi­ra­tion gibt es unter www.dach.de.

 

dachformen

 

 

Wie wird ein Satteldach konstruiert?

 

Im tra­di­tionellen Haus­bau ist das Sat­tel­dach eine klas­sis­che und schlichte Vari­ante. Dafür wird Dachstuhl mit einem Abbund vom Zim­mer­mann errichtet. Die Spar­ren wer­den durch einen Kehlbalken ver­bun­den und jew­eils auf eine Fußschwelle aufge­set­zt.
In der Holzrah­men­bauweise nutzt man häu­fig die Binderkon­struk­tion, um den Vor­fer­ti­gungs­grad zu erhöhen.

Studiobinder    takstol_1

 

Dabei wird der Unter­gurt des Stu­diobinders als Teil der Holzbalk­endecke genutzt. Der Binder­ab­stand wird im Bere­ich der Geschoss­decke durch das Ein­brin­gen von Zwis­chen­balken ver­ringert, um die höheren Nut­zlas­ten aufnehmen zu kön­nen.

Durch den hohen Vor­fer­ti­gungs­grad und die schnelle Mon­tage ist diese Dachform eine kostengün­stige Lösung. Es wer­den damit keine Häuser mit Knie­stock kon­stru­iert. Die Abseit­en rück­en etwas in den Innen­raum und wer­den zwis­chen 1,00 m und 1,40 m Höhe aus­ge­bildet.

Die Dachfläche zwis­chen den Bindern wird mit Däm­m­ma­te­r­i­al aus­gedämmt (Zwis­chenspar­rendäm­mung) und von innen mit ein­er Dampf­sperre (Folie) vor Ein­drin­gen von Feuchtigkeit (Kon­den­sat) geschützt. Die von außen aufge­brachte Unter­spannbahn ist Teil der Dachein­deck­ung und schützt vor Nässe und Treib­schnee.
Es fol­gen Kon­ter­lat­ten, Dachlat­ten und die Ein­deck­ung mit Dachsteinen.

Soll die Dachkon­struk­tion sicht­bar bleiben, ist der tra­di­tionelle Dachstuhl mit geho­bel­ten Spar­ren aus Kon­struk­tionsvoll­holz (KVH) und Sichtschalung auszu­bilden. Die Däm­mung ist dann als eine „Auf­s­par­rendäm­mung“ zu gestal­ten. Hier gibt es ver­schieden Sys­teme und Mate­ri­alien der ver­schiede­nen Her­steller.

 

Was ist preislich zu beachten?

 

Durch die große Vielfalt an Dachkon­struk­tio­nen und die ver­schiedene Dämm- und Ein­deck­ungsvari­anten, fall­en die konkreten Kosten sehr unter­schiedlich aus.

Wird der Ein­bau eines Schorn­steines gewün­scht, so sind die dafür notwendi­gen Dachan­schlüsse und Son­der­bauteile (Wech­sel, Ausstiegs­fen­ster, Trittstufen, Stan­droste, Trit­tleit­ern) im Gew­erk Dach und Dachdeck­en zu beacht­en.

Wie wer­den Heizung, Lüf­tung und Kli­mat­e­ch­nik real­isiert?

Was ist der Grundgedanke, wenn es um Heizung und Lüftung geht?

 

Da das Ziel ver­fol­gt wird, so wenig wie möglich Gebäudeen­ergie zu ver­brauchen, wer­den bei einem Haus­bau ein umfassendes Energiekonzept und eine weitre­ichende Pla­nung benötigt. Die Srellen, an denen Energie benötigt wird und somit auch ver­loren gehen kann, sind Heizung, Küh­lung, Warmwass­er und Strom.

Die Energiev­er­luste über die bauliche Hülle bei einem Haus nach EnEV (Energies­parverord­nung) 2014 gebaut­en Haus erre­ichen unge­fähr fol­gende Aus­maße:

Wände                                                       ca. 10 % bis 20 %
Fen­ster, Haustüren                                     20 % bis 30%
Lüf­tung                                                       bis 40 %

Das zeigt, dass es sin­nvoll ist, im Neubau Lüf­tungswärmev­er­lus­ten Beach­tung zu schenken.

 

Wozu dient eine gute Wohnungslüftung?

 

Eine kon­trol­lierte Woh­nungslüf­tung schafft zusät­zlich zur Einsparung von Energie ein behaglich­es und hygien­is­ches Raumk­li­ma:

  • Sie eli­m­iniert Gerüche, Feuchte und andere Aus­dün­stun­gen z.B. von Reini­gungsmit­teln.
  • Sie ver­mei­det das Aus­lösen von Hausstaubal­lergien und hil­ft bei Pol­lenal­lergien.
  • Sie ver­ringert die Lärm­be­las­tung.
  • Die Wärmerück­gewin­nung schont die Umwelt und ver­ringert den CO2 ‑Ausstoß.

 

Viel Erfahrun­gen haben wir mit Anla­gen der Fir­ma Nibe gemacht. Die Kom­pak­tan­lage für Heizung, Warmwasser­bere­itung und kon­trol­lierte Belüf­tung Nibe F 750 ist platzs­parend und effek­tiv.

Auf der Abbil­dungg ist zu sehen, wie eine dezen­trale Belüf­tung über Außen­wand­ven­tile aufge­baut ist.

 

Nibe Luft

 

 

Welche Optionen gibt es für Heizungsanlagen?

 

Um ein Haus zu heizen, kann in ver­schiedene Anla­gen zu unter­schiedlichen Preisen investiert wer­den.

Die fol­gende Auflis­tung liefert dafür Beispiele.

Heizkör­p­er bzw. Fuß­bo­den­heizung sind hier noch nicht einkalkuliert und die Preise richt­en sich nach dem Stand von 2014 für errichtete Anla­gen inkl. Mehrw­ert­s­teuer, Mon­tage und Inbe­trieb­nahme.

1. Buderus Gas­bren­nwert­tech­nik mit solar­er Warmwasser­bere­itung 10.000,- €
2. VIESSMANN Vito­cal 200 S Split­gerät Luft-Wass­er-Wärmepumpe 12.000,- €
3. Erd­wärmepumpe VIESSMANN Vito­cal 333‑G (ohne Tiefen­son­den) 14.000,- €
4. Stiebel Eltron Abluftwärmepumpe mit zen­traler Be- und Entlüf­tung 16.800,- €
5. Nibe Fight­er 750 p, Kon­trol­lierte Belüf­tung mit Wärmerück­gewin­nung 17.900,- €

Dazu kom­men die Kosten für die Bohrar­beit­en sowie Schacht- und Anschlus­sar­beit­en.

 

www.nibe.de                     www.viessmann.de                     http://ww.buderus.de

 

Welche Vorteile bieten Erdwärmeheizungen?

 

Erd­wärme­heizun­gen sind eine langfristige Investi­tion, die sich unter anderem durch Unab­hängigkeit ren­tiert. All­ge­meine Infor­ma­tio­nen dazu gibt es z.B. in der Broschüre “Erd­wärmeson­den” des Lan­desamtes für Umwelt,Landwirtschaft und Geolo­gie des Freis­taates Sach­sen.
Ein weit­er­er Vorteil ein­er Erwärmepumpe in Verbindung mit ein­er Fuß­bo­den­heizung ist die Möglichkeit der Raumküh­lung im Som­mer. Es kann Wärme an die Sole abgegeben wer­den, wodurch ein Küh­lef­fekt erre­icht wird.

Die Kosten für die Instal­la­tion im Haus wer­den erst nach Fes­tle­gung der Ausstat­tung ermit­telt. Der Ein­bau von Plat­ten­heizkör­pern ist bei kleineren Häusern über 40 % gün­stiger als die Ver­legung von Fuß­bo­den­heizung (Flächen­heizung).

Jedes Haus wird indi­vidu­ell betra­chtet und die Heizungsauswahl sollte nach Vor­lage der Berech­nung des Heizwärmebe­darfs des Gebäudes getrof­fen wer­den.

 

Wie kann eine Heizungsanlage konkret aussehen?

 

Als Beispiel für eine Heizungsan­lage soll hier die bere­its erwäh­nte Hochleis­­tungs-Abluftwärmepumpe Nibe F750 vorgestellt wer­den.

Sie arbeit­et mit einem leis­tungsstarken, invert­erges­teuerten Verdichter und kann Gebäude mit ein­er Hei­zlast von bis zu 9 kW ver­sor­gen. Neben der Gebäude­be­heizung und Warmwasser­bere­itung wird auch die kon­trol­lierte Woh­nungslüf­tung abgedeckt.

Ein aus­ge­sprochen wirtschaftlich­er Betrieb und eine bis zu dreimal höhere Leis­tungsab­gabe – gegenüber kon­ven­tionellen Abluftwärmepumpen – wird auf­grund der Invert­ertech­nolo­gie sowie des hohen Wärmeentzugs aus der Abluft (Abküh­lung auf bis zu ‑15 °C) erre­icht.
Regelung­stech­nisch vere­int F750 die Vorzüge unser­er neuen Wärmepumpen­gener­a­tion. Es kön­nen Heizung, Brauch­wass­er und Lüf­tung über Zeit­pro­gramme auf den jew­eili­gen Bedarf angepasst wer­den. Ein weit­er­er Baustein für einen äußerst energieef­fizien­ten Betrieb.

 Empfehlung für Gebäude­hei­zlas­ten bis zu 9 kW
• TFT-Far­b­dis­­­play mit Sym­bol­en und intu­itiv­er Menüführung
• Zeit­pro­gramme für Heizung, Brauch­wass­er und Lüf­tung
• Regelung weit­er­er Zusatzkom­po­nen­ten
• Unter­stützt bis zu vier Heizkreise
• VIR-Sys­tem (automa­tis­che Fehlerindika­tion und ‑kor­rek­tur)
• Update oder Daten­er­fas­sung über USB-Schnittstelle
• Fernbedienung/Überwachung via Mobil­tele­fon (Zube­hör)
• Ein­fache Fil­ter­reini­gung mit Überwachungs­funk­tion
• Umwälzpumpe Heizkreis der Energieef­fizien­zk­lasse A
• Energies­paren­der DC-Gle­ich­stromven­ti­la­­tor
• Inte­gri­ert­er Brauch­wasser­spe­ich­er mit 180 Litern
• NIBE Solarpakete kom­binier­bar (Zube­hör)
• Erweiterung des Brauch­wasser­vol­u­mens in Kom­bi­na­tion
• mit den Spe­ich­ern VPB(S) möglich

 

              Nibe 750                                      

 

Wie wird eine Treppe gebaut?
Was ist das besondere an Treppen?

 

Die Kun­st des Mas­­sivholz-Trep­pen­baus blickt auf eine lange Tra­di­tion zurück und gehört zu den anspruchsvoll­sten handw­erk­lichen Tätigkeit­en.

Bei der Pla­nung müssen ver­schiedene Dinge beachtet wer­den:

  • Trep­pen­lauf­bre­ite
  •  nutzbare Trep­pen­lauf­bre­ite
  •  Gelän­der / Hand­lauf
  •  Gelän­der­fül­lung (Sprossen, Gurte, Glas)
  •  Antritt, Aus­tritt
  •  Trittstufe
  •  Set­zstufe
  •  Durch­gang­shöhe

 

Welche Maße gelten für Treppenstufen?

 

Wie für viele andere Dinge im Ein- und Zweifam­i­lien­haus­bau, gibt es auch für Woh­nungstrep­pen verbindliche Maße, die in der DIN 18065 fest­gelegt sind:

Die nutzbare Trep­pen­lauf­bre­ite soll min­destens 80 cm (bess­er 90 bis 100 cm) betra­gen. Für die ide­ale Form gilt die Formel 2s + a = 63 (59 bis 65). Dabei ste­ht s für Stei­gung und a für Auftritt; mit 63 ist die durch­schnit­tliche Schrit­tlänge des Men­schen gemeint.

Hier ein konkretes Beispiel:
Bei ein­er licht­en Raumhöhe von 250 cm und ein­er Deck­en­stärke von ca. 40 cm ist durch die Treppe eine Höhe von 290 cm zu über­brück­en. Bei 15 Stei­gun­gen (s) ist eine Stufe also 19,33 cm hoch und kommt mit ein­er Auftritts­fläche (a) von 26,40 cm dem Ideal­maß für eine viertel­gewen­delte Treppe recht nahe.

 

Was gibt es für Treppenformen?

 

Die ver­schiede­nen Trep­pen­for­men, die es gibt, sind unter www.treppen-abc.com umfassend beschrieben und doku­men­tiert. Hier eine kleine Ver­an­schaulichung, die ebendieser Web­site ent­nom­men ist:

 

 Treppenform

 

 

Welche Treppenformen werden am häufigsten gewählt?

 

Die bei uns am meis­ten gekauften Trep­pen sind:

1. ¼ gewen­delte Holzwan­gen­trep­pen in Kiefer, klar lack­iert mit gesc­ch­wun­genen Wan­gen und geschwun­genen Hand­lauf , 1m Bre­ite 15 Stei­gun­gen, ohne Set­zstufen, Trep­pe­nauge verklei­det

2. ¼ gewen­delte Holzwan­gen­trep­pen Buche; Wan­gen, Set­zstufen und Gelän­der­stäbe weiß lack­iert; Trittstufen und Hand­lauf am G elän­der Buche natur gebeizt

 

          PENTAX Image                                                                      

        PENTAX Image

                       Holzwan­gen­treppe mit Set­zstufen

 

 

Welche Treppe gibt es noch im Haus?

 

Unverzicht­bar im Eigen­heim ist neben den Türen zwis­chen den Wohne­ta­gen die Boden­treppe. Sie hat eigene Stan­dard­maße, die für lichte Raumhöhen von 220 cm bis 287 cm bei 120 cm x 70 cm liegen. (Kas­ten­höhe 24 cm). Auch eine schmalere Ver­sion von 120 x 60 cm oder eine großzügigere von 140 cm x 70 cm Kas­ten­maß ist möglich. Daneben gibt es auch Maßan­fer­ti­gun­gen. Bekan­nte Her­steller sind “Roto” und “Well­höfer”.

wellhöfer                           roto

Woraus beste­ht eine Außen­wand?

Wie sind Außenwände aufgebaut?

 

Um ihrer Funk­tion als tra­gende Bauele­mente und dem Schutz vor Wit­terung­se­in­flüssen gerecht zu wer­den, sind Außen­wände in ver­schiede­nen Mate­ri­alien und Schicht­en aufge­baut. Als Baustoff wer­den Mauerziegel, Wärmedäm­mziegel, Kalk­sand­steine, Poren­be­ton­steine oder Lehmziegel einge­set­zt. Die aktuelle Energieeinsparungsverord­nung EnEV erfordert in vie­len Fällen eine zusät­zliche Däm­mung, die in Form eines Wärmedämm-Ver­bund-Sys­tems (WDVS) erre­icht wird.

Klas­sisch kann eine Außen­wand durch eine Ver­schalung mit Innen- und Außen­putz aufge­baut sein. Wird der Wit­terungss­chutz dadurch noch nicht gewährleiset, kommt eine zusät­zliche Schale zum Ein­satz, sodass ein zweis­chaliges Mauer­w­erk entste­ht.

Außen kann die vorge­set­zte Fas­sade als Verblend­mauer­w­erk mit den ver­schieden­sten Klink­ern erstellt wer­den.

 

Wie sieht speziell eine Außenwand im Holzbau aus?

 

In der Fer­tighaus­branche, speziell im Holzbau/Holzrahmenbau wird die Wand aus ver­schiede­nen Schicht­en mit eigen­er Funk­tion aufge­baut: Instal­la­tion­sebene — Tragschicht — Fas­sade.

Als tra­gen­des Ele­ment kommt eine Holz-Rah­­men-Kon­struk­­tion in Frage.

Die äußere Schicht schützt dann vor den direk­ten Wit­terung­se­in­flüssen. Hier kann ein Putzsys­tem auf ein­er Putzträger­plat­te auch einen Anteil zum Wärmeschutz beitra­gen. Eine hin­ter­lüftete Holz­fas­sade hat keine Däm­meigen­schaften, schützt aber vor Regen, Wind und Sonne.

Die dritte Schicht, die Instal­la­tion­sebene, soll im Inneren die Dampf­sperre vor Beschädi­gung schützen und trägt als Däm­mebene auch zum Wärmeschutz bei. Während die Holzkon­struk­tion durch getrock­netes, geho­beltes Kon­struk­tionsvoll­holz gebildet wird, wer­den OSB-Plat­ten (Grob­span­plat­ten) oder Holzw­erk­stoff­plat­ten zur Aus­bil­dung von tra­gen­den Wand­scheiben ver­baut. Den Abschluss nach innen bilden in der Regel Gip­skar­­ton- oder Fer­ma­cellplat­ten.

Die unter­schiedlichen Schicht­en kön­nen durch unter­schiedliche Mate­ri­alien getren­nt wer­den. So kann die Dampf­sperre auch durch eine OSB-Plat­te gebildet wer­den. Die Wind­schutz­folie, als äußere Schicht der Tragschicht, kann durch eine Holzwe­ich­faser­plat­te erset­zt wer­den.
Die unter­schiedlichen Her­steller haben ihre eige­nen Mate­ri­alien und Dimen­sio­nen.

 

Was kosten unterschiedliche Formen des Wandaufbaus?

 

Für ver­schiedene Vari­anten des Wan­dauf­baus gilt die preis­lich ansteigende Rei­hen­folge:

1.   ger­ing­ster Wand­quer­schnitt nach Sta­tik ? 17,5 cm Mauer­w­erk + WDVS nach Berech­nung des Wärmeschutzes
2.   36,5 cm Mauer­w­erk mit Wärmedäm­mziegel ver­putzt
3.   Holzrah­men­bau mit WDVS ohne Instal­la­tion­sebene
4.   Holzrah­men­bau mit Holz­fas­sade und Instal­la­tion­sebene

Eine Fas­sade aus Fas­saden­klink­ern ist die halt­barste und kosten­in­ten­sivste Aus­führung des Wet­ter­schutzes eines Haus­es.

Anzumerken ist, dass der m²-Preis für Wand­flächen unter dem für Fen­ster­flächen liegt, sodass sich Koste­nun­ter­schiede für Häuser mit großen und kleinen Fen­stern ergeben.