Der Bau eines Hauses ist mit vielen Fragen verbunden.

Hier find­en Sie bere­its eine Über­sicht viel­er wichtiger Fra­gen und Infor­ma­tio­nen, die wir von unseren Kun­den bekom­men. Sollte mal ein Frage nicht dabei sein, zögern Sie nicht uns zu kon­tak­tieren.

Außenanlagen

Hau­san­schlüsse

10.1 Hausanschlüsse

10.1.1  Elek­tro­hau­san­schluss

Das Energiev­er­sorgung­sun­ternehmen stellt auf Nach­frage und Beauf­tra­gung einen Hau­san­schluss in Form ein­er Hau­san­schlusssäule zur Ver­fü­gung. Die Säule wird oft im Bere­ich der Grund­stücks­gren­ze zur Straße angeordnet.Von diesem Über­gabepunkt wird die Hau­san­schlus­sleitung in einem “Medi­en­graben” (oft mit der Telekom-Leitung zusam­men) bis ins Haus geführt.

Hausanschluss Elt

 

10.1.2 Schmutzwasser­hau­san­schluss

Bei ein­er Grün­dung auf Boden­plat­te wer­den die Abwasser­an­schlüsse in Kun­st­stof­frohr KG DN 100 (Durchmess­er 100 mm) unter der Boden­plat­te ange­ord­net und bis ca. 50 cm bis 1,00 m außer­halb der Plat­te geführt.
Im Außen­bere­ich wer­den Rohrleitun­gen KG DN 150 ver­legt. Die Graben­tiefe richtet sich nach der Frost­frei­heit der Region und liegt zwis­chen 0,80 m bis 1,30 m.
Die notwendi­ge Ver­lege­bre­ite bei ste­hen­dem Boden (kein Fein­sand oder rein­er Kies) beträgt ca. 0,40 m. Für die Kalku­la­tion wird gut lös­lich­er Boden der Gewin­nungsklasse 3 bis 5 voraus­ge­set­zt (kein Fels). Eben­so wird kein ober­flächen­na­h­es Grund­wass­er ange­set­zt. Find­et man Wass­er sind Wasser­hal­tungs­maß­nah­men einzu­pla­nen. Bei Fels ist eventuell schw­eres Gerät zur Her­stel­lung des Grabens erforder­lich.

Set­zt man ide­ale Bedin­gun­gen voraus, so wer­den für einen Meter Graben 0,4 m³ Massen bewegt. Für das Ausheben, das seitliche Lagern und das wieder Ver­füllen des Grabens muss mit   ca. 40 €/m³ gerech­net wer­den, d.h. 16 €/m Graben.

Für das Liefern und Ver­legen von KG Rohr DN 150 mit allen Form- und Verbindungsstück­en kön­nen Sie von 20 €/m aus­ge­hen.

In die Kalku­la­tion soll­ten 36 €/m Graben für die Ver­legung von 1 m KG Rohr DN 150 bei ide­alen Bedin­gun­gen eingestellt wer­den.

An Rich­tungsän­derun­gen der Leitung soll­ten Kon­trollschächte DN 400 einge­plant wer­den. Hier belaufen sich die Kosten auf ca. 350 €/Schacht.

Wird ein Hau­san­schlusss­chacht in Beton DN 1000 ver­langt, ist mit 1.400 €/Schacht zu rech­nen.

Hin­weis:

Liegt die Rück­stauebene (in der Regel der Schacht­deck­el in der Straße) über dem niedrig­sten Ein­lauf­punkt des angeschlosse­nen San­itärob­jek­tes im Haus, so ist die Abwasser­leitung durch eine Rück­stauk­lappe zu sich­ern. Je nach Aus­führungsart ist ca. mit 1500 € je Klappe zu rech­nen.

Die Angaben stellen eine Kalku­la­tion­shil­fe dar. Es gibt immer eine Fir­ma die es gün­stiger aus­führen kann, während in eini­gen Lan­desteilen der Unternehmer “nicht mal auf­ste­ht” für diesen Preis.

10.1.3 Trinkwasser­hau­san­schluss

Für eine Ein­fam­i­lien­haus reicht in der Regel ein Anschluss DN 32 aus. Die Leitung wird vom Über­gabepunkt (öffentliche Leitung mit Absperrschieber) bis in den Hau­san­schlussraum durch eine Fach­fir­ma ver­legt. Über­schre­it­et der Abstand dieser Punk­te eine in der Satzung des Ver­sorgung­sun­ternehmens vorgeschriebene Länge, kann auch für Trinkwass­er ein Über­gabeschacht gefordert wer­den.
Im Haus Endet der Anschluss an der Zäh­ler­gar­ni­tur. Zur Sicher­heit wird in den meis­ten Fällen ein Druck­min­der­er mit einem Fil­ter instal­liert.

PENTAX Image

 

 

Hin­weis:

Bei einem hohen Härte­grad des Wass­er soll­ten die nach­fol­gen­den Instal­la­tio­nen durch einen “Enthärter” vor Schä­den geschützt wer­den. Die Aus­sagen zur Wasserqual­ität wer­den vom Ver­sorgung­sun­ternehmen gegeben, der Instal­la­tions­fach­be­trieb wird über die oft nicht uner­he­blichen Kosten ein Ange­bot unter­bre­it­en kön­nen.

 

 

 

10.1.4  Gashau­san­schluss

Die Leitungs­führung ist der der Trinkwasser­hau­san­schlus­sleitung ver­gle­ich­bar. Für die Ein­führung in der Boden­plat­te oder im Keller wer­den durch das Ver­sorgung­sun­ternehmen spezielle Durch­führun­gen bere­it­gestellt. Die öffentliche Leitung endet am Gaszäh­ler.

Gaszuleitung                                                                  Gashausanschluss

 

 

 

 

 

 

 

 

Hin­weis:

Für platzs­parende Hau­se­in­führun­gen gibt es soge­nan­nte Mehrsparten Hause­in­führun­gen (MSH). Dabei han­delt es sich um vorge­fer­tigte Bauteile, die es ermöglichen die Medi­en Gas, Wass­er, Strom und Tele­fon auf ger­ing­stem Platz in das Gebäude einzuführen. Diese Ele­mente sind nicht ganz bil­lig.

Zuwe­gung Kies­traufe

10.2  Zuwegung Kiestraufe

Kies­traufe

Um die Fas­sade zu schützen ist es notwendig einen Spritzschutz im Bere­ich des Sock­els zu erstellen.
Hier bietet sich eine Kies­traufe an.
Kiestraufe

Der Abstand zur Wand sollte min­destens 30 cm betra­gen. Der Kiesel­streifen wird durch einen Tief­bord 100x30x8 cm oder 100x20x8 cm von der möglichen Rasen­fläche getren­nt (preiswert­er als Gran­it).
Die Ver­legung erfol­gt in Beton­bet­tung und der Traufraum wird mit Kiesel 16/32 auf Geo­t­ex­til ver­füllt.
Je nach Auf­tragsvol­u­men an den Garten- und Land­schafts­bauer muss mit ca. 25 €/lfdm Kies­traufe gerech­net wer­den.

Pflaster­ar­beit­en

Je nach vorge­se­hen­er Belas­tung wird die Zufahrt und die Zuwe­gung zum Haus gepflastert.
Die preiswerteste Vari­ante ist die Ver­legung eines Betonpflasters.
Hierzu wir der Unter­grund ist auf eine Tiefe von 40 cm aus­gekof­fert und eine ca. 30 cm starke Tragschicht aus Min­er­al­gemisch 0/45 einge­baut und verdichtet.
Das Beton­steinpflaster wird auf ein­er Split­t­bet­tung ver­legt. Die Rand­sta­bil­isierung wird durch einen Tief­bord hergestellt (siehe Kies­traufe).
Wer­den ca. 50 m² Fläche gepflastert (Beton grau) ist mit einem Preis von 50 €/m² (aufwärts) zu rech­nen.

Anre­gung kann man sich in jedem Bau­markt und unter www.ehl.de oder www.kunaschk.de holen

Für Bauher­ren mit einem größeren Bud­get für die Auße­nan­la­gen kom­men Pflaster­ar­beit­en in Gran­it in Frage.
Hier sind die Preise durch eine regionale Auss­chrei­bung zu ermit­teln.

 

Baukosten Ausbau

9.1 Innen­putz

9.1 Innenputz

Die DIN 18550 enthält die handw­erk­lichen Aus­führungsregeln der Tech­nik für das Ver­putzen. Für die Pla­nung und Aus­führung von Putzarbeit­en wur­den auch europäis­che Nor­men erar­beit­et DIN EN 13914–2 (für Innen­putz).
Min­er­alis­che Putze sind lösungsmit­tel­frei und nicht brennbar. Als Bindemit­tel­ba­sis wird Kalk, Zement oder Kalkze­ment einge­set­zt.
Wird der Innen­putz zweilagig einge­bracht, so ist auf die Standzeit (1 Tag je mm Putzstärke) der ersten Lage zu acht­en.
Weit­er­führende Infor­ma­tio­nen sind beim z.B. beim Indus­trie­ver­band Werk­Mör­tel e.V. unter www.iwm.de/downloads/broschueren zu erhal­ten.

Beim Putz sind Schat­ten­seit­en erwün­scht. Denn seine Struk­turen kom­men durch Licht und Schat­ten­wurf erst richtig zur Gel­tung. Wech­sel des Blick­winkels, des Lichte­in­falls und der Licht­stärke verän­dern immer von Neuem sein optis­ches Erschei­n­ungs­bild. Eine Wirkung, die der Innen­raumgestal­tung mit Putz durch Kratz-, Rillen- oder Mod­el­lier­struk­turen sowie unter­schiedlichen Kör­nun­gen zahlre­iche indi­vidu­elle Vari­a­tio­nen eröffnet. Hinzu kom­men die außergewöhn­lich vielfälti­gen Kom­bi­na­tion­s­möglichkeit­en mit Innen­far­ben und Kreativbeschich­tun­gen.*
*siehe “Innen­putz” unter  www.iwm.de

Spezielle Lehm­putze kom­men oft im Holzbau, in der Sanierung oder im ökol­o­gis­chen Haus­bau zum Ein­satz.
Für die Kalku­la­tion eines zweilagi­gen Kalkze­ment Innen­putzes ist zu beacht­en, dass in Vor­bere­itung Bauteile, wie Fen­ster, zu schützen sind. In Abschnit­ten (bei Mate­ri­alübergän­gen) ist der Putz zu bewehren. Wand­durch­brüche und Schlitze sind zu schließen, Lai­bun­gen sind zu ver­putzen und ggf. Eckschutzschienen zu set­zen.

Für die Bud­geter­mit­tlung kann mit 22 €/m² bis 25 €/m² gerech­net wer­den.
Wird eine feinere Ober­fläche gewün­scht, kann ein Glättputz aus­ge­führt wer­den.

9.2 Estrich­bau

 Estrichbau

Das Gew­erk Estrichver­legung inter­essiert kaum einen Bauher­ren. Inter­es­sant wird es nur, wenn es um die Kosten geht oder wenn der Boden Uneben­heit­en aufweist und die Belagsar­beit­en in Eigen­leis­tung erbracht wer­den.

Nasses­trich“ kann als Zementestrich, als Flieses­trich- Anhy­dritestrich einge­bracht wer­den.

In den Niedrig­sten­ergiehäusern wird fast zwangsläu­fig eine Fuß­bo­den­heizung einge­baut. Hier ste­ht das Sys­tem Heizung — Estrich in den Sys­te­men „Nass“ und „Trock­en“ zur Auswahl.

Fuß­bo­den­heizungssys­teme und Estrichart

Im Sys­tem „Nass“ wird eine Träger­plat­te aus­gelegt und die Heizrohre auf diese Plat­ten „aufge­tack­ert“. Die Rohre wer­den dann in den Estrich einge­bet­tet. Als Träger kön­nen auch Nop­pen­plat­ten einge­set­zt wer­den.

Fb Heizg roh

Vorteile: gerin­gere Kosten zum Trock­en­estrich­sys­tem,
„Auflast“ mit besserem Schallschutz im Fer­tighaus bei Holzbalk­endeck­en
Nachteil: Trocken­zeit von 4 – 6 Wochen bis zur Bele­greife
Der Feuchtege­halt des Estrichs sollte vor den Belagsar­beit­en bei 2 % Rest­feuchte liegen. Die Mes­sung wird jed­er Fliesen- oder Fuß­bo­den­leger durch­führen.

Das Sys­tem „Trock­en­estrich“ hat den Vorteil, dass keine Feuchtigkeit in das Gebäude einge­bracht wer­den muss und die Abbinde- und Trocken­zeit des Estrichs ent­fällt.

Fb H trocken

 

 

 

 

 

Als Nachteil sind hier nur die höheren Kosten anzuführen.

Der Preisun­ter­schied zwis­chen Fuß­bo­den­heizung im Naßestrich­sys­tem und Fuß­bo­den­heizung im Trock­en­estrich­sys­tem kann je nach Objek­t­größe ca. 45 €/m² zu ver­legende Fläche betra­gen (Heizungs­fläche und Estrich).

Bei 140 m² wer­den schnell 6.300 € und mehr fäl­lig.

Der Zementestrich wird mit­tels Estrich­pumpe einge­bracht. Für die Trocken­zeit gilt die Faus­tregel 1 Woche je 1 cm Stärke. Im Zusam­men­hang mit ein­er Fuß­bo­den­heizung muss die Aufheizphase von ca. 21 Tagen berück­sichtigt wer­den.
Als Trock­en­estrich wer­den spezielle Estrich­plat­ten ver­legt, verklebt und ver­schraubt. Die Aus­bauar­beit­en kön­nen unmit­tel­bar nach Ver­lege­ab­schluss fort­ge­set­zt wer­den.

www.xella.de                                                          www.knauf.de                                    www.rigips.de

9.4 Maler­ar­beit­en

 Malerarbeiten      Spachtelarbeiten

Wie Sie aus der Beschrei­bung der Innen- und Außen­wände ent­nehmen kön­nen, wer­den im Fer­tighaus  alle Innen­wand- und -deck­en­flächen mit Gip­skar­ton­plat­ten verklei­det.
Diese Flächen müssen für den Maler vor­bere­it­et, ges­pachtelt wer­den. Hier gibt es zwei Möglichkeit­en die Qual­itätsstufen vorzugeben.
Q2 — hier wer­den alle Stöße und Fugen mit Fugen­masse und Bewehrungs­band geschlossen. Die Flächen wer­den geschlif­f­en und soll­ten danach grundiert und mit Rau­faser­tapete tapeziert wer­den.

Q2        Q2                                                           Q2 Rauh­fas­er   Rauhfaser

 

Q3- die näch­sthöhere Qual­itätsstufe ist dann erforder­lich, wenn keine Tapete gewün­scht wird. Es wer­den zusät­zliche Arbeits­gänge erforder­lich und die Fugen wer­den großflächiger ges­pachtelt und geschlif­f­en.

Vor dem Anstrich sind die Grundierung und das Auf­brin­gen von Malervlies erforder­lich.

Q3    Q3                                                           Q3 Malervlies    Malervlies

 

Jedes Bauw­erk, speziell ein Holzhaus, bewegt sich ger­ingfügig durch Set­zung der Fun­da­mente, durch Wind- und Schnee­be­las­tung und durch ther­mis­che Belas­tung. Deshalb rat­en wir von der Beschich­tung der Innen­flächen mit star­ren Edelputzen ab. Den gle­ichen Effekt kön­nen Sie durch Wand- und Deck­enbeschich­tung mit Aquazell erre­ichen, einem Natur­baustoff auf Cel­lu­lose­ba­sis.

Maler- und Spachte­lar­beit­en sind bevorzugte Gew­erke der Eigen­leis­tung. Als kleine Kalku­la­tion­s­grund­lage hier die Kosten je m² brut­to als Beispiel. Die aktuellen Kosten sind abhängig von der Jahreszeit und der Baukon­junk­tur.

Malerkosten

Ein Beispiel­raum mit den Maßen 4,00 m x 4,00 m mit ein­er licht­en Raumhöhe von 2,50 m kostet dem­nach 1.000 € fer­tig ges­pachtelt, tapeziert und gestrichen. Die Kalku­la­tion­s­grund­la­gen bilden Ange­bote von Fach­handw­erk­ern, die alle Abgaben an Finan­zamt, Sozialka­ssen, Handw­erk­skam­mer und Berufsver­bände entricht­en.

Für fach­lich Inter­essierte wer­den ver­schiedene Merk­blät­ter unter www.gips.de bere­it­gestellt.

Für die Maler­ar­beit­en bieten die Farb­her­steller ein bre­ites Spek­trum an Wis­senswertem.

Bsp. www.farbe.de

 

Farbenfirmen

Boden­be­lagsar­beit­en

9.5 Bodenbelagsarbeiten

Hier soll einiges über die Auswahl von Boden­belä­gen (außer Fliesen) aufgezeigt wer­den. Der Fuß­bo­de­nauf­bau ist wichtig für die Aus­führungs­pla­nung, die Sta­tik, den Bauablauf und die Kosten. Warum? Ein klas­sis­ch­er Fuß­bo­de­nauf­bau kann fol­gen­der­maßen ausse­hen:

  •  Dielung, Par­kett, Lam­i­nat, Tep­pich­bo­den, Kork­plat­ten, Linoleum, Kautschuk­beläge
  •  Zwis­chen­lage (Trennschicht)
  •  Estrich (Nasses­trich / Trock­en­estrich)
  •  Trennlage
  •  Trittschalldäm­mung oder Wärmedäm­mung, Fuß­bo­den­heizung
  •  Trennlage oder Dampf­sperre auf Boden­plat­te, Kellerdecke oder Geschoss­decke

Die Art und die Qual­ität des Belages bes­tim­men die Kosten. Die unter­schiedliche Estrichart hat unter­schiedlich­es Gewicht (Trockenestrich/ Nasses­trich) und auch unter­schiedliche Trock­nungszeit­en. Bei Trock­en­strich kön­nen die Arbeit­en nach der Ver­legung fort­ge­führt wer­den. Bei Nasses­trich tritt eine Wartezeit bis zur Bele­greife (ca. 1 Woche je 1 cm Estrich­stärke) ein. Bei Fuß­bo­den­heizung muss auf die Zulas­sung des Belages für diese Heizungsart geachtet wer­den. Bei der Kosten­er­mit­tlung ist auf die Voll­ständigkeit der Arbeit­en zu acht­en. Zum Leis­tung­sum­fang des Boden­legers gehört auch der Aus­gle­ich von Uneben­heit­en im Tol­er­anzbere­ich der Estri­chober­fläche und das Messen der Rest­feuchte im Estrich (beheizt 1,8 CM-% Zementestrich). Sock­elleis­ten sind nicht zum Null-Tarif zu haben und auch Dehnungs- und Über­gang­spro­file sind nicht kosten­frei. Die Verkle­bung von Par­kett oder Lam­i­nat ist ein zusät­zlich­er Arbeits­gang mit kosten­in­ten­sivem Kle­ber. Als Beispiel sind hier fol­gende Preise aufge­führt:

Belagskosten                                                   Ein Raum mit den Maßen 4 x 4 m kann dem­nach 1.100 € für eine Kom­plettver­legung eines hochw­er­ti­gen Eichen­par­kett kosten. Wird ein ein­fach­es Lam­i­nat gewählt, so kommt man schon mit 600 € aus. Bei der Vorauswahl des Belages hil­ft das world wide web zum Beispiel unter http://www.kahrs.com/de. Wer es genauer wis­sen möchte der schaue unter „Anforderun­gen an Unter­bö­den / Fuß­bo­den­heizung“ der Fir­ma Kährs nach. Hier wird vieles über das Ver­legen von Boden­blä­gen erk­lärt. Auf­grund der großen Auswahlmöglichkeit von Boden­belä­gen in Form von:

  •  Tep­pich­bo­den
  •  PVC Belag
  •  hochw­er­tiges Linoleum
  •  Lam­i­nat
  •  Kork
  •  Fer­tig­par­kett mit unter­schiedlichen Deckschicht­en
  •  Mas­sivholzdie­len
  •  Hobeldie­len

und zusät­zlich der Möglichkeit der Ober­flächen­be­hand­lung von Holz als naturbe­lassen, geölt, lack­iert oder ver­siegelt, wer­den unsere Bauher­ren an den örtlichen Fach­markt  Bsp Holz Rentsch in Dres­den  /Fachhandwerker ver­wiesen. Die Qual der Wahl zu über­winden gehört zu den klas­sis­chen Bauher­re­nauf­gaben.

Für das Bud­get wird ein Raum­buch erar­beit­et und nach Bemusterung der Mate­ri­alien (Belag und Sock­elleiste) kön­nen die Kosten des Gew­erks fest­gelegt wer­den.

Fliesen­legerar­beit­en

Fliesenlegerarbeiten

Wer keinen Fliesen­leger im Fre­un­des- oder Fam­i­lienkreis hat wird sich eines Fach­mannes bedi­enen.
Als erstes wer­den die Räume fest­gelegt, die mit einem Fliesen­be­lag (Wand­fliesen, Boden­fliesen, Sock­elfliesen, Bor­düren, Orna­mente) aus­ges­tat­tet wer­den sollen. Danach wer­den die Fliesen, die Fuge­nart, die Fugen­farbe, die Ver­lege­höhen (Sock­el­höhe, raumhoch, türhoch) und die Ver­legeart­en (ortog­o­nal, diag­o­nal, Ver­band) fest­gelegt.

Fol­gende Arbeit­en des Gew­erkes wer­den möglicher­weise notwendig:

  • Unter­grund reini­gen                                                                                                    €/m²
  • Aus­gle­ichs­masse aus­brin­gen                                                                                    €/m²
  • Haft­grund stre­ichen                                                                                                      €/m²
  • Stre­ichisolierung auf­brin­gen                                                                                     €/m²
  • Abdich­tung an Wand- und Bode­nan­schluss                                                        €/m
  • Boden­fliesen ver­legen                                                                                                  €/m²
  • Sock­elfliesen ver­legen                                                                                                  €/m
  • Sock­elfliesen Eck­aus­bil­dung                                                                                       €/Stck
  • Wand­fliesen ver­legen                                                                                                    €/m²
  • Wand­fliesen für Küchen­spiegel                                                                                 €/m²
  • Zulage Klein- oder Groß­for­mat                                                                                  €/m²
  • Zulage Diag­o­nalver­legung                                                                                           €/m²
  • Zulage Schachbrettver­legung                                                                                    €/m²
  • Zulage Ver­band­ver­legung                                                                                           €/m²
  • Zulage Bor­düren­ver­legung                                                                                          €/m²
  • Zulage Deko­r­fliesen­ver­legung                                                                                    €/Stck
  • Zulage Duschtassene­in­fliesen                                                                                     €/Stck
  • Zulage Wannene­in­fliesen Bade­wanne                                                                      €/Stck
  • Zulage Jol­­ly-Schienen (Abschlusspro­fil für Wan­dauße­neck­en)                   €/m
  • Zulage Bewe­gungsfu­gen                                                                                                 €/m
  • Dauere­lastis­che Verfugung innen                                                                              €/m

Neben der fach­lich kor­rek­ten Aus­führung kann der Fach­mann auch über die gestal­ter­ischen Möglichkeit­en informieren und berat­en.

Tren­nwände und Abla­gen lassen sich z.Bsp. aus Wedi-Bau­­plat­ten her­stellen.
Abschlusspro­file, die LED Licht­bän­der aufnehmen, ermöglichen die Gestal­tung ein­er speziellen Rau­mat­mo­sphäre.

Eine Fes­tle­gung der Kosten ohne die Kennnisse Ihrer Wün­sche und Vorstel­lun­gen ist mit dem berühmten Blick in die Glaskugel gle­ichzuset­zen.
Für die Finanzierung kön­nen Sie sich sel­ber ein Bud­get vorgeben. Fra­gen Sie den Fliesen­legermeis­ter in Ihrer Nähe über die pauschalierten Ver­legepreise und leg­en Sie sel­ber den Quadrat­meter­preis Ihrer Fliesen fest.

www.wedi.de                                                     www.schlueter.de                                                  www.dural.de

Innen­türen

9.7 Innentüren

Innen­türen bes­tim­men ganz wesentlich den Charak­ter der Räume und wer­den immer passend zum Stil des Haus­es gewählt. Das Ange­bot an Türen ist sehr groß. Das bezieht sich auf Form und Größe wie auf Stil­rich­tung und Mate­ri­alauswahl. Tür­maße Innen­türen Türenmaße Türen müssen den unter­schiedlich­sten Anforderun­gen genü­gen. In der RAL-Gütege­mein­schaft wur­den Türen nach Gebrauch­squal­ität klas­si­fiziert.

  •  Klima­belas­tungskat­e­gorien 1 und 2
  •  mech­a­nis­che Beanspruchungsstufen N nor­male, M mit­tlere, S starke Beanspruchung
  •  Schallschutz ( nach DIN 4109 – bew­ertetes Schalldäm­maß Rw)

Im Ein­fam­i­lien­haus wer­den in der Regel keine erhöht­en Anforderun­gen gestellt. Hier unter­schei­den sich die Tür­preise nach der Qual­ität der Aus­führung und des Mate­ri­als. Wer es sehr genau wis­sen möchte, der schaut unter Tueren­hand­buch nach. Hier ist unter „Basiswis­sen“ einiges zu lesen. In der Schweiz fehlen die Angaben zu Waben­zellen, der ein­fach­sten Tür­fül­lung. Wenn es um Kosten und Preise geht, so wen­den Sie sich mit Ihren Bau­plä­nen an einen Fach­händler in Ihrer Nähe. Hier kön­nen Sie sich die Türen anse­hen, die Tür­blät­ter und-zargen, die passenden Drück­er­gar­ni­turen auswählen und sich ein verbindlich­es Ange­bot unter­bre­it­en lassen. Neben der Liefer­ung frei Baustelle ste­ht die Mon­tage an. Mon­tage­fir­men oder örtliche Tis­chler sind die richti­gen Fach­leute für diese Arbeit. Hier einige Türen­her­steller:

herholzgarantgrauthoffjeldwen

Zu Türen gehören auch Drück­er­gar­ni­turen. Zu den führen­den Her­stellern gehört die Fir­ma Hoppe

hoppe

Aus dem aktuellen Kat­a­log kann man die schön­sten Ele­mente auswählen. Die Preise liegen zwis­chen 20 €/Garnitur bis ….…

Wenn Sie sehr großen Wert auf Design leg­en, dann schauen Sie sich unter der Marke fsb (Franz Schnei­der Brakel) Ihre zukün­fti­gen Gar­ni­turen in 3-D an.

Bei ein­er Innen­tür müssen Sie ab 300,- € für die Liefer­ung und Mon­tage rech­nen. Ein 1/3 Lich­tauss­chnitt schlägt unter Umstän­den mit 300,- € Mehrkosten zu buche.

In der Ver­gan­gen­heit wur­den sehr viele Türen der Marke Kils­gaard ver­baut.

Trep­pen

9.6 Treppen

Die Kun­st des Mas­­sivholz-Trep­pen­baus blickt auf eine lange Tra­di­tion zurück und gehört zu den anspruchsvoll­sten handw­erk­lichen Tätigkeit­en.
Pla­nungs­grund­sätze / Begriffe:

Trep­pen­lauf­bre­ite

  •  nutzbare Trep­pen­lauf­bre­ite
  •  Gelän­der / Hand­lauf
  •  Gelän­der­fül­lung (Sprossen, Gurte, Glas)
  •  Antritt, Aus­tritt
  •  Trittstufe
  •  Set­zstufe
  •  Durch­gang­shöhe

Für Woh­nungstrep­pen im Ein- und Zweifam­i­lien­haus­bau gel­ten fol­gende Maße nach DIN 18065
Die nutzbare Trep­pen­lauf­bre­ite soll 80 cm (bess­er 90 cm bis 100 cm) betra­gen. Für die ide­ale Form
gilt die Formel 2s + a = 63 (59 bis 65).
Bei ein­er licht­en Raumhöhe von 250 cm und ein­er Deck­en­stärke von ca. 40 cm ist durch die Treppe eine Höhe von 290 cm zu über­brück­en. Bei 15 Stei­gun­gen (s) kom­men 19,33 cm und die Auftritts­fläche (a) von 26,40 cm den Ideal­maßen für eine viertel­gewen­delte Treppe recht nahe. Die lichte Durch­gang­shöhe soll min­destens 200 cm betra­gen.

Trep­pen­for­men
sind unter www.treppen-abc.com umfassend
beschrieben und doku­men­tiert.

Treppenform

Quelle: Trep­pen-abc

Die bei uns am häu­fig­sten gekauften Trep­pen sind:

1. ¼ gewen­delte Holzwan­gen­trep­pen in Kiefer, klar lack­iert mit geschwun­genen Wan­gen und geschwun­genen Hand­lauf , 1m Bre­ite 15 Stei­gun­gen, ohne Set­zstufen, Trep­pe­nauge verklei­det, geliefert und mon­tiert:

3.650 €

2. ¼ gewen­delte Holzwan­gen­trep­pen Buche, Wan­gen, Set­zstufen und Gelän­der­stäbe weiß lack­iert, Trittstufen und Hand­lauf am Gelän­der Buche natur gebeizt:

4.200 €

 

PENTAX Image

Holzwan­gen­treppe mit Set­zstufen

PENTAX Image

 

Im Eigen­heim unverzicht­bar die Boden­treppe.

Die Stan­dard­maße für lichte Raumhöhen von 220 cm bis 287 cm liegen bei 120 cm x 70 cm. (Kas­ten­höhe 24 cm). Für schlanke Bauher­ren gibt es das Kas­ten­maß 120 x 60 cm und wer es etwas großzügiger haben möchte greift auf 140 cm x 70 cm Kas­ten­maß zurück. Daneben gibt es auch Maßan­fer­ti­gun­gen. Die Preise liegen ab 350,- € / Treppe im unteren Wärmeschutzbere­ich bis zu ca. 800,- € für ein ein­baufer­tiges Bauele­ment für ein Pas­sivhaus.

wellhöfer                                                                  roto
Die bekan­ntesten Her­steller sind „Roto“ der „Colum­bus Trep­pen GmbH“

Baukosten Rohbau

7.1 Boden­plat­te

7.1 Bodenplatte

Immer mehr Bauher­ren verzicht­en auf einen Keller­bau. Die Grün­dung des Haus­es wird auf ein­er Boden­plat­te aus­ge­führt. Die tra­di­tionelle Grün­dungs­form waren und sind Streifen­fun­da­mente.

 

Detail 1

 

Diese sind eine ein­fache und kostengün­stige Lösung, die vor­wiegend unter den Wän­den genutzt wer­den, wenn eine lin­ien­ar­tige Belas­tung vor­liegt. Die Streifen­fun­da­mente übernehmen neben der Lastab­tra­gung auch die Funk­tion der „Frostschürze“.

Wird die Lastab­tra­gung über die gesamte Fläche der Boden­plat­te real­isiert, spricht man auch von ein­er Fun­da­ment­plat­te. Sie kommt heute am häu­fig­sten vor. Die Frost­sicherung wird durch ein entsprechen­des Grün­dungspol­ster oder durch eine Däm­mung unter und neben der Plat­te über­nom­men. Wird die Däm­mung unter der Boden­plat­te ange­ord­net und die Fuß­bo­den­heizung direkt in der Plat­te instal­liert spricht man von ein­er Ther­mo­bo­den­plat­te. Der Ein­satz von druck­fester Däm­mung erhöht den Wärmewider­stand und die Kosten der Boden­plat­te. Die Frost­sicher­heit der Grün­dung wird durch die Ausar­beitung eines starken Grün­dungspol­sters gesichert. Für eine Ableitung von Grund­wass­er ist bei Bedarf zu sor­gen (Drainage DIN 4095).

Detail 2

Trotz dem Ein­satz von wasserdichtem Beton (WU — Beton) ist die Boden­plat­te gegen Feuchtigkeit abzu­dicht­en (DIN 18195).

Die  detail­lierten Kosten für eine Boden­plat­te kön­nen erst nach Vor­lage des Bau­grundgutacht­ens  und der fer­ti­gen  Sta­tik ermit­telt wer­den. Auss­chlaggebend sind die Kosten für die Vor­bere­itung des Bau­grun­des und der Stahlanteil der Plat­te.

Bodenplatte Standard

Als Kalku­la­tion­s­grund­lage kann man von / ab  130 €/m² inkl. Mehrw­ert­s­teuer für die Stan­dar­d­aus­führung aus­ge­hen.

Bei  Ther­mo­grund­plat­ten ent­fällt der spätere Ein­bau von Fuß­bo­den­heizung und Estrich. Die Kosten liegen auf­grund der speziellen Däm­mung und des größeren Arbeit­saufwan­des etwas höher.

Kellerbau

Über die Keller­baukosten  kur­sieren die unter­schiedlich­sten Ansicht­en.  Fol­gt man den Verkäufern, so kostet dieses Bauw­erk fast nichts. Um eine Aus­sage tre­f­fen zu kön­nen soll­ten die Rah­menbe­din­gun­gen bekan­nt sein:

  • Bau­grund­ver­hält­nisse
  • Grund­wasser­stand und Grund­wasserqual­ität
  • Nutzungsart des Kellers (Abstell­raum, Hob­by oder Wohn­raumqual­ität)
  • Aushub und Ver­fül­lung (Deponiekosten, Kosten für Ver­füll­ma­te­r­i­al)
  • gewün­schter ener­getis­ch­er Stan­dard

Es ist ein sehr großer Unter­schied zwis­chen einem Betonkeller,  ungedämmt mit ein­er licht­en Raumhöhe von 2,20 m als Abstell­raum und einem Wohn­raum mit Belich­tung, Beheizung und ein­er Raumhöhe von 2,40 m.

 

7.2 Außen­wände

Außenwände

Außen­wände schützen vor Wit­terung­se­in­flüssen, sind als tra­gende Bauteile in den ver­schieden­sten Mate­ri­alien und Schicht­en aufge­baut. Klas­sisch war das ein­schalige Mauer­w­erk mit Außen- und Innen­putz. Als Baustoff wer­den Mauerziegel, Wärmedäm­mziegel, Kalk­sand­steine, Poren­be­ton­steine oder Lehmziegel einge­set­zt. Die aktuelle Energieeinsparungsverord­nung EnEV erfordert in vie­len Fällen eine zusät­zliche Däm­mung. Diese wird in Form eines Wärmedämm-Ver­bund-Sys­tems aufge­bracht (WDVS). Wird der Wit­terungss­chutz nicht nur durch ein Putzsys­tem gewährleis­tet, kommt eine zusät­zliche Schale zum Ein­satz (Zweis­chaliges Mauer­w­erk). Die vorge­set­zte Fas­sade kann als Verblend­mauer­w­erk mit den ver­schieden­sten Klink­ern erstellt wer­den. In der Fer­tighaus­branche, speziell im Holzbau/Holzrahmenbau wird die Wand aus ver­schiede­nen Schicht­en mit eigen­er Funk­tion aufge­baut. Instal­la­tion­sebene / Tragschicht / Fas­sade Als tra­gen­des Ele­ment kommt eine Holz-Rah­­men-Kon­struk­­tion in Frage. Die äussere Schicht schützt vor den direk­ten Wit­terung­se­in­flüssen. Hier kann ein Putzsys­tem auf ein­er Putzträger­plat­te auch einen Anteil zum Wärmeschutz beitra­gen. Eine hin­ter­lüftete Holz­fas­sade hat keine Däm­meigen­schaften schützt aber vor Regen, Wind und Sonne. Eine dritte Schicht, die Instal­la­tion­sebene, soll im Inneren die Dampf­sperre vor Beschädi­gung schützen und trägt als Däm­mebene auch zum Wärmeschutz bei. Während die Holzkon­struk­tion durch getrock­netes, geho­beltes Kon­struk­tionsvoll­holz gebildet wird, wer­den OSB-Plat­ten oder Holzw­erk­stoff­plat­ten zur Aus­bil­dung von tra­gen­den Wand­scheiben ver­baut. Den Abschluss nach innen bilden in der Regel Gip­skar­­ton- oder Fer­ma­cellplat­ten.

Die unter­schiedlichen Schicht­en kön­nen durch unter­schiedliche Mate­ri­alien getren­nt wer­den. So kann die Dampf­sperre auch durch eine OSB-Plat­te gebildet wer­den. Die Wind­schutz­folie, als äußere Schicht der Tragschicht, kann durch eine Holzwe­ich­faser­plat­te erset­zt wer­den.
Die unter­schiedlichen Her­steller haben ihre eige­nen Mate­ri­alien und Dimen­sio­nen.

Betra­chtet man die Kosten des Wan­dauf­baus so zeigt sich fol­gende Rei­hen­folge (A ger­ing­ste; B höch­ste Kosten):

A.   ger­ing­ster Wand­quer­schnitt nach Sta­tik ? 17,5 cm Mauer­w­erk + WDVS nach Berech­nung des Wärmeschutzes
B.   36,5 cm Mauer­w­erk mit Wärmedäm­mziegel ver­putzt
C.   Holzrah­men­bau mit WDVS ohne Instal­la­tion­sebene
D.   Holzrah­men­bau mit Holz­fas­sade und Instal­la­tion­sebene

Eine Fas­sade aus Fas­saden­klink­ern ist die halt­barste und kosten­in­ten­sivste Aus­führung des Wet­ter­schutzes eines Haus­es.

Die Kosten in der angegebe­nen Rei­hen­folge liegen zwis­chen 180 €/m² und 210 €/m² für die fer­tige Wand (außen und innen ver­putzt oder maler­fer­tig). Stellt man die m²-Preise für Fen­ster­flächen von 250 €/m² bis 350 €/m² gegenüber kann man die Koste­nun­ter­schiede von Häusern mit großen und kleinen Fen­ster­flächen richtig beurteilen.

Dach

Dach

Die Dachfor­men lassen sich sehr gut in fol­gen­der Graphik able­sen oder unter www.dach.de her­aus­find­en.

dachformen

Im tra­di­tionellen Haus­bau für ein Haus mit Sat­tel­dach kommt ein Dachstuhl mit einem Abbund vom Zim­mer­mann zum Ein­satz.
Die Spar­ren wer­den durch einen Kehlbalken ver­bun­den und jew­eils auf eine Fußschwelle aufge­set­zt.
In der Holzrah­men­bauweise nutzt man häu­fig die Binderkon­struk­tion, um den Vor­fer­ti­gungs­grad zu erhöhen.

Studiobinder    takstol_1

Dabei wird der Unter­gurt des Stu­diobinders als Teil der Holzbalk­endecke genutzt. Der Binder­ab­stand wird im Bere­ich der Geschoss­decke durch das Ein­brin­gen von Zwis­chen­balken ver­ringert, um die höheren Nut­zlas­ten aufnehmen zu kön­nen.

Durch den hohen Vor­fer­ti­gungs­grad und die schnelle Mon­tage ist diese Dachform eine kostengün­stige Lösung. Es wer­den damit keine Häuser mit Knie­stock kon­stru­iert. Die Abseit­en rück­en etwas in den Innen­raum und wer­den zwis­chen 1,00 m und 1,40 m Höhe aus­ge­bildet.

Die Dachfläche zwis­chen den Bindern wird mit Däm­m­ma­te­r­i­al aus­gedämmt (Zwis­chenspar­rendäm­mung) und von innen mit ein­er Dampf­sperre (Folie) vor Ein­drin­gen von Feuchtigkeit (Kon­den­sat) geschützt. Die von außen aufge­brachte Unter­spannbahn ist Teil der Dachein­deck­ung und schützt vor Nässe und Treib­schnee.
Es fol­gen Kon­ter­lat­ten, Dachlat­ten und die Ein­deck­ung mit Dachsteinen.

Soll die Dachkon­struk­tion sicht­bar bleiben ist der tra­di­tionelle Dachstuhl mit geho­bel­ten Spar­ren aus Kon­struk­tionsvoll­holz (KVH) und Sichtschalung auszu­bilden. Die Däm­mung ist dann als eine „Auf­s­par­rendäm­mung“ zu gestal­ten. Hier gibt es ver­schieden Sys­teme und Mate­ri­alien der ver­schiede­nen Her­steller.

Wird der Ein­bau eines Schorn­steines gewün­scht, so sind die dafür notwendi­gen Dachan­schlüsse und Son­der­bauteile (Wech­sel, Ausstiegs­fen­ster, Trittstufen, Stan­droste, Trit­tleit­ern) im Gew­erk Dach und Dachdeck­er zu beacht­en. Die Kosten für einen fer­ti­gen Schorn­stein mit Freiga­be durch den Schorn­ste­in­feger belaufen sich auf 3.650,- € (bis 9,0 m)

Aus der Vielzahl von Dachkon­struk­tio­nen und den Dämm- und Ein­deck­ungsvari­anten muss man zur Preis­bes­tim­mung das konkrete Kon­struk­tions­beispiel für Dachkon­struk­tion und -ein­deck­ung auswählen.

 

 

Fen­ster Haustüren

7.4 Fenster Außentüren

Woran denken Sie beim The­ma Fen­ster?   Putzen?; Stre­ichen?

Will man neue Fen­ster betra­cht­en, so kom­men als erstes die Auf­gaben zur Sprache.

  1. a) Belich­tung der Räume
  2. b) Belüf­tung der Räume
  3. c) Schutz vor Wind, Lärm, Nässe, Kälte, Hitze und Ein­bruch

Diese Kri­te­rien wer­den bei der fach­lichen Beurteilung im Einzel­nen aufge­lis­tet.

Welche ver­schiede­nen Stufen der Qual­ität­san­forderun­gen an Fen­ster gibt es?

Für Fen­ster beste­hen ver­schiedene Qual­ität­sniveaus. Diese reichen von ein­er all­ge­meinen Her­stellerangabe bis hin zu ein­er extern überwacht­en Qual­ität.

Fenster Kategorien Beurteilung

Das Bild zeigt die ver­schiede­nen Stufen der Qual­ität­san­forderun­gen.

- DIN EN 14351–1 mit CE-Kennze­ich­­nung (mit ca. 25 Kat­e­gorien und vie­len Kenn­zahlen)

Mit dem CE-Zeichen wer­den vom Her­steller Angaben zu den Leis­tung­seigen­schaften des Pro­duk­tes zu bau­rechtlich rel­e­van­ten Anforderun­gen gefordert. Nicht mit dem CE-Zeichen behan­delt ist die Fremdüberwachung der Pro­duk­tion sowie gütebes­tim­mende mate­ri­al­spez­i­fis­che Merk­male. Es wer­den keine Min­destanforderun­gen an die Leis­tungsmerk­male gestellt. D.h. des CE-Zeichen ist kein Qual­ität­sze­ichen.

— ift-Pro­­duk­t­­pass/Kon­­for­mität­sz­er­ti­­fikat gemäß DIN EN 14351–1

Zusät­zlich zum CE-Zeichen wird bei der ift-Zer­ti­­fizierung eine regelmäßige Fremdüberwachung der Fer­ti­gung sowie eine zusam­men­fassende Bew­er­tung der Leis­tung­seigen­schaften gefordert, welche durch das ift Rosen­heim erfol­gt.

RAL Gütesicherung

Zusät­zlich zum CE-Zeichen und der ift-Zer­ti­­fizierung stellt das RAL-Güteze­ichen erhöhte Anforderun­gen an mate­ri­al­spez­i­fis­che, gütebes­tim­mende Eigen­schaften sowie Min­destanforderun­gen an die Leis­tung­seigen­schaften. Mit den Zusätzen “Umwelt” und “Energie” wird die Nach­haltigkeit von Baupro­duk­ten auch bei der RAL-Gütesicherun­­gen berück­sichtigt.

Wollen Sie den Preis beurteilen, soll­ten Sie etwas von den Qual­itätsvor­gaben wis­sen. Jede Qual­ität­süberwachung kostet Geld und find­et sich im End­preis wieder.

Auch sind die Preise vom Mate­r­i­al abhängig. Kun­st­stoff­fen­ster sind unter Umstän­den preiswert­er als Holzfen­ster bzw. als Holz-Alu­mini­um-Fen­ster.

Sprossen im Fen­ster stellen eine einen Zusatz dar und haben Ihren Preis. Sie kön­nen aufgek­lickt, aufgek­lebt, im Scheinen­zwis­chen­raum oder als glasteilende Sprossen aus­ge­führt wer­den.

Wer sich mehr für die tech­nis­chen Details inter­essiert sei an das ift Rosen­heim, Insti­tut für Fen­stertech­nik e.V. ver­wiesen. Auch das ifz — Infor­ma­tion­szen­trum für Fen­ster und Fas­saden, Türen und Tore, Glas und Baustoffe e.V. liefert eine Vielzahl von Infor­ma­tio­nen.

Eine kleine Auswahl von Fach­be­grif­f­en und Def­i­n­i­tio­nen (Uw-Wert; g-Wert, Schalldämmwert,Einbruchhemmung) ist im Glos­sar zu find­en.

Fen­ster­mon­tage

Im “Leit­faden zur Mon­tage” her­aus­gegeben von den RAL-Gütege­mein­schaften Fen­ster und Haustüren, wird der Stand der Tech­nik bezüglich der Fen­ster­mon­tage dargestellt. Dieser Leit­faden sollte bei jed­er Fen­ster­mon­tage Beach­tung find­en.

Haustüren

Die kleine Slideshow zeigt einige Haustüren der Fir­ma Bor Dör­ren und eine Rei­he “Alter Meis­ter”.

[sim­plere­spon­sives­lid­er]

Baukosten Technik

8.1 Elek­troin­stal­la­tion

Elektroinstallation

bei der Pla­nung der Elek­troin­stal­la­tion und der Auswahl der Objek­te kann man sich von der HEA  (Fachge­mein­schaft für effiziente Energiean­wen­dung e.V.) leit­en lassen.

Ein fer­tiger Elek­tro­plan (mit Küchen­plan)  sollte Grund­lage für eine ver­tragliche Bindung sein.

Reser­ven soll­ten für die Auße­nan­la­gen (Außen­beleuch­tung, Garage, Car­port, Regen­wasserzis­terne, Tors­teuerung) einge­plant wer­den.

Die Stan­dard­instal­la­tio­nen  sind  in der Auswahl der unten genan­nten Fir­men  fast preis­gle­ich.

 

D 1                                      D 2 D 4

 

Fol­gende Instal­la­tio­nen gehören zur Grun­dausstat­tung

  • Die Anzahl der Schal­ter und Steck­dosen ist nach HEA zu bemessen
  • Die Lokalisierung richtet sich nach tech­nis­chen Erfordernissen und Ihren Wün­schen (Möblierungs­plan)
  • Klin­ge­lan­lage, Tele­fon sind zu bemustern
  • TV-Verk­a­­belung
  • Car­por­tan­schluss
  • Außen­beleuch­tung
  • Tors­teuerung, Schließan­la­gen
  • Brand­melder
  • Fun­da­men­ter­der

Zur Ausstat­tung des Haus­es gehört eine TV-Verk­a­­belung, ohne Kabelan­schluss ist die Notwendigkeit ein­er Sat-TV-Anlage gegeben
Ohne spezielle Son­der­wün­sche liegt der Preis für die Instal­la­tion eines Eigen­heims mit ein­er Wohnein­heit  zwis­chen  ca.  5.400 € und 6.200 €.

Eine Blitzschutzan­lage ist für ein Eigen­heim nicht zwin­gend erforder­lich. Spielt man mit dem Gedanken eine solche Anlage zu instal­lieren, sollte das aus Kosten­grün­den vor Fer­tig­stel­lung des Fun­da­mentes bei der Instal­la­tion des Fun­da­men­ter­ders Berück­sich­ti­gung find­en.

Wer über ein BUS -Sys­tem (Bina­ry Unit Sys­tem) nach­denkt, sollte mit Kosten ab 20.000 € rech­nen. Neben dem Serv­er, der Soft­ware, der Verk­a­belung und der Instal­la­tion sollte es etwas geben, was sich steuern lässt. Elek­trische Rol­l­lä­den, überwachte Fen­ster und eine umfan­gre­iche Beleuch­tungsan­lage eignen sich für den Anschluss.

 

 

www.busch-jaeger.de                                             www.jung.de                                                      www.gira.de

8.2 Heizung Lüf­tung Kli­mat­e­ch­nik

8.2 Heizungsbau Lüftung Klimatechnik

8.2.1 Heizung Lüf­tung

Heute beste­ht der Trend zu immer weniger Gebäudeen­ergie­ver­brauch. Das set­zt ein umfassendes Energiekonzept und eine weitre­ichende Pla­nung voraus.

Wofür wird Energie benötigt, wo geht Energie ver­loren?

Heizung, Küh­lung
Warmwass­er
Strom

Ver­luste über die bauliche Hülle bei einem Haus gebaut nach EnEV 2014 bei:
Wän­den                                                   ca. 10 % bis 20 %
Fen­ster, Haustüren                                    20 % bis 30%
Lüf­tung                                                                       bis 40 %

Das zeigt, dass Lüf­tungswärmev­er­luste im Neubaubere­ich immer mehr Beach­tung find­en soll­ten.

Eine kon­trol­lierte Woh­nungslüf­tung schafft ein behaglich­es und hygien­is­ches Raumk­li­ma.

  • entsorgt Gerüche, Feuchte, andere Aus­dün­stun­gen z.B. von Reini­gungsmit­teln
  • ver­mei­det Hausstaubal­lergien und hil­ft bei Pol­lenal­lergien
  • ver­ringert Lärm­be­las­tung
  • die Wärmerück­gewin­nung schont die Umwelt und ver­ringert den CO2 -Ausstoß

Viel Erfahrun­gen haben wir mit Anla­gen der Fir­ma Nibe gemacht. Die Kom­pak­tan­lage für Heizung, Warmwasser­bere­itung und kon­trol­lierte Belüf­tung Nibe F 750 ist platzs­parend und effek­tiv.
Nibe Luft

dezen­trale Belüf­tung über Außen­wand­ven­tile

Ver­gle­icht man die Inves­tion­skosten für Heizungsan­la­gen (ohne Heizkör­p­er oder Fuß­bo­den­heizung) kann man in der Rei­hen­folge der steigen­den Investi­tio­nen wählen:

(Beispiele:)

1. Buderus Gas­bren­nwert­tech­nik mit solar­er Warmwasser­bere­itung 10.000,- €*
2. VIESSMANN Vito­cal 200 S Split­gerät Luft-Wass­er-Wärmepumpe 12.000,- €*
3. Nibe Fight­er 750 p, Kon­trol­lierte Belüf­tung mit Wärmerück­gewin­nung 17.900,- €*
4. Stiebel Eltron Abluftwärmepumpe mit zen­traler Be- und Entlüf­tung 16.800,- €*
5. Erd­wärmepumpe VIESSMANN Vito­cal 333-G (ohne Tiefen­son­den) 14.000,- €*
Anla­gen­preise errichteter Anla­gen inkl. MwSt. Mon­tage und Inbe­trieb­nahme, ohne Fb- Heizung oder Heizkör­p­er (2014)

Für die Bohrar­beit­en ist mit ca. 50 €/m Tiefe zu rechen. Hinzu kom­men Schacht- und Anschlus­sar­beit­en

Erd­wärme­heizun­gen sind eine Option für die Zukun­ft. Heute etwas mehr investiert schafft Unab­hängigkeit. All­ge­meine Infor­ma­tio­nen find­en Sie z.B. in der Broschüre “Erd­wärmeson­den” des Lan­desamtes für Umwelt,Landwirtschaft und Geolo­gie des Freis­taates Sach­sen
Ein weit­er­er Vorteil ein­er Erwärmepumpe in Verbindung mit ein­er Fuß­bo­den­heizung ist die Möglichkeit der Raumküh­lung im Som­mer. Es kann Wärme an die Sole abgegeben wer­den und so wird ein Küh­lef­fekt erre­icht.

Die Kosten für die Instal­la­tion im Haus wer­den erst nach Fes­tle­gung der Ausstat­tung ermit­telt. Der Ein­bau von Plat­ten­heizkör­pern ist bei kleineren Häusern über 40 % gün­stiger als die Ver­legung von Fuß­bo­den­heizung (Flächen­heizung).

Jedes Haus wird indi­vidu­ell betra­chtet und die Heizungsauswahl sollte nach Vor­lage der Berech­nung des Heizwärmebe­darfs des Gebäudes getrof­fen wer­den.

 

 

Nibe F750

arbeit­et mit einem leis­tungsstarken, invert­erges­teuerten Verdichter und kann Gebäude mit ein­er Hei­zlast von bis zu 9 kW ver­sor­gen. Neben der Gebäude­be­heizung und Warmwasser­bere­itung wird eben­falls die kon­trol­lierte Woh­nungslüf­tung abgedeckt.

Ein aus­ge­sprochen wirtschaftlich­er Betrieb und eine bis zu dreimal höhere Leis­tungsab­gabe – gegenüber kon­ven­tionellen Abluftwärmepumpen – wird auf­grund der Invert­ertech­nolo­gie sowie des hohen Wärmeentzugs aus der Abluft (Abküh­lung auf bis zu -15 °C) erre­icht.
Regelung­stech­nisch vere­int F750 die Vorzüge unser­er neuen Wärmepumpen­gener­a­tion. Es kön­nen Heizung, Brauch­wass­er und Lüf­tung über Zeit­pro­gramme auf den jew­eili­gen Bedarf angepasst wer­den. Ein weit­er­er Baustein für einen äußerst energieef­fizien­ten Betrieb.
 Empfehlung für Gebäude­hei­zlas­ten bis zu 9 kW
• TFT-Far­b­dis­­­play mit Sym­bol­en und intu­itiv­er Menüführung
• Zeit­pro­gramme für Heizung, Brauch­wass­er und Lüf­tung
• Regelung weit­er­er Zusatzkom­po­nen­ten
• Unter­stützt bis zu vier Heizkreise
• VIR-Sys­tem (automa­tis­che Fehlerindika­tion und -kor­rek­tur)
• Update oder Daten­er­fas­sung über USB-Schnittstelle
• Fernbedienung/Überwachung via Mobil­tele­fon (Zube­hör)
• Ein­fache Fil­ter­reini­gung mit Überwachungs­funk­tion
• Umwälzpumpe Heizkreis der Energieef­fizien­zk­lasse A
• Energies­paren­der DC-Gle­ich­stromven­ti­la­­tor
• Inte­gri­ert­er Brauch­wasser­spe­ich­er mit 180 Litern
NIBE Solarpakete kom­binier­bar (Zube­hör)
• Erweiterung des Brauch­wasser­vol­u­mens in Kom­bi­na­tion
• mit den Spe­ich­ern VPB(S) möglich       

 

              Nibe 750                                       Papgei

 

www.nibe.de                                                                 www.viessmann.de                                      www.buderus.de

San­itärtech­nik

Waschtis­che “Ren­o­va ” von Kera­m­ag

Im Stan­dard wer­den Waschtis­che “Ren­o­va Nr. 1” ange­boten. Sie haben eine runde Form, einen Röhren­siphon und sind für eine Ein­hebelmis­chbat­terie vorge­se­hen.
Die Waschtis­che wer­den in unter­schiedlichen Bre­it­en hergestellt.
Infor­ma­tio­nen unter www.keramag.de

Ein­hebelmis­chbat­te­rien von Gro­he www.grohe.de

Die Mis­chbat­te­rien vom Typ Eurosmart oder Eurostyle sind Teil der Stan­dar­tausstat­tung.

Bade­wan­nen­ar­ma­turen sind in Ihrer Vielzahl kaum zu erfassen. Als klas­sisch sind die Auf­putz-Arma­­turen vom Typ Eurodisc zu nen­nen.

Duschar­ma­turen wer­den passend zum Pro­duk­t­typ Eurodisc ange­boten.

Duschwan­nen von Durav­it www.duravit.de

Alle Ausstat­tungs­ge­gen­stände wer­den im Detail bemustert und aus­geschrieben. Jed­er Instal­la­teurbe­trieb hat seinen langjähri­gen Liefer­an­ten
und damit auch bei einem bes­timmten Her­steller die besten Kon­di­tio­nen. Oft liegen Wel­ten zwis­chen den Stan­dard­preisen und den “Mehrkosten” bei ein­er nachträglichen Bemusterung.
Deshalb ist es rat­sam vor Ver­tragsab­schluss das Stan­dar­d­an­ge­bot und das Ange­bot nach indi­vidu­ellen Wün­schen (nach Bemusterung) in den Hän­den zu hal­ten.
WC Anla­gen
Immer mehr im Trend sind spül­rand­lose WC Beck­en. Unter www.duravit.de sind die Eigen­schaften eines rim­less WC aufge­lis­tet.
Das Inter­net ist für die Pre­is­find­ung der San­itärin­stal­la­tion nicht immer hil­fre­ich. Kaum eine Heizungs- und San­itär-Instal­la­­tion­s­­fir­­ma kalkuliert unter 36 €/h brut­to und verzichtet auf einen kleinen Unternehmensgewinn.
Wer denkt seine San­itärob­jek­te sel­ber bestellen zu kön­nen, muss diese sel­ber ein­bauen und verzichtet auf die Gewährleis­tung.

Für ein Ein­fam­i­lien­haus mit zwei Geschossen, einem Gäste WC und einem Bad mit:

2 WC Anla­gen in Vor­wand­mon­tage und Hänge WC
2 Waschtis­che in Vor­wand­mon­tage
1 Kör­per­formwanne 1700 mm x 750 mm mit Auf­putz Mis­chbat­terie
1 Stan­­dard-Dusche 900 mm x 900 mm und Dusch­ab­tren­nung Kun­st­glas

kann mit Kosten in Höhe von 6.500,- € gerech­net wer­den.

Soll eine boden­gle­iche Dusche mit echt­glas Dusch­ab­tren­nung instal­liert wer­den kön­nen die Mehrkosten leicht 2.000,- € betra­gen.

Preisüber­sicht für San­itärob­jek­te der Stan­dar­d­aus­führung ohne Vor­wan­dele­mente und Rohin­stal­la­tion 1/2015

WC Stan­dard                                                                                                            260,-€
Wandtief­spül WC
Abdeck­plat­te weiss
WC Sitz

Waschtisch Stan­dard                                                                                            240,-€
Waschtisch 600 mm
Ein­hand Waschtis­chbat­terie
Waschtisch Röhren­si­fon 1 /1/4 ” ver­cr.
2 Eck­ven­tile 1/2 ” m. Schubrosette

Kör­per­­form-Bade­wanne                                                                                       850,-€
Bade­wanne Stahl 170 — 75
Wan­nen­träger Prosan- EBW
Exz,. Ab u. Über­lauf­gar­ni­tur
Ein­hand AP Bade­bat­terie
Brausegar­ni­tur m. Schlauch 1,60 m
Eck­dusche Stan­dard                                                                                             1.150,-€
Brause­wanne 90 x 90 x 6,5
Brause­wan­nen­träger
Rohbauset für Brause­wanne
Fein­bauset für Brause­wanne
Brausegar­ni­tur m. 1,6 m Schlauch
Eck­e­in­stieg Kun­st­glas

Einführung

1.2 Pla­nungsablauf

Planungsablauf

Wer den groben Pro­jek­tablauf ken­nt, wird sich für die zeitliche Abwick­lung der einzel­nen Schritte inter­essieren. Der Baube­ginn kann erst nach Vor­lage der Bau­genehmi­gung erfol­gen, deshalb sollte man sich mit den einzel­nen Pla­nungss­chrit­ten ver­traut machen. Planungsablauf Nur bei kon­se­quenter Zusam­me­nar­beit zwis­chen Architekt und Bauherr kann die Zeit zwis­chen Ken­nen­ler­nen und Ein­re­ichung der Bauantrag­sun­ter­la­gen so kurz gehal­ten wer­den. Für die Zuar­beit­en der an der Pla­nung  Beteiligten kann der Architekt keine zeitliche Angaben machen. Alle Medi­en­träger sind aufge­fordert die Bestand­spläne oder Stel­lung­nah­men bere­itzustellen.

Für den Baube­ginn sind die Baugehmi­gung­sun­ter­la­gen durch die Sta­tik, den Wärmeschutz­nach­weis und ggf. den Schallschutz­nach­weis zu ergänzen.

1.3 Bauablauf­plan

Bauablaufplan

In der fol­gen­den Graphik sehen Sie ein Beispiel des Ablaufes der Errich­tung eines Fer­tighaus­es.

Bauablaufplan

Sind alle bau­rechtlichen Voraus­set­zun­gen geschaf­fen,
das Grund­stück liegt ver­brieft im Eigen­tum des Bauher­ren,
die Finanzierung ist gesichert und Auszahlungs­bere­it und
alle Verträge sind unterze­ich­net,
dann kann der Baus­tart erfol­gen.
Für jedes Gew­erk wird eine Baubeschrei­bung, ein Ablauf­plan und ein Zahlungs­plan hin­ter den Kulis­sen abgear­beit­et. Dafür sorgt ein erfahren­er Bauleit­er.

Jedes Objekt, das am Bau ver­ar­beit­et wird, muss im Vor­feld bemustert und vere­in­bart wer­den. Hier ist die Entschei­dungs­freude der Bauher­ren gefragt.

Finanzierung

2.2 Finanzierungsarten

2.2 Finanzierungsarten

Die Finanzierung über eine Bank ist wohl aktuell die häu­fig­ste Art der Bau­fi­nanzierung.

Annu­itä­ten­dar­lehen

Das Annu­itä­ten­dar­lehen ist ein langfristiges Dar­lehen, bei dem die Rat­en während der Zins­bindungs­frist immer gle­ich­bleibend sind.

Annu­ität (Kap­i­tal­dienst) = Zin­szahlung + Tilgungszahlung

Der Zins wird immer auf das verbleibende Rest­dar­lehen berech­net. Das das Dar­lehen früher als nach 100 Jahren getil­gt ist, bewirkt das „Prinzip der ersparten Zin­sen“.

End­fäl­liges Dar­lehen

Anders als beim Annu­itä­ten­dar­lehen wird ein end­fäl­liges Dar­lehen nicht mit einem regelmäßi­gen Tilgungssatz getil­gt.

Hier erfol­gt eine Tilgungsaus­set­zung gegen

  •  Lebensver­sicherung
  •  Baus­parver­trag
  •  Wert­pa­piere

Während der Tilgungsaus­set­zung sind regelmäßig zu zahlen: Zin­sen + Baus­par­beiträge bzw. Lebensver­sicherung­sprämien

Finanzierung über eine Baus­parkasse

Der typ­is­che Vorzug des Baus­parens ist die Kom­bi­na­tion des sys­tem­a­tis­chen Ans­parens von Eigenkap­i­tal mit einem niedrig verzinslichen, zinssta­bilen Baus­par­dar­lehen in der Finanzierungsphase. Wichtig ist die Möglichkeit der nachrangi­gen Absicherung im Grund­buch (4), die anderen Finanzier­ern genü­gend Raum für weit­ere Dar­lehen lässt.

Finanzierungs­bausteine

Als Finanzierungs­bausteine soll­ten Beach­tung find­en:

  • Eigenkap­i­tal
  • Eigen­leis­tun­gen (5)  
  • För­der­mit­tel
  • Arbeit­ge­ber­dar­lehen
  • Pri­vat­dar­lehen
  • Baus­parguthaben
2.3 Finanzierungskosten

Finanzierungskosten

Nutzen Sie die Dien­ste eines Finanzier­ers so sind Ver­mit­tlungskosten zu beacht­en. Wer­den Kred­ite bewil­ligt, so ist der Bank durch den Ein­trag ein­er Grund­schuld im Grund­buch Sicher­heit zu geben. Die Ein­tra­gung erfol­gt durch die Grund­schuldbestel­lung bei einem Notar.

Die Kosten der Notarin­nen und Notare

(Gebühren und Aus­la­gen) sind geset­zlich fest­geschrieben. Das Gerichts- und Notarkostenge­setz stellt ein beson­ders soziales Gebühren­sys­tem auf, das jed­er­mann den Zugang zu notariellen Amt­stätigkeit­en ermöglicht.
Der Notar ist nach § 17 Abs. 1 Satz 1 Bun­desno­tarord­nung verpflichtet, für seine Tätigkeit die geset­zlich vorgeschriebe­nen Gebühren zu erheben — nicht mehr und nicht weniger.

Das Gerichts- und Notarkostenge­setz gilt ab dem 1. August 2013.

Kosten Ein­trag im Grund­buch (6)

Die Kosten für die Grund­schuldbestel­lung stellt Ihnen der Notar in Rech­nung. Die Kosten für die Ein­tra­gung im Grund­buch müssen Sie an ihren zuständi­gen Land­kreis oder Lan­drat­samt entricht­en.

2.4 Eigen­leis­tung

Kurzbeschreibung der möglichen Eigenleistungen

Trock­en­bau:

Anbrin­gen der bau­seits geliefer­ten GK-Plat­ten an Deck­en, Wän­den und Schrä­gen, Instal­la­tion­swände im WC und Bad dop­pelt beplanken. Erforder­liche Schachtverklei­dun­gen für Lüf­­tungs- Abzugs- Heizungs- und San­itär­leitun­gen her­stellen und beplanken, bau­seits gelieferte Innen­fen­ster­bänke ein­set­zen

Spachteln / Schleifen:

Fugen der GK-Plat­ten mit Füller ver­schließen (Fugen­streifen nicht vergessen), spachteln und maler­fer­tig ver­schleifen ein­schließlich aller Eck­pro­file, Acrylfu­gen in den Wan­dan­schlüssen ein­brin­gen

Maler Innen: 

Deck­en, Schrä­gen und Wände grundieren, mit Rau­faser­tapete tapezieren und zweimal mit Innendis­per­sions­farbe stre­ichen,
alter­na­tiv Q3 nachspachteln und schleifen, Malervlies tapezieren, mit Innendis­per­sions­farbe stre­ichen

Maler Außen:

Holz­pa­neelfas­sade zweimal gemäß Far­bkonzept stre­ichen, Gerüst wird im Anschluss an die Mon­tage 2 Wochen bere­it­gestellt
Bei Putz­fas­saden sind eventuell die sicht­baren Holzbauteile zu stre­ichen.

Fliesen­legerar­beit­en:

Der Unter­grund ist zu reini­gen, zu grundieren und an den vorbes­timmten Stellen abzu­dicht­en. Der Fliesen­be­lag ist zu ver­legen und zu verfugen. An Übergän­gen und Kan­ten sind spezielle Pro­file oder Schienen einzuset­zten.

Boden­be­lagsar­beit­en:

Unter­grund schleifen, spachteln und grundieren, Ver­legen von Tep­pich­bo­den, Lam­i­nat oder Par­kett nach Her­stellerangaben, Anbrin­gen von Sock­elleis­ten oder Tep­pichkan­ten

Innen­türen:

Liefer­ung und Mon­tage von Innen­türen ein­schließlich aller Anschlussfu­gen an Wän­den und Lei­bun­gen

Fein­reini­gung:

bezugs­fer­tiges Reini­gen des gesamten Haus­es

 

Geht es um die Darstel­lung der einges­parten Kosten, so müssen die Leis­tun­gen auch in der Gesamtkostenüber­sicht vorher erfasst sein. Als Einsparung kön­nen nur Lohnkosten (Muskel­hy­pothek) berück­sichtigt wer­den. Die Mate­ri­alkosten zuzüglich der eventuell notwendi­gen Werkzeuge und Geräte ste­hen zur Finanzierung an.

Was kann ich mir leis­ten?

 Womit kann ich rechnen, was kann ich mir leisten?

Die Frage sollte man sich sel­ber beant­worten kön­nen. Es ist wichtig, die eige­nen Möglichkeit­en und Wün­sche in Bezug auf Einkom­men, notwendi­ge Aus­gaben und angestrebten Lebensstil zu analysieren. Es hil­ft eine ein­fache Über­sicht der beste­hen­den Sit­u­a­tion und der angedacht­en Entwick­lung. Hier­für ste­ht eine Check­liste Aus­gaben (1)  / Ein­nah­men (2) zu Ihrer Ver­fü­gung. Die Kred­itin­sti­tute haben Ihre eige­nen Kri­te­rien, wie Sie per­sön­lich beurteilt und welche Höhe der Leben­sun­ter­halt­skosten den Berech­nun­gen zugrunde gelegt wer­den. Belastung   Beste­ht ein real­is­tis­ches, eigenes Bild von den vorhan­den Möglichkeit­en soll­ten Sie sich fach­lichen Rat über die aktuellen Finanzierungsmöglichkeit­en ein­holen. Zu einem ersten Gespräch soll­ten Sie die Unter­la­gen dabei haben, die für die spätere Finanzierung von Bedeu­tung sein kön­nen. Check­liste Finanzierung­sun­ter­la­gen (3) Auf der Basis der indi­vidu­ellen Voraus­set­zun­gen könne die einzel­nen Finanzierungsarten unter­sucht wer­den.

Viele Finanzver­mit­tler wollen sofort die genauen Gesamt­baukosten wis­sen. Wie kann das möglich sein?

Nur wenn Sie :

  • über ein eigenes Grund­stück ver­fü­gen,
  • die Lage des Haus­es ken­nen (Länge der Zuleitun­gen, der Zuwe­gung),
  •  die Kosten der Ver­sorgungsträger ermit­telt haben,
  • die Heizungsart und das Heizmedi­um fest­gelegt wurde,
  •  die genaue Größe des Haus­es und den Heizwärme­ver­brauch (Energiepass, Berech­nun­gen) ken­nen,
  •  die Ausstat­tung im Detail fest­gelegt wurde und Sie
  •  Klarheit über die Einsparung durch die vere­in­barten Eigen­leis­tun­gen erlangt haben.

Deshalb wird ein guter Berater mit Ihnen erst­mal die Möglichkeit­en und Gren­zen aus­loten. Dann, anhand der aktuellen Baupreise am Markt und zugeschnit­ten auf Ihre Wün­sche und Bedürfnisse, die Größe des Vorhabens analysieren. Wenn Sie nicht uneingeschränkt über finanzielle Mit­tel ver­fü­gen, ste­hen die Größenord­nun­gen für den Grund­stück­san­teil und das Haus mit allen Nebenkosten, schnell fest. Erst mit diesem Wis­sen ist es sin­nvoll das eigene „Traumhaus“ zu pla­nen, wobei die möglichen Bau­grund­stücke (4) schon in der engeren Wahl ste­hen soll­ten.

Grundstück

4.2 Grund­buch

Grundbuch

Das Grund­buch ist ein amtlich­es, öffentlich­es Verze­ich­nis mit öffentlichem Glauben von Grund­stück­en, in dem die Eigen­tumsver­hält­nisse an diesen Grund­stück­en und die auf ihnen liegen­den Las­ten verze­ich­net wer­den. Auch mit dem Eigen­tum ver­bun­dene Rechte kön­nen ver­merkt wer­den.
Das Grund­buch wird im Grund­buchamt geführt und erteilt Auskun­ft über:

- Beze­ich­nung des als Grund­buchamt zuständi­gen Amts­gericht­es,

- Angabe von Band und Blatt Lage und Größe des Grund­stücks entsprechend der Beze­ich­nung im Kataster

- in Abteilung I     verze­ich­neten Eigen­tümer

- in Abteilung II    verze­ich­neten Belas­tun­gen, wie Grund­di­en­st­barkeit­en und beschränk­te per­sön­liche                        Dien­st­barkeit­en,

- in Abteilung III   verze­ich­neten Grundp­fan­drechte, wie Grund­schulden oder Hypotheken

Es ist wün­schenswert, wenn das Grund­buch „sauber“ ist, das heißt frei von Dien­st­barkeit­en und Belas­tun­gen. Ein Leitungsrecht ver­hin­dert unter Umstän­den den Bau des Eigen­heimes, eine ungelöschte Hypothek erschw­ert die Finanzierung oder macht sie vielle­icht unmöglich.

Ist die Lage für gut befun­den und ist das Grund­stück las­ten­frei, so bleibt noch die bau­rechtliche Prü­fung, um den eventuellen Kauf eines Grund­stücks per­fekt zu machen.

Als klein­er Hin­weis: Es zählt  “der gute Glaube” des Grund­buchs. Verän­derun­gen in natu­ra im Laufe von Jahren und Jahrzehn­ten brin­gen unter Umstän­den den Wahrheits­ge­halt des Grund­buchs im Hin­blick auf die Größe des Flurstücks ins Wanken. Wenn die let­zte Auf­nahme des Katasters sehr lange zurück­liegt, kann eine erneute, aktuelle Ver­mes­sung (Gren­zfest­stel­lung) einige Dif­feren­zen zu Tage fördern.

4.3 Grund­stück und Bau­recht

Grundstück und Baurecht

Liegt der Bau­platz im Gel­tungs­bere­ich eines Bebau­ungs­planes sind die Vor­gaben bekan­nt. Der B-Plan beschreibt in der Regel die Anforderun­gen an das zukün­ftige Gebäude hin­sichtlich Form und Größe recht genau und schränkt die freie äußere Gestal­tung oft ein.

Wxdf II BA klein
Gle­ich­es gilt für Gestal­tungssatzun­gen oder Vorhaben- und Erschließungspläne.
Liegen keine dieser Vor­gaben vor, so ist der Bau­platz nach § 34 Bauge­set­zbuch zu beurteilen „Zuläs­sigkeit von Vorhaben inner­halb der im Zusam­men­hang bebaut­en Ort­steilen“.
„…. Wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und …, in die Eige­nart der näheren Umge­bung ein­fügt und … .
Han­delt es sich um eine Baulücke, so ist der Bezug zur Nach­barschaft entschei­dend. Die Größe, die Dachform, die Firstaus­rich­tung, die Lage zur Straße soll­ten Berück­sich­ti­gung find­en.
Schwieriger ist die Beurteilung der bau­rechtlichen Gegeben­heit­en im Über­gang zum Außen­bere­ich. Hier ist eine Abstim­mung mit der zuständi­gen Bau­genehmi­gungs­be­hörde ange­sagt.

Bau­grund

Bau­grund

Eine Unsicher­heit über die Baukosten ist in den Bau­grund­ver­hält­nis­sen ver­bor­gen. Als Grund­stück­seigen­tümer trägt der Bauherr das damit ver­bun­dene Risiko.

Mit einem Bau­grundgutacht­en kann der Bauherr sich Infor­ma­tio­nen über:

  •  Stärke des Mut­ter­bo­dens
  •  Tragfähigkeit der vorhan­de­nen Boden­schicht­en
  •  Höhe des Grund- oder Schicht­en­wassers
  •  Beschaf­fen­heit des Grund­wassers
  •  Ver­sickerungs­fähigkeit des Bodens         ver­schaf­fen.

Die Angaben zur Tragfähigkeit des Bodens sind Arbeits­grund­lage des Sta­tik­ers für die Bemes­sung der der Fun­da­mente /Gründung.

Die Aus­sagen zu Schicht­en­wass­er und der Höhe des Grund­wassers dienen dem Architek­ten zur fachgerecht­en Pla­nung z.B des Kellers und dessen Abdich­tung.

Die Ver­sickerungs­fähigkeit des Bodens bes­timmt über Art und Größe von Ver­sickerungsan­la­gen für Regen­wass­er oder, falls erforder­lich, ein­er voll­bi­ol­o­gis­chen Klein­kläran­lage.

 Hier find­en Sie ein Mustergutacht­en.

Der Aushub von hier 0,50 m Mut­ter­bo­den auf der gesamten Fläche und die Grün­dungsempfehlung ermöglichen eine annäh­ernd genaue Kosten­berech­nung der Grün­dungsar­beit­en.

 

 

 

Was ist eine Grund­stück­s­analyse?

Grundstücksanalyse

Es soll nur kurz um einige Hin­weise zur Beurteilung des Grund­stück­swertes und eine Umfel­d­analyse gehen.
Wichtig­stes Kri­teri­um ist „die Lage, die Lage, die Lage“. Als Wohn­stan­dort sind fol­gende Punk­te zu prüfen:

  • Zuschnitt (Rechteck, Quadrat, Poly­gon)
  • Aus­rich­tung nach der Him­mel­srich­tung
  • Eben­heit
  • Verkehrsan­bindung (Auto, ÖPNV, Bahn, Flughafen)
  • Ent­fer­nung zu Einkauf, Arzt, Kinder­be­treu­ung, Schule, Sport und Kul­tur
  • Nach­barschaft (unmit­tel­bare, im Ein­wirkungs­bere­ich)
  • Beson­der­heit­en (Immis­sio­nen, Hochwasserge­fahr, Wald­brandge­fahr)

Wer nicht als Taxi für seine Kinder fungieren will, wer nicht für die Früh­stücks­brötchen 20 km fahren möchte und nicht als Ein­siedler abgeschieden von den Ange­boten der Zivil­i­sa­tion leben möchte, der sollte etwas tiefer in die Tasche greifen, um einen Bau­platz zu erwer­ben. Je bess­er „die Lage“, desto höher der Wert des Grund­stücks.
Eine Grund­stücks­besich­ti­gung zu ver­schieden Wochen­t­a­gen und Tageszeit­en bringt hof­fentlich nur Pos­i­tives ans Licht.
Bevor die Kaufentschei­dung fällt, soll­ten die die bau­rechtlichen Gegeben­heit­en und die grund­buchrechtlichen Angaben geprüft wer­den (siehe Grund­buch).

Interessantes

In dieser Kat­e­gorie bericht­en wir über inter­es­sante Sachver­halte abseits des Haus­baus

Blow­er Door Test

 Blower Door Test

Das Ver­fahren nen­nt man nach DIN EN 13829 — Bes­tim­mung der Luft­durch­läs­sigkeit von Gebäu­den richtiger­weise Dif­feren­z­druck­ver­such:

Der Blow­er-Door-Test über­prüft die Luft­dichtheit eines Gebäudes, indem in eine Wandöff­nung ein Gebläse luft­dicht einge­baut wird. Mit diesem Gebläse wird in dem Gebäude ein Unter- bzw. ein Über­druck zur Umge­bung erzeugt.

Viele Argu­mente sprechen für eine luft­dichte Gebäude­hülle:

  • Ver­mei­dung von Bauschä­den Energie­ver­brauch senken
  • Guter Luftschallschutz
  • Erhöhung des Wohnkom­forts

Die KfW set­zt auf Luft­dichtheit­stests! „Die Luft­dichtheit der Gebäude­hülle eines KfW-Effizien­zhaus­es muss messtech­nisch bes­timmt wer­den“, heißt es seit dem 1. März 2013 in den tech­nis­chen Min­destanforderun­gen zum KfW-Pro­­gramm Energieef­fizient Bauen (153). 

BDT klein

Ablauf

Während der Mes­sung beim Blow­er Door Test müssen sämtliche Außen­türen und Fen­ster geschlossen sein — Innen­türen bleiben geöffnet. Im Haus wird nun durch ein elek­tro­n­isch geregeltes, kalib­ri­ertes Gebläse, welch­es in eine Tür- oder Fen­steröff­nung einge­set­zt wird, eine Druck­d­if­ferenz von 50 Pas­cal aufge­baut. Durch diesen Druck wird die Luft­menge bes­timmt die ins Gebäude fließt.

Mess­wert

Diese Luft­menge wurde von der DIN 4108 bzw. der EnEV als “n50-Wert” beze­ich­net. Er darf bei Gebäu­den mit Fen­ster­lüf­tung (ohne abluft­tech­nis­che Ein­rich­tun­gen) den Wert 3,0 h -1 und bei Gebäu­den mit raum­luft­tech­nis­chen Anla­gen                                         (mit abluft­tech­nis­chen Ein­rich­tun­gen) 1,5 h-1 nicht über­schre­it­en.

Ein n50-Wert von 2 pro Stunde (in Zeichen 2/h) bedeutet z.B., dass bei 50 Pa Dif­feren­z­druck das Luftvol­u­men des Gebäudes zweimal pro Stunde aus­ge­tauscht wird.

Preise, Beratung und Infor­ma­tio­nen find­en bei unserem Part­ner EVITEQ

Leck­a­geor­tung

Schwach­stellen in Form von Luft­strö­mungen wer­den mit Hil­fe der Leck­a­geor­tung gefun­den. Durch den Ein­satz eines Anenome­ters (Luft­strom-Mess­gerät) kön­nen diese dig­i­tal­isiert und doku­men­tiert wer­den. Somit sind Nachbesserun­gen an diesen Stellen  möglich. Wer­den diese Test in der Heizpe­ri­ode durchge­führt, kön­nen die Wärmeströme mit­tels Ther­mo­gra­phie geortet und nachgewiesen wer­den.

Ther­mo­gra­phie (zur sicheren, schnellen und zer­störungs­freien Ortung von Leck­a­gen, Baumän­geln und Leitungswe­gen von Kabelka­nälen, Warm-, Kalt­wass­er- und Heizungsleitun­gen).

Die Ther­mo­grafie, als berührungslos­es Bild gebende Infrarot (IR)-Tem­per­aturmess­meth­ode ermöglicht die zuver­läs­sige Ortung und Quan­tifizierung ther­mis­ch­er Fehlstellen ohne Bee­in­flus­sung des Mes­sob­jek­ts.

Ein spezial­isiertes Büro für Ther­mo­grafie find­en sie zum Beispiel unter  http://www.waermebild-service.de/

Kleines Wörter­buch

Einige Wörter Schwedisch

Wer die Orig­i­nalpläne aus Schwe­den in die Hände bekommt, kann sich anhand des kleinen Wörter­buch­es ori­en­tieren:

All­rum                                                                                                 – Gemein­schaft­s­raum/TV-Raum
Altan                                                                                                    – Ter­rasse
Altan under tak                                                                                 – über­dachte Ter­rasse
Arbet­srum                                                                                          – Arbeitsraum/Büro
Bad                                                                                                       – Badez­im­mer
Balkong                                                                                               – Balkon
Bostadsy­ta                                                                                          – Wohn- und Nutzfläche
Bot­ten­vån­ing                                                                                      – Erdgeschoss
Byg­gy­ta                                                                                                – bebaute Fläche
Car­port                                                                                                – über­dachter PKW-Stellplatz
Dress                                                                                                    – Anklei­de
Entre                                                                                                    – Ein­gangs­bere­ich, Diele oder Haus­flur
För­räd                                                                                                  – Vor­rat­sraum
Gästrum                                                                                              – Gästez­im­mer
Golvy­ta Övervån­ing                                                                          – Wohn- und Nutzfläche Obergeschoss
Hall                                                                                                       – Flur
Kläd­vård                                                                                              – Hauswirtschaf­traum
KLK                                                                                                      – bege­hbar­er Klei­der­schrank
Kök                                                                                                       – Küche
Mat­plats                                                                                             – Essz­im­mer
Öppet upp                                                                                          – offene Decke
Övervån­ing                                                                                        – Obergeschoss, Dachgeschoss
Red­skaps­för­räd                                                                                 – Geräteaum
Ryg­gås­tak                                                                                           – Kathe­draldecke
Sned­tak                                                                                               – Steil­dachdecke
Sovrum                                                                                                – Schlafz­im­mer
Tvätt                                                                                                    – Hauswirtschaf­traum
Vardagsrum                                                                                       – Wohnz­im­mer

Für alle die sich ein­fach ver­ständi­gen möcht­en:

Hal­lo                                                                                                    — Hej
Tschüss                                                                                               — Hej då
Guten Tag                                                                                           — God dag
Danke                                                                                                  — Tack
Prost                                                                                                    — Skål
Wie geht es dir?                                                                                — Hur mår du?
Guten Appetit                                                                                   — Smak­ling måltid
Auf Wieder­se­hen                                                                             — Adjö
Urlaub                                                                                               — Semes­ter
Ich liebe Dich                                                                                   — Jag älskar dig
Ich möchte ein Haus bauen                                                           — Jag vill byg­ga ett hus
Wieviel kostet das?                                                                          — Hur myck­et kostar det?
Frau                                                                                                    — Kvin­na
Mann                                                                                                  — Man
Mäd­chen                                                                                            — Flic­ka
Junge                                                                                                  — Pojke
Stadt                                                                                                   — Stad
Fre­unde                                                                                             — Vän­ner
Blu­men                                                                                              — Blom­mor
Kirche                                                                                                 — Kyr­ka
Schule                                                                                                — Sko­la
Holz                                                                                                    — Trä
Wald                                                                                                   — Skog
Natur                                                                                                  — Natur

Und hier noch einige schwedis­che Wörter als Beze­ich­nung der Häuser:

Tal­låsen                                                                                             – Kiefer­grat
Sand­hem                                                                                           – Sand­heim
Björkän­gen                                                                                        — Birken­wiese
Ekud­den                                                                                           – Eichenkap (Eichen-Landzunge)
Larvik                                                                                                – Lar-Bucht
Sjöhol­men                                                                                        – Seein­selchen
Brom­ma                                                                                            – Vorort von Stock­holm
Havsvik                                                                                             —  See-Bucht
Sandö                                                                                                 — Sandin­sel
San­dli­den                                                                                         — Sand­hang oder Sand­hügel
Söder­hill                                                                                            — Süd­hügel
Solän­gen                                                                                           — Son­nen­wiese
Fal­ster­bo                                                                                           — Stadt/Ort in Süd­schwe­den
Skanör                                                                                               — Stadt/Ort in Süd­schwe­den
Bre­vik                                                                                                — Stadt/Ort
Aspli­den                                                                                           — Espen­hang oder Espen­hügel
Fagernäs                                                                                           — Schönes-Kap (Schönes-Landzunge)
Tall­back­en                                                                                        — Kiefer­hang, Kiefer­hügel
Rön­näs                                                                                             —  Eberesche-Kap,Eberesche-Landzunge)
Mel­langår­den                                                                                  — Zwis­chen­hof
Solvik                                                                                               —  Son­nen Bucht
Eke­ber­ga                                                                                         —  Eichen­berg
Lön­neber­ga                                                                                    – Ahorn­berg
Söderviken                                                                                      —  Süd­bucht
Rosen­hill                                                                                         —  Rosen­hügel
Sten­vik                                                                                              — Stein­bucht
Björkenäs                                                                                         — Birke Kap, Birke Landzunge
Dal­by                                                                                                 — Tal­dorf
Bergsham­ra                                                                                     — Berg Ham­mer, Rock Ham­mer
Sund­vik                                                                                           —  Bucht
Läng­tan                                                                                           —  Sehn­sucht

Schritte ins eigene Haus

Die Schritte ins eigene Haus

1. Partnerschaft

Reden — Ken­nen­ler­nen — Ver­trauen gewin­nen

Haus­bau braucht Part­ner­schaft. Noch immer soll es Haus­bau­fir­men geben, welche den Bauin­ter­essen­ten einen Kat­a­log, einen Baubeschrieb und eine Preis­liste zusenden und dann jede Woche tele­fonisch anfra­gen, ob der Bauin­ter­essent sich schon für ein Haus von ihnen entsch­ieden habe. Kommt Ihnen das bekan­nt vor? So arbeit­en wir nicht. Haus­bau braucht Part­ner­schaft. Darum ist es wichtig, dass wir uns ken­nen ler­nen, eine Wellen­länge find­en. So ste­ht am Anfang unser­er Part­ner­schaft das Gespräch, das uns Ein­blick in Ihre Wün­sche und Vorstel­lun­gen gibt. Wie möcht­en sie leben? Was ist für Sie wichtig? Lassen Sie uns auch über das Bud­get sprechen, damit wir nicht aneinan­der vor­bei pla­nen und rech­nen.

2. Finanzierung

Grund­stück – Haus – Erschließung – Nebenkosten — Auße­nan­la­gen

Es gehört zu den Erken­nt­nis­sen der Mark­twirtschaft, dass wir, egal ob als Mieter oder Eigen­tümer, immer das Haus abbezahlen, in dem wir wohnen. Wir denken, dass es bess­er ist, das eigene Haus abzuzahlen. Es erhöht die Leben­squal­ität, in einem eige­nen Schwe­den­haus zu wohnen und schützt zugle­ich vor Alter­sar­mut, wenn die Miete ent­fällt da das Haus in abse­hbar­er Zukun­ft bezahlt sein wird. Ide­al­er­weise sollte die Belas­tung aus einem Haus­bau nicht oder zumin­d­est nicht wesentlich höher sein, als die derzeit­ige Miete. Bevor Sie zu träu­men begin­nen lassen Sie sich vor­rech­nen, was Sie der Bank „wert „ sind. Mit den Ken­nt­nis­sen der eige­nen Bud­get­gren­zen kann es richtig los­ge­hen.

3. Planung

Rah­menbe­din­gun­gen absteck­en – Bau­recht prüfen – Erschließung abfra­gen

Ein Haus zu bauen ist eine wun­der­bare Her­aus­forderung. Vieles will bedacht sein. Zuvorder­st Ihre Wün­sche und Vorstel­lun­gen, die Gegeben­heit­en des Grund­stücks, das gemeindliche Bau­re­gle­ment, gute Architek­tur, sin­nvolle Grun­drisse, gesunde Baustoffe, sparsame und zukun­ftssichere Heizsys­teme und nicht zulet­zt Ihr Bud­get, damit aus Ihrem Haus­traum auch Ihr Traumhaus wird. Hier wird sich sehr schnell zeigen, wie gut wir gemein­sam diese Her­aus­forderung meis­tern.

4. Verträge

VOB Ver­trag – Baubeschrei­bung- Bemusterung -Bauzeit­en­plan — Zahlungs­plan

Was in ver­trauensvollen Gesprächen zwis­chen den Part­nern besprochen und vere­in­bart wurde, sollte auch für alle anderen Beteiligten nachvol­lziehbar, in klaren Verträ­gen doku­men­tiert wer­den. Hierzu schließen wir mit jedem Bauher­rn einen detail­lierten Hausver­trag ab. Dieser enthält eine umfassender Bau- und Leis­tungs­beschrei­bung, den vere­in­barten Fest­preis, den verbindlichem Fer­tig­stel­lung­ster­min, die vorge­se­henen Qual­ität­skon­trollen, die vere­in­barten Abnah­me­pro­tokolle, die Prüfz­er­ti­fikate, die garantierte Ein­hal­tung der ein­schlägi­gen Nor­men sowie Dauer und Umfang der Gewährleis­tung.

5. Hausbau

Das Warten hat ein Ende — die Eigen­leis­tung ste­hen an

Sobald die Bau­genehmi­gung erteilt ist, begin­nen wir mit den aktiv­en Bauar­beit­en, sowohl mit der Haus­pro­duk­tion wie auch vor Ort. Dort wird die Baustelle ein­gerichtet, der Humus abge­tra­gen und je nach Pla­nung erricht­en wir den Keller oder die Boden­plat­te. Der große Tag ist da. Auf dem von uns vor­bere­it­eten Keller bzw. der Boden­plat­te wird Ihr Schwe­den­haus errichtet. Mor­gens um 7:00 Uhr ste­ht ein erster von drei Sat­telzü­gen auf ihrer Baustelle und der mobile Autokran trans­portiert unter Anleitung unser­er Schwe­den­haus­mon­teure die vorge­fer­tigten Wand-, Deck­­en-, und Dachele­mente vom LKW zur Haus­mon­tage. Es ist immer wieder ein ergreifend­es Schaus­piel, wie inner­halb von 2–3 Tagen ein ansprechen­des Schwe­den­haus entste­ht.

6. Einzug

Wenn das Haus gebaut, und die Handw­erk­er ihre Arbeit gut been­det haben, kommt der Umzugswa­gen mit den Möbeln und die Haus­frau unter­stützt von den fleißi­gen Helfern der Fam­i­lie richtet ein, gestal­tet und deko­ri­ert. Somit erst ver­wan­delt sich das schöne Schwe­den­haus zu dem gemütlichen Heim, das Wärme und Gebor­gen­heit ausstrahlt und der ganzen Fam­i­lie ein gesun­des Zuhause für eine bessere Zukun­ft bietet.

Schwe­den­mo­saik

Schwedenmosaik

Schwe­den ist ein Land mit ein­er aus­geprägten Iden­tität. Aber wie lässt sich diese beschreiben?
Wir haben ver­sucht, ein Mosaik der schwedis­chen Seele zusam­men­zustellen. Da man die einzel­nen Bausteine nicht nach Rang ord­nen kann wer­den sie in alpha­betis­ch­er Rei­hen­folge aufge­führt. Keines der Merk­male lässt sich aus dem schwedis­chen Leben weg­denken. Zusam­men ergeben Sie die Iden­tität eines Lan­des, das am Rande des Kon­ti­nents liegt und sich doch als wichtiges Mit­glied Europas und der Welt ver­ste­ht.

Astrid Lind­gren

Keine andere Schrift­stel­lerin hat die schwedis­che Kind­heit in den let­zten 70 Jahren so geprägt wie sie. Pip­pi, Michel, die Kinder von Buller­bü und allen anderen sind noch heute in jed­er Kinder­stube zuhause.
Mehr ist unter www.astrid-lindgren.de

Astrid Lindgren

Einige Büch­er :
Karls­son vom Dach
Kalle Blomquist
Die Kinder aus Buller­bü
Mio, mein Mio
Michel aus Lön­neber­ga
Ferien auf Saltkrokan
Die Brüder Löwen­herz
Madi­ta
Ras­mus und der Land­stre­ich­er
Ras­mus, Pon­tus und der Schw­ertschluck­er
Ron­ja Räu­ber­tochter
Pip­pi Langstrumpf

Björne

Björne
Schwe­dens beliebtestes Kinder­fernseh­pro­gramm heißt “Björnes Mag­a­sin” Der fre­undliche Bär “Björne” führt durch das Pro­gramm und trägt viel zur All­ge­mein­bil­dung der Jüng­sten bei.

 

 

 

 

 

Elche

Elchi
Der König des Waldes, die Freude aller Touris­ten und vor allem eine große Verkehrs­ge­fahr. Im Som­mer leben 300 bis 400.000 Elche in Schwe­den. Nach der jährlichen Elch­jagt im Herb­st ver­ringert sich der Stamm um 100.000.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falu-Rot

Was wäre Schwe­den ohne seine hübchen roten Holzhäuser? Das aus Rest­pro­duk­ten der Kupfer­grube Falun gewonnene Falu-Rot ist nach blau und gelb die prä­gende Lan­des­farbe.
Heute wird die Leinöl­farbe durch andere Farb­sorten erset­zt.

Glas­re­ich  “Glas­riket”

Das Glas­re­ich ist Små­lands bekan­nteste Touris­te­na­trak­tion und das hier hergestellte Glas gehört zu den wichtig­sten Export­gütern Schwe­dens. In den tiefen Wäldern von Små­land liegen ca. 16 Glashüt­ten.
Inter­essierte Besuch­er kön­nen sich hier im Glas­blasen ver­suchen.
In manchen Hüt­ten kann man beim Glas­blasen mit­machen und sich den tra­di­tionellen “Hüt­ten­her­ing” schmeck­en lassen, genau wie die Glas­bläs­er zum Ende des 19. Jahrhun­derts.

Transjö Hütte

Tran­sjö Hütte

Kosta Boda

Kos­ta Boda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Göta Kanal

Der Göta Kanal mit seinen 58 Schleusen und 47 Brück­en erstreckt sich von Men an der Ost­see bis nach Sjö­torp am Vän­ersee.

Zusam­men Göta Kanalmit anderen Kanälen bildet er das “Blaue Band Schwe­dens”, eine Wasser­straße, die Stock­holm und Göte­borg verbindet.

Bild von Björn Svens­son

 

 

 

 

 

IKEA

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1943 von damals 17-jähri­­gen Ing­mar Kam­prad gegrün­det, ist noch immer schwe­dens größtes und wichtig­stes Möbel­haus.
Heute ste­hen die blaugel­ben Einkauf­stem­pel in mehr als 25 Län­dern.

 

 

Kreb­se und Schnaps  Kräft­ski­va

EdelkrebsDie Wärme der Nächte im August ist eine sehr gute Gele­gen­heit, um eine der beliebtesten schwedis­chen Tra­di­tio­nen zu erleben: das Kreb­sessen! Die Tis­che wer­den mit Kerzen deko­ri­ert, mit far­ben­fro­hen Tis­chdeck­en und Servi­et­ten. Große Schüs­seln mit in Dill­wass­er gekocht­en Kreb­sen wer­den aufge­fahren, dazu passendes Brot und Käse sowie der recht wichtige Schnaps.
Gemein­hin ist bei jed­er Kreb­ss­chere ein Schnaps fäl­lig, aberd­abei lan­den Sie vielle­icht schneller im Bett, als Sie eigentlich woll­ten.

 

 

 

Mitt­som­mer

Um den 24. Juni herum feiert Schwe­den Mitt­som­mer — die Som­mer­son­nen­wende beschert den läng­sten Tag und die kürzeste Nacht. Das uralte Fest feiren die Schwe­den mit Maibaum, Tanz und gutem Essen, wie Ost­see­hering, frischen Kartof­feln, Sahne und Schnit­t­lauch.
In dieser magis­chen Nacht tanzen die Elfen, die Trolle lugen hin­ter Bäu­men her­vor und junge Mäd­chen pflück­en sieben ver­schiedene Blu­men, die sie unter das Kopfkissen leg­en, in der Hoff­nung, der Zukün­ftige möge ihnen im Traum erscheinen.

Musik

Mit ABBA fing es an — seit­dem wird schwedis­che Musik in die ganze Welt exportiert.
In den neun­ziger Jahren dominierte Rox­ette, heute sind oder waren Grup­pen wie Cardi­gans, The Ark, The Hives oder Weep­ing Wil­lows poulär.

Nobel­preis

Alfred Nobel Erfinder des DynamitJedes Jahr am 10.Dezember wird im Stock­holmer “Stad­shuset” der Nobel­preis vergeben (bere­its seit 1901). Das Fes­t­ban­kett für die 1.700 Besuch­er wird vom staatlichen Fernse­hen stun­den­lang live über­tra­gen
und erzielt hohre Ein­schaltquoten.

Alfred Nobel

 

 

Sank­ta Lucia

Am 13. Dezem­ber wird die heilige Lucia gefeiert, die auf eine Leg­ende aus dem Ital­ien des 3. Jahrhud­erts zurück­ge­ht, wonach eine Jungfrau ihre Mit­gift den Armen gab.

Heutzu­tage wartet man in jedem sankta lucia in Schwedenschwedis­chen Kranken­haus, in allen Schulen und an vie­len Arbeit­splätzen in der Dunkel­heit ges­pan­nt darauf, dass Lucia
mit ihrem Gefolge erscheint. Mit ihrem lieblichen Gesang in weißem Gewand und mit Lichterkranz im Haar sym­bol­isiert sie das Ver­sprechen, dass bald ein größeres Licht kom­men wird — Wei­h­nacht­en.

 

Vasa Lauf

Bei Schwe­dens größtem Ski­mara­ton — immer am ersten Son­ntag im März- wer­den über 38.000 Liter Blaubeer­suppe ver­braucht. Der Lauf erin­nert an die Flucht des Königs Gustaf Vasa von Mora nach Nor­we­gen im Jahr 1521 Er find­et seit 1922 statt.

Vasa Lauf

Vasa Lauf

Vasalauf 2014 — Foto Swixs­ki­clas­sic

 

 

Kosten

6 Kosten

6 Kosten

6.1 Kostenübersicht

In der Anlage befind­et sich eine Gesamtkostenüber­sicht (6). Jedes Finanzierungsin­sti­tut hat eine eigene Anzahl von Check­lis­ten und Vor­druck­en. Anhand der beiliegen­den Liste lassen sich die ver­schiede­nen Posi­tio­nen im Einzel­nen erfassen. Diese wer­den in diesem Blog erläutert. Die DIN 276 regelt die Kosten­er­mit­tlung durch den Architek­ten.  Wird der Architekt entsprechend beauf­tragt und vergütet kann der Bauherr zu jed­er Posi­tion eine verbindliche Aus­sage erwarten.

6.2 Grundstückskosten

Die Grund­stück­skosten wer­den unter der Kosten­gruppe 100 erfasst.

100 Grund­stück
110 Grund­stück­swert
120 Grund­stück­snebenkosten (Kosten im Zusam­men­hang mit dem Erwerb eines Grund­stücks)
130 Freimachen (Kosten, die aufzuwen­den sind, um ein Grund­stück von Belas­tun­gen frei zumachen)

Die Kosten­gruppe wird weit­er unter­gliedert:

120 Grund­stück­snebenkosten
121 Ver­mes­sungs­ge­bühren
122 Gerichts­ge­bühren
123 Notari­ats­ge­bühren
124 Mak­ler­pro­vi­sion
125 Grun­der­werb­ss­teuer
126 Wert­er­mit­tlung
127 Genehmi­gungs­ge­bühren
128 Bode­nord­nung und Gren­zreg­ulierung
129 Grund­stück­skosten, son­stiges

200 Her­richt­en und Erschließen
210 Her­richt­en
211 Sicherungs­maß­nah­men
212 Abbruch­maß­nah­men
213 Alt­las­tenbe­sei­t­i­gung
214 Her­richt­en der Gelän­deober­fläche
219 Her­richt­en, son­stiges
220 öffen­liche Erschließung
221 Abwasser­entsorgung
222 Wasserver­sorgung
223 Gasver­sorgung
224 Fer­n­wärmev­er­sorgung
225 Stromver­sorgung
226 Telekom­mu­nika­tion
227 Verkehrser­schließung
228 Abfal­l­entsorgung
229 öffentliche Erschließung, son­stiges
230 nichtöf­fen­liche Erschließung

Die Auf­gabe des Architek­ten / des Plan­ers ist die Recherche zu jedem dieser Punk­te, um die speziellen Kosten zu ermit­teln. Als Bauherr sollte man von diesen Posi­tio­nen schon gehört und ggf. die zutr­e­f­fend­en Kosten erfasst haben.
Der Inhalt der Posi­tio­nen der Grund­stück­skosten ist recht klar zu erfassen.

6.3 Baunebenkosten

Die Posi­tio­nen der Baunebenkosten nach DIN 276 kön­nten einiger Erk­lärun­gen bedür­fen.

700 Baunebenkosten
710 Bauher­re­nauf­gaben
720 Vor­bere­itung der Objek­t­pla­nung
730 Architek­ten- und Inge­nieurleis­tun­gen
740 Gutacht­en und Beratung
750 Kun­st
760 Finanzierung
770 All­ge­meine Baunebenkosten
771 Prü­fun­gen, Genehmi­gun­gen, Abnah­men
-
774 Betrieb­skosten während der Bauzeit
775 Ver­sicherun­gen
-
790 Son­stige Baunebenkosten
Die vorste­hende Über­sicht ist weit­er unter­gliedert.

Für den Bau eines Eigen­heimes sind nicht alle Kosten­er­mit­tlun­gen in vollem Umfang erforder­lich, zumal der Erwer­ber eines fer­ti­gen Pro­jek­tes oft nicht bere­it ist, die Architek­ten­hono­rare nach HOAI für diese Leis­tung zu bezahlen.

(Finanzierungskosten, Kosten für die Beschaf­fung der Dauer­­fi­­nanzierungs- mit­tel, die Bere­it­stel­lung des Fremd­kap­i­tals, die Beschaf­fung der Zwis­chenkred­ite, Zin­sen vor Nutzungs­be­ginn.)
(Kosten im Zusam­men­hang mit Prü­fun­gen, Genehmi­gun­gen und Abnah­men, z. B. Prü­fung der Trag­w­erk­s­pla­nung, Ver­mes­sungs­ge­bühren für das Liegen­schaft­skataster, Bewirtschaf­tungskosten, Baustel­len­be­wachung, Nutzungsent- schädi­gun­gen während der Bauzeit; Bemusterungskosten Mod­el­lver­suche, Muster­stücke, Eig­nungsver­suche, Kosten für den vor­läu­fi­gen Betrieb der Tech­nis­chen Anla­gen bis zur Inbe­trieb­nahme. All­ge­meine Baunebenkosten, son­stiges Kosten für Vervielfäl­ti­gung und Doku­men­ta­tion, Post- und Fer­n­sprech- gebühren, Kosten für Grund­stein­le­gung und Richt­fest)

 

 

 

Leistungen

Was ist eine Grund­stück­s­analyse?

Grundstücksanalyse

Es soll nur kurz um einige Hin­weise zur Beurteilung des Grund­stück­swertes und eine Umfel­d­analyse gehen.
Wichtig­stes Kri­teri­um ist „die Lage, die Lage, die Lage“. Als Wohn­stan­dort sind fol­gende Punk­te zu prüfen:

  • Zuschnitt (Rechteck, Quadrat, Poly­gon)
  • Aus­rich­tung nach der Him­mel­srich­tung
  • Eben­heit
  • Verkehrsan­bindung (Auto, ÖPNV, Bahn, Flughafen)
  • Ent­fer­nung zu Einkauf, Arzt, Kinder­be­treu­ung, Schule, Sport und Kul­tur
  • Nach­barschaft (unmit­tel­bare, im Ein­wirkungs­bere­ich)
  • Beson­der­heit­en (Immis­sio­nen, Hochwasserge­fahr, Wald­brandge­fahr)

Wer nicht als Taxi für seine Kinder fungieren will, wer nicht für die Früh­stücks­brötchen 20 km fahren möchte und nicht als Ein­siedler abgeschieden von den Ange­boten der Zivil­i­sa­tion leben möchte, der sollte etwas tiefer in die Tasche greifen, um einen Bau­platz zu erwer­ben. Je bess­er „die Lage“, desto höher der Wert des Grund­stücks.
Eine Grund­stücks­besich­ti­gung zu ver­schieden Wochen­t­a­gen und Tageszeit­en bringt hof­fentlich nur Pos­i­tives ans Licht.
Bevor die Kaufentschei­dung fällt, soll­ten die die bau­rechtlichen Gegeben­heit­en und die grund­buchrechtlichen Angaben geprüft wer­den (siehe Grund­buch).

Planung

5.1 Nach­haltigkeit

5.1 Aspekte der nachhaltigen Planung  — Sustainaible Development

Nach­haltige Entwick­lung ist die Über­set­zung des englis­chen Begriffs sus­tain­able devel­op­ment. Sie beze­ich­net eine Entwick­lung, die den Bedürfnis­sen der jet­zi­gen Gen­er­a­tion dient, ohne die Möglichkeit­en kün­ftiger Gen­er­a­tio­nen zu gefährden, ihre Bedürfnisse zu befriedi­gen.

Der Ursprung der Idee liegt in dem Begriff der Nach­haltigkeit, welch­er erst­mals in der deutschsprachi­gen Forstwirtschaft auf­tauchte und von Hans Carl von Car­lowitz in Bezug auf Wald­be­wirtschaf­tung einge­führt wurde.

Heute bezieht sich der Begriff in der Regel auf soziale, ökonomis­che und ökol­o­gis­che Aspek­te der Nach­haltigkeit.

Auf den kleinen Beitrag beim Bau eines Ein­fam­i­lien­haus­es abgestellt, hier einige Schlag­wörter:

Resourcen sparen  richtige  Bedarf­s­analyse schränkt eventuell die Größe des Bauw­erks ein.

der Umgang mit Trinkwass­er / Regen­wass­er / Abwass­er ist ein Aspekt zum   Nach­denken

Energiebe­wusste Pla­nung  die aktuelle Geset­zge­bung zwingt die Bauher­ren zu höheren Wärmedämm­stan­dards,  zum Ein­satz regen­er­a­tiv­er Energiequellen, man kann aber mehr tun als gefordert

Sonne als Quelle für Wärme und Strom

intel­li­gente Steuerung von Ver­brauch­ern (Waschen, Trock­nen, Rasen­spren­gen)

Heizen mit Holz

Heizen und Kühlen mit Erd­wärme oder Umge­bungsluft

Ein­satz energies­paren­der Baustoffe,  natür­liche Baustoffe  wie Holz, Lehm, Zel­lu­lose, Ziegel, Hanf,   Schaf­wolle, natür­liche Far­ben

ökol­o­gis­che Baukon­struk­tio­nen, Flach­dach mit Dachbe­grü­nung

Die Schlag­wörter ste­hen für Denkanstöße  bei der Bau­pla­nung.  Schon im Entwurf wer­den die Weichen für  die meis­ten Aspek­te gestellt.

Wohneigentum

3.1 Bestand­sim­mo­bilie

Kauf Bestandsimmobilie

Wo find­en Sie Ihr Trau­mob­jekt?

- Mak­ler
— Presse
— Immo­bilien­por­tal
— Bank
— Zwangsver­steigerung
— Auk­tion­shaus

Die Vorteile beim Kauf ein­er beste­hen­den Immo­bilie liegen in der Ken­nt­nis der Lage und der Nach­barschaft.
Die Kosten des Erwerbs ste­hen fest, sie müssen nur alle erfasst und beachtet wer­den.

Der Nachteil liegt im Risiko, bei ein­er sanierungs­bedürfti­gen Immo­bilie, bei den Sanierungskosten. Oft wer­den die notwendi­gen Arbeit­en erst später sicht­bar. Auf­grund des Bestandes  muss man unter Umstän­den einige Kom­pro­misse einge­hen.

Der Erwerb aus der Zwangsver­steigerung ist ein eigenes Kapi­tel. Neben der Ken­nt­nis der Abwick­lung dieser Art des Erwerbs sollte man sich aus­führlich über die möglichen Risiken informieren.
Son­st wird das ver­meintliche Schnäp­pchen leicht zum Alp­traum.

3.2 Bauträgerkauf

Kauf vom Bauträger (Hausbaufirma)

Grund­lage für diese Art der Ver­trags­gestal­tung ist der Kauf des Haus­es mit dem Bau­grund­stück von der Haus­bau­fir­ma (Bauträger). Da es sich um den Kauf eines „bebaut­en“ Grund­stücks han­delt, ist der Ver­trag notariell zu beglaubi­gen. Die Grun­der­werb­ss­teuer wird für Haus und Grund­stück fäl­lig.
Der Käufer hat keinen Bauher­ren­sta­tus, deshalb ist der Bauträger ver­ant­wortlich für:

  • die Bebaubarkeit des Grund­stücks
  • die Bau­grund­ver­hält­nisse
  • die Sicher­heit der Baustelle
  • den Umgang mit Entsorgungs­ma­te­r­i­al (bei Abbruch)
  • die Medi­en­an­schlüsse der Ver- und Entsorgung

Die Vorteile dieser Ver­trags­form gegenüber eines Architek­ten­haus­es liegen:

  • in der notariell ver­brieften Ver­trags­gestal­tung und der Baubeschrei­bung
  • in der Fest­preis­bindung
  • in der Bindung des Fer­tig­stel­lung­ster­mins
  • in der Erfahrung des Bauträgers (sofern über Ref­eren­zen nachgewiesen)

Der Kaufver­tragspreis ist ein Pauschal­preis. Der Käufer hat keinen Anspruch die Preise je Gew­erk zu ken­nen. Bei Verän­derung des Leis­tung­sum­fangs (Son­der­wün­sche) nach Ver­tragsab­schluss beste­ht die Gefahr der Intrans­parenz der Nach­tragskosten. Deshalb sollte die Bau- und Lieferbeschrei­bung vor Ver­tragsab­schluss aus­führlich besprochen und vere­in­bart wer­den.

3.3 Kauf vom Gen­er­alübernehmer (Haus­bau­fir­ma)

Kauf vom Generalübernehmer (Hausbaufirma)

Grund­lage für diese Art der Ver­trags­gestal­tung ist der unab­hängige Kauf des Bau­grund­stücks. Ist der Gen­er­alübernehmer in den Grund­stück­skauf involviert, wird die Grun­der­werb­ss­teuer für Haus und Grund­stück fäl­lig → Bauträgerkauf.
Der Käufer hat als Eigen­tümer des Bau­platzes Bauher­ren­sta­tus und ist deshalb ver­ant­wortlich für:

  • die Bebaubarkeit des Grund­stücks
  • die Bau­grund­ver­hält­nisse
  • die Sicher­heit der Baustelle
  • den Umgang mit Entsorgungs­ma­te­r­i­al (bei Abbruch)
  • die Medi­en­an­schlüsse der Ver- und Entsorgung

Diese Ver­ant­wor­tung wird in der Regel auf die Haus­bau­fir­ma über­tra­gen, dass ent­bindet den Bauher­ren jedoch nicht von der Kon­trollpflicht.
Die Vorteile dieser Ver­trags­form gegenüber einem Architek­ten­haus liegen:

  • in der Fest­preis­bindung
  • in der Bindung des Fer­tig­stel­lung­ster­mins
  • in der Erfahrung des Gen­er­alübernehmers (sofern über Ref­eren­zen nachgewiesen)

Der Werkver­tragspreis ist in der Regel ein Pauschal­preis. Der Bauherr hat keinen Anspruch die Preise je Gew­erk zu ken­nen. Bei Verän­derung des Leis­tung­sum­fangs (Son­der­wün­sche) nach Ver­tragsab­schluss beste­ht die Gefahr der Intrans­parenz der Nach­tragskosten. Man kön­nte annehmen, dass viele Fir­men nur von diesen Nachträ­gen leben, ver­gle­icht man die Lockange­bote in den Medi­en.

3.4 Architek­ten­haus

Architektenhaus

Ist der Bauherr Eigen­tümer eines Bau­grund­stücks und möchte er sehr indi­vidu­elle Vorstel­lun­gen seines Eigen­heims ver­wirk­lichen, so wird er einen Architek­ten mit der Pla­nung und Real­isierung beauf­tra­gen. Die Gesamtkosten des Vorhabens müssen nicht zwangsläu­fig durch die Architek­tenkosten höher aus­fall­en, als beim Kauf von ein­er Haus­bau­fir­ma. Da der Bauherr direk­ter Ver­tragspart­ner mit allen am Bau beteiligten Fir­men wird, damit das Bauher­ren­risiko direkt bei ihm bleibt, ent­fällt der Auf­schlag der Haus­bau­fir­ma auf die einzel­nen Gew­erke.

Die Kosten für den Architek­ten sind in der Hon­o­rarord­nung (HOAI) geregelt. Auch ist der sehr umfan­gre­iche Leis­tungskat­a­log in dieser Verord­nung beschrieben.

Es ist wichtig auch die Beteili­gung der Fach­plan­er und Son­der­fach­leute zu erwäh­nen. Neben dem Sta­tik­er wer­den unter Umstän­den noch Plan­er für die tech­nis­chen Gew­erke der Ausstat­tung, wie Elek­troin­stal­la­tion, Beleuch­tung, Sicher­heit, Heizung / San­itär / Lüf­tung / Bau­grundgutachter, benötigt.
Wird eine voll­ständi­ge Leis­tung gewün­scht, so sind Innenar­chitek­ten / Rau­mausstat­ter, Land­schaft­s­plan­er und Garte­nar­chitek­ten eben­falls an Pla­nung und Real­isierung zu beteili­gen.
Der Käufer hat, als Eigen­tümer des Bau­platzes, Bauher­ren­sta­tus und ist deshalb ver­ant­wortlich für:

  • die Bebaubarkeit des Grund­stücks
  • die Bau­grund­ver­hält­nisse
  • die Sicher­heit der Baustelle
  • den Umgang mit Entsorgungs­ma­te­r­i­al (bei Abbruch)
  • die Medi­en­an­schlüsse der Ver- und Entsorgung

Die Vorteile dieser Vorge­hensweise liegen in der Trans­parenz der Baubeschrei­bung und der Kosten. Jedes Gew­erk wird geplant, men­gen­seit­ig erfasst, genau beschrieben und die am Markt zu dem Zeit­punkt der geplanten Errich­tung möglichen Preise erfragt (Auss­chrei­bung).
Mit jedem Plan­er und jedem Handw­erk­er wer­den geson­derte Verträge besprochen und vere­in­bart. Die Koor­di­na­tion für Pla­nung und Real­isierung obliegt dem Architek­ten, wenn vere­in­bart.
Das Gelin­gen und die Preis­sicher­heit des Vorhabens als Architek­ten­haus liegen in der Erfahrung und Durch­set­zungskraft des Architek­ten und im Ver­hal­ten des Bauher­ren in Bezug auf Entschei­dungs­freude und Entschei­dungstreue.

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